Stunden reduzieren oder so weiter schaffen?

8 oder 10 Stunden

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    • (1) 21.01.19 - 11:35
      8oder10

      Ich arbeite 10 Stunden in der Woche,2 Vormittage von 8-13 Uhr. Mein Verdienst liegt bei 1010€ brutto,mit Steuerklasse 5 bekomm ich so ca.690€ raus. Meine Kinder haben einen GT Platz bis 14:30. hierfür zahlen wir monatlich 40€ mehr statt sie bis 13:15 zu holen. Im Kindergarten wird dann natürlich noch Mittag gegessen. Nun bin ich etwas ratlos: es ist zum Teil schwer die 5 Stunden rum zu bekommen und es zieht sich wie Kaugummi😒 ich bin lieber voll mit Arbeit statt zu wenig zu haben. Aber es ist echt schlimm😔 nun haben wir uns das mal durchgerechnet wie es wäre wenn ich 8 Std.pro Woche,also jeden Tag nur bis 12 gehe und die Kinder früher hole. Damit würden wir uns den GT Beitrag sowie das mittagessen sparen und sie essen zuhause mit mir. Unterm Strich sind es nur 20€ mehr netto pro Monat mit den jetzige Nicht stunden. Daher unsere Überlegung,ob ich reduziere🤔 was würdet ihr denn machen?

      • Hast du das Geld was du sparst, weil du Mittags nicht kochst mit eingerechnet? 40€ im Monat für 8 Mahlzeiten hört sich nicht so viel für mich an.

        Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sich 5 Stunden so sehr mehr ziehen als 4 Stunden. Für mich persönlich lohnen sich ja schon 5 Stunden kaum. Ich mag lieber ganze Arbeitstage und dafür weniger Arbeitstage, wo ich überhaupt los müsste. #kratz

        • (3) 21.01.19 - 12:04

          Der Kindergartenbeitrag sind die 40€ für die eine Stunde längere Betreuung. Dazu kommt das Mittagessen,das sind im Monat so zwischen 90 und 100€,also insgesamt.120-130€ Differenz und das wäre eben fast mein Gehalt weniger,welches ich bei 8 Stunden bekomme. Essen zuhause ist mit einberechnet. Ganze Tage würde auch nicht gehen,da bei uns ein voller Tag nur 7 Stunden hat (IG Metall) und ich aber für beide zum beispiel für 1 kompletten GT Tag bis 17 Uhr stolze 90€ zusammen mehr zahlen darf im Monat.

      Mal anders herum gefragt, kann es sein, dass du so wenig Arbeit hast, weil man Dir so wenig gibt, da du auch nur 10 Stunden arbeitest?
      Wie läuft es denn mit den Kindern an den Tagen an denen du arbeitest? Ich würde ja eher mehr arbeiten als noch weniger.

    • Ich würde nicht reduzieren und halte das für ne Milchmädchen-Rechnung. Du zahlst dann noch weniger in die Rente ein, ärgerst dich womöglich, weil du vielleicht nicht mehr so leicht aufstocken kannst, wenn die Kinder größer sind,...

      Was wollen denn die Kinder? Vielleicht essen sie gern noch in der Gruppe zu Mittag?

      Ich würde bei der Arbeit mal die Hand heben und sagen, dass du noch mehr schaffst. Macht auch nen guten Eindruck.

    Ich weiß ja nicht was dein berufliches Ziel ist oder wie alt deine Kinder sind.. aber generell finde ich es wichtig, dass man als Frau auch eine berufliche Perspektive hat.

    Sicherlich muss man dafür nicht Vollzeit arbeiten (wenn finanziell nicht notwendig).. aber ich würde auf der Arbeit eher nach neuen/zusätzlichen Aufgaben fragen statt zu reduzieren.

