Frage zum Beschäftigungsverbot/Unsicher/Sorgen

    • (1) 20.01.19 - 22:32

      Hey ihr Lieben,

      ich stecke momentan echt in einer Zwickmühle und das macht mir Sorgen. Ich bin 22 und arbeite als Operationstechnische Assistentin in einer Uniklinik (Auszubildende). Jetzt ist es so, dass ich vor Wochen von meinem Arbeitgeber zwei Dinge angeboten bekommen habe. Entweder Beschäftigungsverbot oder ich arbeite in der Augenklinik im OP. Also keinen gefahren ausgesetzt. Soweit sogut. Ich möchte natürlich weiterarbeiten und habe zweiteres gewählt. Dann ging es mir von heute auf morgen sehr schlecht von der 6 bis zur 12 SSW und wurde in der Zeit krankgeschrieben. Momentan habe ich einen Schulblock und mir war es wichtig auch dies weiterzuführen. Jetzt heißt es von der Schule dass ich ganz normal dann einfach in eine andere Abteilung gehen könne. Transplantationschirugie. Also mein nächster Einsatz. Von der Chefin wurden aber ganz klare anweisungen gegeben. Entweder oder. Davor wurde ich aber gefragt ob ich überhaupt weiterarbeiten möchte, weil ich ja so anfällig für Krankheiten bin und allgemein schon viele Fehltage habe. Für mich hat sich das angehört wie "Gehen sie lieber direkt ins Beschäftigungsverbot weil es bei Ihnen keinen Sinn hat woanders eingesetzt zu werden". Das wollte ich aber nicht. Dachte ich. Bis jetzt.

      Ich bin verdammt unsicher wie ich handeln soll und ob ich wirklich einfach ins BV gehen sollte? Für die Abteilungen werde ich eh nur mehr Belastung als Hilfe sein und ich weiß, dass ich leider wirklich schnell anfällig bin. Wie handel ich? Und auch richtig?

      Sorry für den langen Text :/

      • (2) 20.01.19 - 22:56

        Also zum einen steht dir gesetzlich kein BV zu. Deine AG machen es sich einfach nur leicht.

        Das dazu.

        Dann finde ich, dass du gerade noch in der Ausbildung so viel wie möglich machen solltest, denn mit Baby wird ein erfolgreicher Abschluss nicht einfacher. Und ab der 12. Woche werden meistens alle Beschwerden besser und man fängt an die Schwangerschaft zu genießen.

        • Die Sache ist die, dass mir die Praxis Stunden dann in einer Abteilung in der ich bis zum Mutterschutz bleibe nicht anerkannt werden und ich so oder so alle Stunden in der Praxis nachholen muss. Weil ich ja immer alle 8 Wochen in eine Andere Abteilung routiere. Und ich fast nichts darf. Der nächste Schulblock ist kurz vor meinem Mutterschutz, also den kann ich auch nicht mehr mitnehmen. Das macht es alles nicht besonders leicht.

          • (4) 21.01.19 - 10:48
            Wiesokeinschulblock

            Wieso kannst du den Schulblock denn nicht mehr machen wenn der kurz VOR dem Mutterschutz beginnt??

            Könntest du sehr wohl. Wenn du wolltest und dich für deine Ausbildung einsetzen würdest. Das erscheint mir aber nicht so.

            Du hattest vor der Schwangerschaft schon viele Fehltage. Eine Ausbildung in und nach der Schwangerschaft wird ja nicht leichter! Und du scheinst sehr labil zu sein. Deshalb denke ich nicht, dass du das schaffst.

            Ich bin selbst Krankenschwester & weiß, dass es möglich ist die Ausbildung fortzusetzen. Aber das erfordert Durchhaltevermögen & Biss.

      Schwierig. Welches Lehrjahr bist du denn?
      Prinzipiell finde ich es schob richtig, so viel es geht noch "mitzunehmen", aber der Praxisteiö macht dann ja eher weniger Sinn. Würde das BV in deinem Fall für beides gelten oder nur für den praktischen Teil? Vielleicht kannst du sonst die Schule so lange machen wie es klappt und die Praxis nach der Elternzeit.
      Was die Fehltage angeht, habt ihr eine Obergrenze?
      Bei uns als MTRA galt nicht mehr als 60 Tage in den 3 Jahren, sonst würde man nicht zur Prüfung zugelassen. Gibt es bei den OTA sowas auch?

