Haus kaufen alleine

    • (1) 05.02.19 - 15:22

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum und hoffe, ich schreibe im richtigen Unterforum.
      Ich würde euch als Außenstehende gerne um eure Meinung bitten. Und zwar geht es um Folgendes:
      Mein Partner (unverheiratet) würde gerne in den nächsten Jahren sein Elternhaus kaufen und mit mir (und zukünftigen Kindern) dort einziehen. Geld ist seinerseits noch nicht vorhanden. Ich aber hätte wahrscheinlich die Möglichkeit, aus Angespartem das Haus zu finanzieren (wird wohl eher günstig verkauft werden). Allerdings sind wir ja unverheiratet und er würde das Haus alleine kaufen wollen (alleiniger Eigentümer im Grundbuch) - eben aus der Angst heraus, es irgendwann im Falle einer Trennung an mich zu verlieren, zumal es ja sein Elternhaus ist und er es auch noch zum Freundschaftspreis bekommen würde. Klar, dass er dann nicht will, dass ich im Falle einer Trennung davon profitieren würde.
      Er stellt sich also vor, bei mir einen Kredit aufzunehmen und am Ende alleiniger Eigentümer zu sein.
      Zusammen ein ganz anderes Objekt zu kaufen, kann er sich aus emotionalen Gründen absolut nicht vorstellen. Außerdem bekämen wir wohl nirgends einen so guten Preis für ein vergleichbares Haus.
      Meine Frage ist jetzt: Was sagt euer Bauchgefühl?
      Mit ihm bin ich mir wirklich sicher, aber ich weiß nicht genau, was ich von dem Plan halte. Zwar wäre es schön, dann gemeinsam in ein Haus ziehen zu können, das wir uns unter normalen Umständen wohl nicht hätten leisten können. Doch gleichzeitig habe ich die Befürchtung, dass er durch die Belastung des bei mir aufgenommenen Kredits dann weniger zum sonstigen gemeinsamen Unterhalt beitragen würde und ich diese Kosten dann überproportional tragen müsste. Und das alles, damit er am Ende ein Haus hat und ich „nur“ monatlich abgezahlte Raten, die sich ja auch nicht so schnell wieder zu einer großen Summe anhäufen.
      Was meint ihr? Das Geld „am Stück“ ist schon wertvoller, oder?
      Andererseits ist es leider auch nicht so viel, dass ich ein Haus, das zu einem normalen Marktpreis verkauft wird, kaufen könnte und wir dort gemeinsam leben würden.


      Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Fragt gerne nach, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.
      Ganz lieben Gruß :)

      • (2) 05.02.19 - 16:01

        Hallo.

        Ich weiß jetzt nicht, ob ich das alles so richtig verstanden habe:

        ER möchte sein Elternhaus kaufen. Von seinen Eltern - oder von jemandem anderen?
        Wohnt derzeit jemand in dem Haus?
        ER hat überhaupt keine Ersparnisse - DU könntest das finanziell wuppen?
        ER zahlt dann die Raten monatlich an DICH anstatt an eine Bank, oder wie?#zitter

        Auch wenn ich den gleichen Tip gerade schon in einem anderen Thema gegeben hatte: Steuerberater aufsuchen wenn es um das Thema Verkauf unter Wert geht. Ich weiß nur dass bei der Miete nur um einen bestimmten Prozentsatz nach unten abgewichen werden darf sonst muss die Differenz versteuert werden.
        Aber auch so würde ich nicht mein ganzes Geld da rein stecken ohne abgesichert zu sein. Eine Bank finanziert ja auch nix ohne Grundschuld. Ich würde die Hände davon lassen und mein Geld anderweitig investieren.

        (4) 05.02.19 - 16:13

        Wenn du keinerlei Rechte auf das Haus hast..dann soll er bei der Bank einen Kredit aufnehmen und dir einen Mietvertrag geben.

        Alles andere wäre mir zu dumm.. hört sich so an als würde er einfach die Möglichkeit frei halten wollen dich von heute auf morgen bei Bedarf aus Haus und leben zu streichen.


        Also behalte dein Erspartes.. sein Haus.. sein Risiko

      • (5) 05.02.19 - 16:38

        Er möchte alleiniger Besitzer des Hauses sein, verstehe ich und kann ich voll und ganz nachvollziehen.
        Aber bitte lass dein Geld dann aus dem Spiel. Entweder bekommt er bei der Bank einen Kredit oder er hat Pech. Wenn die Bank ihm schon nichts gibt, wie soll er dann die Raten an dich zahlen?

        (6) 05.02.19 - 17:02

        Wir müssen da ja nicht mit Bauchgefühl dran gehen. Deines sagt Dir ja offensichtlich schon, dass die Idee gar nicht mal so gut ist. Und darauf solltest Du hören.

