Pflegedienst wirtschaftet nicht richtig

    • (1) 30.01.19 - 16:03

      Hallo,

      Schon seit längerem habe ich den Eindruck meine Chefin wirtschaftet mit den Finanzen nicht so wirklich legal sag ich mal..
      Arbeite bei einem kleinen Pflegedienst und im Büro ist immer das totale Chaos.
      Abrechnungen stimmen nicht usw..
      An wen kann ich mich wenden?

      LG

      • (2) 30.01.19 - 17:02

        An die zuständige Aufsichtsbehörde.
        Dem MDK im Notfall auch.

        (3) 30.01.19 - 17:57

        Das kommt doch darauf an, was du deiner Chefin vorwirfst.
        Es ist eine Sache, wenn die Abrechnung einfach nicht stimmt. Das ist zwar blöd, kann aber passieren. Solange es umgehend korrigiert wird und sie den Fehler einsieht, kannst du ihr das kaum vorwerfen.
        Es ist auch etwas anderes, jedoch nicht illegal, wenn sie vor lauter Arbeit kaum die Abrechnungen machen kann und die stets auf den letzten Drücker oder mal 1-2 Tage zu spät kommen. Hier wäre ein dezenter Hinweis vielleicht eher angebracht, ob eine 450€-Kraft nicht Ordnung in das Chaos bringen kann, statt der Gang zu Behörden um die Chefin zu verpfeifen.
        Etwas anderes ist es, wenn sie euch z.B. nur teilweise angemeldet hat und den Rest des Lohns bar auszahlt um Versicherung & Co. zu sparen oder wenn Laien die Abeit von Fachkräften tun und natürlich auch der Pflegebedürftige für eine Fachkraft zahlt,...
        Vorsicht mit dem Vorwurf der Illegalität, wenn du es nicht beweisen kannst.

        • (4) 30.01.19 - 18:43

          Okay. Also unter anderem war ich diese Woche beim Finanzamt wegen einer Steuererklärung. Und so kam z.B. auch raus: Das ich dort gar nicht in der Datenbank vorhanden bin.

          • (5) 31.01.19 - 15:55

            Wie, nicht vorhanden? Bist du umgezogen und hast dich nicht umgeneldet? Man kann glaube ich gar nicht, nicht vorhanden sein, in der Steuerdatenbank #rofl

            • (6) 31.01.19 - 16:30

              Es war nur mein Hauptarbeitgeber in der Datenbank.
              Auch ein anderer Job, den ich 2018 befristet hatte war da.
              Nur sie taucht da nicht auf.

        (7) 30.01.19 - 19:12

        Ich werde auch kündigen.
        Möchte niemanden in die Pfanne hauen, aber habe auch keine Lust aufgrund falschen Abrechnungen anderer Nachforderungen leisten zu müssen .
        Ich denke das ist verständlich. Bei über 3 Monate falscher Abrechnung kommt schon was zusammen. .

        • (8) 30.01.19 - 19:19

          Wenn du eine normale Abrechnung (bei einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit) bekommen hast, auf der die Lohnsteuer ausgewiesen ist und von deinem Gehalt abgezogen wurde, dann musst du nichts nachzahlen. Du hast ja schon gezahlt.

          • (9) 30.01.19 - 19:20

            Es wurde keine Lohnsteuer abgezogen. Wie denn auch, wenn ich mit dem Job nicht beim Finanzamt gemeldet bin?

            • (10) 30.01.19 - 19:32

              Dann solltest du am besten gestern bei der Krankenkasse angerufen haben und dort fragen, ob und wie du versichert bist.
              Ansonsten Anzeige bei der Krankenkasse und dann kommt das ins Rollen.

              • (11) 30.01.19 - 19:35

                Hab ich. Da bin ich zum Glück angemeldet.

                (12) 30.01.19 - 19:39

                Es sind auch noch andere komische Geschichten vorgefallen, wenn man davon mal absieht. Mein Vertrag wurde einfach so geändert.. auf weniger Stunden ohne einen neuen aufzusetzen.
                Und mit irgendwelchen Minusstunden verrechnet. Die aber nur zustande kamen, weil sie mich nicht genug eingeteilt hat...

          (13) 30.01.19 - 19:23

          Abrechnungen habe ich auch nie bekommen. Musste erst drauf Drängen
          So kam das ja auch dann raus.

(14) 31.01.19 - 03:11

Seltsam.
Kann mir nicht vorstellen, dass man AN ohne deren Wissen ilegal beschäftigen kann. 🤔

  • (15) 31.01.19 - 06:53

    Na ja, auf eine Abrechnung kannst du viel drucken - der AG führt ja für dich die Lohnsteuer an das Finanzamt ab. Man selbst bekommt es nur gar nicht mit, wenn dies nicht geschieht.

    • (16) 31.01.19 - 08:39

      Mir bereitet es vorallem Sorge, dass ich Ihre Fehler ausbaden soll. 1. Falsche Steuerklasse seit Oktober und 2. Lohnsteuer nicht bezahlt. Wenn da ne Nachzahlung kommt sind schnell mal ein paar hundert Euro weg?

      (22) 31.01.19 - 13:39

      Die falsche Lohnsteuerklasse ist doch aber dann dein Fehler. Das verstehe ich nicht. Du bist verantwortlich für die Meldungen an das Finanzamt. Die ändern dann deinen Datenbanksatz. Dein Arbeitgeber bekommt die Lohnsteuerklasse aus der Datenbank. Das funktioniert automatisch. Falls die abgerechnete Lohnsteuerklasse falsch ist, ist die Lohnsteuerklasse in der Datenbank falsch - der Arbeitgeber kann da nichts ändern dran.

      Ich gehe doch davon aus, dass du weißt, wieviel Steuern du auf deinen Lohn ungefähr zahlen musst. Du wirst doch entsprechend das Geld zur Seite gelegt haben.

      • (23) 31.01.19 - 13:49

        Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, das ans Finanzamt zu übermitteln nicht der AN.

        (24) 31.01.19 - 13:50

        Offenbar rechnet meine Chefin nicht über diese Datenbank ab sondern rechnet manuell irgendwas.

        (25) 31.01.19 - 14:13

        Selbst wenn ich "Schuld" gehabt hätte, hätte ihr wenn sie mit Elstam arbeiten würde, sofort etwas auffallen müssen. Weil 2x Lohnsteuerklasse 1 abzurechnen geht
        nun mal nicht. Hat sie aber nicht.
        Überdies kann man auch ohne Steuer-ID abrechnen. Aber dann automatisch über STKL 6. Auch hier hätte sie nicht über 1 abrechnen "dürfen"

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