      • 2. Lehrjahr. Und das noch relativ am Anfang. Das BV gilt für beideres. Praktisch sowie Theoretisch. Leider. Und ja wie haben eine Obergrenze. Sind zuviele vorhanden werden wir zur Prüfung nicht zugelassen. Denn praktisch werde ich für mich kaum dtwas mitnehmen können. Ich darf nicht instrumentieren, keine Röntgenstrahlen, Narkosegase, nicht lange stehen. Und das ist halt das schwierige. Wie ich jetzt handeln sollte. Ich sehe wenig Sinn darin jetzt weiterzuarbeiten da ich so oder so alle praxis Stunden nachholen muss :/

        • Dann würde ich vermutlich aussteigen. Obwohl es schon stimmt, es wird schwer sein nach Geburt und Elternzeit (sofern du sie nimmst) wieder rein zu kommen. Wäre ja gut wenn du dann im 2. Lehrjahr nochmal einsteigen könntest am Anfang. Das lässt sich aber normalerweise problemlos über die Schule klären.

          Am Ende ist da auch noch der finanzielle Aspekt, der dringend abgeklärt werden sollte. Inklusive der Krankenversicherung je nachdem wie das bei dir dann gehandhabt wird.

          Auf jeden Fall alles Gute, wenn man will schafft man das alles.

          • In der Regel spricht ja der Arbeitgeber das BV aus. Wie kann ich sowas ansprechen? Tut mir leid wenn ich soviel Frage aber das Thema beschäftigt mich sehr.

            Also mein Arbeitgeber zahlt das BV. Teil die Krankenkasse, teil der Arbeitgeber. Soweit ich das verstanden habe.

            Aber Vielen dank für deine Antwort!

            • (9) 21.01.19 - 01:25

              Dein BV kannst du dir nicht wünschen. Das unterliegt Gesetzen und dir steht keines zu, sonst hätte dein AG dir schon eines ausgesprochen.

              Es ist leider so, aber Gesetze sind dafür da, damit man sich daran hält und Gott sei Dank fällt "kein Bock" mutterschutzkonform zu arbeiten nicht darunter.

              Sorry klingt hart, aber es gibt Frauen, die wirklich ein BV benötigen und bei dir macht sich ja der AG Gedanken, wo du wie eingesetzt werden kannst. Das ist alles rechtens, wenn dir das nicht passt, dann musst du wohl die Ausbildung beenden.

              Und um deine Frage trotzdem zu beantworten: Dein Gehalt würde aus der Umlage 2 gezahlt, dein AG bekäme alles wieder.

              Dein AG darf Dir gar keine BV aussprechen, da er Dich mutterschutzgerecht einsetzen kann und für die Schule würde ein BV wegen nicht mutterschutzgerechter Arbeitsbedingungen ohnehin nicht gelten. Die Schule kannst Du trotzdem besuchen und das auch im Mutterschutz vor der Entbindung!

              Du kannst Dir weder bestimmte Tätigkeiten aussuchen, noch ein BV fordern und Dein AG darf kein BV aussprechen, um es Euch "bequemer" zu machen.

              • Ja das ist mir alles bewusst. Aber ich glaube ihr versteht mich falsch. Ich möchte nicht aus bequemlichkeit oder "faulheit" ins BV. Für mich war die Frage. Was lohnt sich für mich? Ich bin andauernd krank und werde aufgrund der SS nicht zu 100 Prozent einsetzbar und belastbar sein. Die Klinik hat keinen Vorteil was meine ständigen Krankheitstage betrifft, sowie ich nicht da ich sonst zu den Prüfungen nicht zugelassen werde. Und ich fehle nicht "einfach mal so". Und ich weiß dass es mit zunehmenden Schwangerschaftswochen nicht besser wird. Ich werde auch der Abteilung keinen Gefallen tun. Sie kennen mich nicht und ich soll bis zum Mutterschutz dort arbeiten. Wie gehe ich da vor ? Mein Arbeitgeber hat ja gemeint. Entweder BV oder eine andere Abteilung.

                • (12) 21.01.19 - 14:43

                  Andauernd krank bedeutet AUB und kein BV. Es sei denn dein AG und du wollt betrügen

                  Du verstehst uns nicht.
                  Es geht nicht darum, was sich für Dich oder den AG oder wen auch immer lohnt.
                  Deine Fehlzeiten bzw. häufigen Krankheiten sind kein Grund dafür und die Frage, in welcher Abteilung Du eingesetzt wirst, auch nicht.
                  Sobald Du arbeitsunfähig bist, hat das ohnehin Vorrang vor dem BV.

                  „Was lohnt sich für mich?“

                  Ich glaube hier hat dich jeder richtig verstanden.

                  Geh arbeiten und wenn du arbeitsunfähig bist geh zum Arzt und lass dich krank schreiben!

    Also als ich mit meinem 1. Kind scwanger wurde (08/12) war ich auch in der Ausbildung. 11/2012 bin ich dann auch ins BV gegangen. Es war dann nicht einfacher aber ich hab die Ausbildung auch mit Baby geschafft.

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