    (8) 21.01.19 - 14:58

    Das Blöde ist,dass ich ständig meine Kapazität anbiete und auch immer wieder sage,dass ich mit meinen Sachen durch bin. Aber die Kollegen dann eben nichts mehr haben. Ich wurde von einer Referentenstelle auf eine Sachbearbeiterstelle gesetzt nach der Elternzeit,weil alles voll war. Allerdings mit gleichem Referentengehalt von vor der Elternzeit. Mehr als 10 Stunden möchte ich momentan nicht arbeiten,diese hab ich bewusst so gewählt. Die Große kommt nächstes Jahr in die Schule und der Kleine wird im Mai 3. Die Große isst gerne im Kindi. Der Kleine möchte am Liebsten früher heim. Das Problem ist,dass er sich wehrt im Kindergarten zu schlafen. Wenn wir dann gegen drei daheim sind ist er so fertig,dass er am Liebsten schlafen möchte. Wenn er so spät schläft kommt er abends vor 22 Uhr nicht zur Ruhe und dann morgens nicht mehr raus :-/ alles verzwickt. Ihm würde es sicherlich gut tun früher nachhause zu kommen und noch ein Schläfchen zu machen... mit 10 Stunden bräuchte ich nach der Schule dann für die Große Betreuung,bei 8 Stunden würde diese entfallen... das sind zwar noch 1,5 Jahre,aber da mach ich mir jetzt auch schon Gedanken drüber...
    Aufstocken kann ich in ein paar Jahren problemlos,zumindest mach heutigem Stand.
    Ich weiß,dass mir niemand ein richtig oder ein falsch für unsere Situation geben kann,aber es ist schön,dass man hier auch die Meinungen und Argumente anderer lesen kann:-)

Ich habe bei der Überschrift gedacht, wir reden hier über 30, 35, 40h.

Bei 10 Stunden würde ich nichts reduzieren. Noch weniger, da lohnt es sich doch in der Sache auch nicht mehr. Ich frage mich, was das einem Arbeitgeber überhaupt gibt 🤷‍♀️

Irgendwie klingt es in Summe so, als würde das Gesamtpaket überhaupt nicht passen. Job vom Inhalt, Kita, Kosten. Es scheint durch, dass du eigentlich nicht mehr als 8h arbeiten willst. Dann mach es doch einfach so.

LG

Du schreibst, dass du mit deinen Arbeitsaufgaben schnell durch bist. Aber ehrlich, wundert dich das? Du arbeitest nur 8-10 Stunden pro Woche - das arbeiten andere an nur einem Arbeitstag... Da wird man keine besonders anspruchsvollen Aufgaben finden können. Lass dich nicht so aufs Abstellgleis schieben. Denk auch an deine berufliche Zukunft!

Hallo,
ich würde an Deiner Stelle auf 12 Stunden aufstocken und fragen, ob Du dreimal vormittags von 8-12 Uhr arbeiten kannst. Dann hätten sich die "Probleme" mit den Kindern erledigt.
Dem Vorgesetzten würde ich mitteilen, dass Du mehr Arbeit brauchst und es wird sich etwas finden. So einen Job solltest Du Dir unbedingt warmhalten. Wie viele müssen am Wochenende oder nachts arbeiten. Mach auf keinen Fall weniger Stunden, wer weiss, was im Leben noch passiert.
Alles Gute.

(13) 22.01.19 - 22:01

Schließe mich den anderen an: dein Problem wird mit weniger Stunden nicht besser werden! Versuch eher mehr Stunden zu bekommen. Ich habe auch eine Kollegin die nur sehr wenige Stunden in der Sachbearbeitung an unterschiedlichen Tagen macht. Auch ihr werden eher weniger Aufgaben gegeben als ihre Kapazitäten zuließen, eben weil sie die Aufgaben nicht schnell genug erledigt- rein von ihrer Arbeitszeit her. Alles zeitkritische fällt direkt raus. So blöde es klingt, der Alltag läuft eben in 8 Stunden Tagen und nicht in vier.
Ich denke auch neben der rein finanziellen Vergütung einer weiteren Arbeitsstunde solltest du den Langzeit Effekt auf deine Arbeitszufriedenheit und die Sicherung deiner Position einrechnen. Wenn du einmal mehr arbeiten willst oder musst, kommt dir das sehr zugute, denke ich. Von dem Effekt auf Rente und finanzieller Unabhängigkeit gar nicht zu reden.

(14) 23.01.19 - 15:23

Danke ihr Lieben😊 wir haben uns nun entschlossen es bei den 10 Stunden zu lassen. Aufstocken kann ich nur einmal im Jahr zum Jahresende.. bis dahin wird sich evtl was tun. Ich such das Gespräch mit meinem AL. Über solch eine Stelle sollte ich echt froh sein. Zahlung nach IG Metall Tarif und auch meine festen Tage kann ich mal schieben,wenn dies notwendig ist.

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