        Er hat also Angst, das Haus im Trennungsfall an Dich zu verlieren, wenn Du im Grundbuch stehst. Und wie stellt er sich Deine Absicherung für den Fall vor, dass er nicht mehr in der Lage ist, den Kredit zurück zu zahlen? Finanziert die Bank, ist die Sache ja einfach. Aber welche Sicherheit sollst Du bekommen?

        Und Du sprichst an, dass er durch die Rückzahlung des Kredites an Dich finanziell wohl so belastet wäre, dass er zu Eurem Lebensunterhalt nicht viel beitragen könnte. Grundsätzlich ist es ja schön, wenn die Rückzahlung eines Kredites flexibel ist. Wenn aber das Einkommen eigentlich für eine solche Anschaffung nicht reicht, dann muss man es lassen. Wenn er den Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann und sein ganzes Einkommen in die Rückzahlung geht, zahlst Du indirekt ja doch das Haus wieder mit. Und Du musst Dich vielleicht mal entscheiden, ob Du Dir noch ein Jahr Elternzeit leisten willst, oder ob er schneller den Kredit zurück zahlen soll.

        Mir scheint, dass das komplette finanzielle Risiko bei Dir liegen soll. Er hat am Ende Eigentum und Du ggf. jede Menge Scherereien, um wenigstens einen Teil des Geldes zurück zu bekommen.

      • (7) 05.02.19 - 17:33

        Er möchte einfach seine Bedürfnisse bestmöglich erfüllt sehen, und dies ohne viel Eigenleistung.
        Von den Eltern ein symbolischer Preis, von dir der symbolische Kredit, und er dann alleiniger Eigentümer.
        Kann es sein, dass er ein Egoist durch und durch ist?
        Sollen ihm doch seine Eltern das Eigenkapitalö vorstrecken, damit er das Haus kaufen kann und Finanzierung von der Bank bekommt.

        (8) 05.02.19 - 17:39

        Haus unter Wert kaufen?#rofl
        Dann hoffe ich mal, das ihr einen guten Anwalt habt, denn wenn die Eltern Pflegefall werden, wird auch der Hausverkauf überprüft und evtl. könnt ihr dann Nachzahlungen tätigen....

        Weisst du was, Dein Geld würde ich in einer Eigentumswohnung anlegen.
        Wenn er das Elternhaus kaufen will, alleine im Grundbuch steht, soll er es auch alleine wuppen.

        lg
        lisa

        Warum zahlt er das Haus nicht in Raten bei seinen Eltern ab? Ich würde unter gar keinen Umständen mein Geld investieren und dann mit nichts dastehen.

        Entweder ihr steht beide im Grundbuch und er nimmt einen Kredit bei der Bank für seine Hälfte auf oder er kann schön selbst sehen, wie er die gesamte Kaufsumme aufbringt und es allein kauft.

        (10) 05.02.19 - 18:03

        Die Idee so, wie du sie schreibst, ist furchtbar und der direkte Weg, das du dein Geld verlierst.

        Wenn du das Risiko wirklich eingehen willst, dann macht es so:
        - geht vom realistischen Wert des Hauses aus und dann kauft es jeder von euch zu je 50%
        - er kann seinen Teil als Kind ja geschenkt bekommen - er sollte nur mal einen Anwalt/Notar fragen, was er anstellen muss, damit das Haus nicht verkauft wird (oder plant er die Eltern selbst zu pflegen?)
        - jeder steht natürlich auch zu 50% im Grundbuch ohne Einschränkung
        - ihr macht noch einen notariellen Vertrag, indem ihr festlegt, dass er bei Trennung ein Vorkaufsrecht hat

        • (11) 05.02.19 - 20:16

          Erste gescheite Antwort!
          Hätte sonst geraten: heiraten, gemeinsam kaufen, Ehevertrag machen in dem festgehalten wird, dass dein eingesetztes Geld Anfangsvermögen ist und du im Falle einer Trennung keine weiteren Rechte am Haus geltend machst. Im Falle einer Trennung muss er dich dann auslösen, entweder (mit dann besserem Job, geerbtem Vermögen o.ä.) eine Finanzierung aufnehmen oder verkaufen. So kann er immerhin sicher sein, dass du als Ex-Partnerin nicht in seinem Elternhaus sitzt, und du kannst sicher sein, dass dein Geld im Falle einer Trennung nicht weg ist.

          Kann er das Haus nicht frühzeitig erben? Warum überschreiben die Eltern es ihm nicht?

          • (12) 05.02.19 - 20:35

            Das klingt auch interessant. Allgemein würde ich ohne Trauschein an einen vor dem Gesetz Fremden so viel Geld nicht leihen.
            Ich denke, das frühzeitige Erben würde nicht gehen, da seine Mutter und sein Onkel das Haus erben werden und er ja dann zumindest seinen Onkel auszahlen müsste. Und genau dieses Geld ist eben nicht da.
            Wir wissen natürlichnicht zu 100% genau, wie viel Geld der Onkel dann verlangen würde, aber dass er seinen Teil verkaufen will, ist sehr sicher, denn sonst muss er ja ein den Unterhalt eines Hauses finanzieren, in dem seine Schwester kostenlos und lebenslang wohnt (es ist ein Einfamilienhaus und daher kann er auch nicht die obere Etage vermieten o.ä.).

            • (13) 06.02.19 - 07:58

              Hallo

              Erbfall - gibt es ein Testament, das besagt, Mutter und Onkel erben das Haus?

              Normalfall ohne Testament ist ja: Vater stirbt, Mutter erbt die Hälfte, die andere Hälfte geht an die Kinder.

              Zum anderen kann man von einem Partner nicht verlangen, dass dieser mir das Geld leiht oder das Haus bezahlt, und nur er dann im Grundbuch steht... Nie und nimmer, da braucht man kein Bauchgefühl und auch nicht viel Verstand um zu sehen, dass das gewaltig hinkt, sorry.

              Wenn es zur Trennung käme, hätte er die Möglichkeit, dich von jetzt auf gleich auf die Straße zu setzen , da nur er die Rechte am Haus mit Grundstück besitzt.

              Ich würde das nicht machen, entweder Kredit bei der Bank oder gar nicht.

              LG

        (15) 05.02.19 - 20:37

        Was genau meinst du mit „damit das Haus nicht verkauft wird (oder plant er die Eltern selbst zu pflegen)?

        Kannst du mir da ein Stichwort nennen, damit ich mich da mal schlau machen kann? Oder bezieht sich das darauf, dass das Haus unter Wert verkauft würde (das wäre ja bei uns nicht der Fall).

        • (16) 05.02.19 - 21:12

          Prinzipiell ist es soweit ich weiß so dass Schenkungen innerhalb von 10 Jahren zurück gefordert werden können wenn ansonsten die vorhandenen Mittel nicht zur Pflege des Schenkenden ausreichen. Die gleiche Frist gilt meines Wissens auch wenn der Schenkende verstirbt und dann zusammen mit der Schenkung die Steuerfreigrenze überschritten werden würde.

          (17) 05.02.19 - 23:39

          Du schreibst doch, dass ihr das Haus sonst niemals so preiswert in so einer Lage bekommen könntet...also kauft ihr unter Wert, bzw. ihr bekommt es halb geschenkt. Bedenke die aktuellen Immobilienpreise.
          Wenn die Eltern nun in den nächsten 10 Jahren pflegebedürftig werden und der Sohn sie nicht plant zu pflegen, dann werden sie wohl in ein Heim müssen, oder? Heime sind teuer. Das Pflegegeld reicht dafür nicht.
          Wieso wohnt da eigentlich noch ein Familienmitglied mietfrei lebenslänglich drin? Sowas würde ich definitiv nicht kaufen.

          (18) 06.02.19 - 08:20

          Ich hab mal gegoogelt 😎 ich würde sagen die BGB Referenz dafür ist 528 (Verarmung des Schenkenden) und die Verjährungsfrist findet sich in 529.

        Ich würde hier nichts investieren, schon gar kein Privatdarlehen ausgeben, er soll ein Darlehen bei der Bank aufnehmen und Du lässt dein Geld im Sparstrumpf oder wo auch immer. Alternative hierzu, wenn Du die Finanzierung für das Haus ermöglichst, dann solltest auch Du ins Grundbuch als alleinige Eigentümerin eingetragen werden.

(21) 05.02.19 - 18:17

Hallo

Wenn überhaupt würde ich das nur tun, wenn es ähnlich wie bei einer Bank laufen würde: eine Absicherung für dich im Grundbuch, Zinsen und einen fixen Plan mit konkreten Raten.

Wäre er überhaupt mit diesen Punkten einverstanden?

Und ganz ehrlich: nicht einmal dann würde ich es vermutlich tun. Was, wenn er nicht mehr zahlen kann, was bei Trennung? Natürlich kannst du das Geld auch einklagen, aber das ist umständlich, kostet Nerven etc. wozu überhaupt das Risiko eingehen?

Warum zahlt er nicht an seine Eltern in Raten?

Wenn du dann wirklich dort einziehen solltest würde ich mich (solange keine Kinder da sind) selbstverständlich an den laufenden Kosten beteiligen und auch eine Art (geringere) Miete bezahlen.

LG

(22) 05.02.19 - 19:41

Den Gedanken, dass er das Haus alleine kauft, finde ich richtig. Dass du Bank spielen sollst, finde ich falsch.

Wenn du dennoch "finanzieren" willst, dann nur dinglich im Grundbuch gesichert. Vorher sollte auch geklärt werden, welche Raten, welche Zinsen und wie ihr euren restlichen Alltag finanziert. Und natürlich, was im Trennungsfall mit dem Kredit passiert. Außerdem müsste er diesen auch absichern, zB mit einer Unfall-/Lebensversicherung.

Zu klären wäre ja auch, wie du dich an den laufenden Kosten beteiligst und wie das läuft, falls du zB in Elternzeit gehst.

LG

  • (23) 05.02.19 - 20:16

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
    Ich habe versucht, das Ganze möglichst neutral zu schildern, damit ihr nicht nur meine Sicht hört und damit schon voreingenommen seid. Daher finde ich es umso interessanter, dass keiner darin etwas Gutes sieht...
    Also es ist so, dass er in den Endzügen seines Studiums steckt und ein gutes Gehalt erwarten kann. Ansparen konnte er im Studium aber natürlich nicht viel Geld.
    Ich habe u.a. durch eine Erbschaft und durch Sparen (arbeite schon länger) etwas Geld angesammelt. Allerdings verdiene ich auch nicht so viel, dass es bald wieder so viel werden könnte, der Großteil kommt aus der Erbschaft.

    Meine Frage ist bisher auch nur hypothetisch, da sie sich vermutlich eh erst nach dem Tod seiner Oma stellen würde und wir natürlich hoffen, dass sie uns lange erhalten bleibt.

    Die Sache ist nämlich noch etwas komplizierter, als ich sie beschrieben hatte (entschuldigung dafür, ich dachte, mein Beitrag ist so schon lang genug :D) : Das Haus gehört noch seiner Oma mütterlicherseits, die dort mit seiner Mutter lebt. Sein Vater ist bereits gestorben.
    Seine Mutter hat im Haus lebenslanges Wohnrecht (hat keine eigene Wohnung und die Oma hat ihr das quasi geschenkt, damit sie weiß, dass es ihrer Tochter gut geht, wenn sie mal nicht mehr ist). So erklärt sich auch der vermutlich geringe Kaufpreis für uns. Das Haus würde also gar nicht extrem unter Wert verkauft werden, sondern der Wert des Hauses ist durch das lebenslange Wohnrecht einfach wirklich nicht mit den normalen Marktpreisen zu vergleichen.
    Natürlich stellt sich mir da auch wieder die Frage, ob die Schwiegermutter im Haus den Wert nicht auch für uns herabsetzen würde :-D , aber mit so etwas darf ich gar nicht erst anfangen.... (Kleiner Scherz am Rande)

    Ich möchte auch nicht, dass das so klingt, als sei die Oma schon totgesagt, aber ich überlege eben, was ich mit meinem angesparten Geld zum jetzigen Zeitpunkt am besten machen kann. Wenn ich es in eine Wohnung oder andere feste Geldanlage investieren würde, wäre die Möglichkeit des Kaufs des Elternhauses natürlich in weitere Ferne gerückt.
    Ich fühle mich aber auch etwas unter Druck gesetzt, da er wirklich auf keinen Fall ein anderes Haus kaufen möchte als das, in dem er aufgewachsen ist.

    Vorteile für mich wären:
    - wenn wir zusammen bleiben, mein Leben lang wohnen in einem Haus, das wir uns sonst nicht hätten leisten können
    kostenloses Wohnen (er würde keine Miete von mir verlangen)

    Nachteile:
    - Angst vor Überfinanzierung des gemeinsamen Lebensunterhalts; er steht mit Haus da, ich habe uns größere Urlaube, besseres Essen, Kleidung,... finanziert, aber selbst nichts angespart (habe hinterher weniger als jetzt)
    auch Angst, dass er es nicht zurückzahlen könnte (natürlich kann man da auch das Haus als Sicherheit nehmen, aber 1. wüsste ich nicht, was ich mit einem Haus, in dem meine Dann-Ex-SchwiMu lebenslanges Wohnrecht hat, anfangen soll (zumal ich wie gesagt auch nicht in naher Zukunft nochmal so viel Geld haben werde, um eine Wohnung zu kaufen; und schon gar nicht ein Haus in der Größe) und 2. würde das sicher zur Trennung führen)
    Lebenslanges Wohnrecht der Schwiegermutter - wobei ich mich damit wahrscheinlich anfreunden könnte (sie würde dann ihre eigene Etage bekommen)

    Mein Problem ist, dass ich nicht viele Alternativen sehen. Jemand von euch hat vorgeschlagen, dass er bei seinen Eltern einen Kredit aufnehmen soll. Das wären dann in unserem Fall seine Mutter und deren Bruder, die das Haus zu je 50 Prozent erben werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass seine Mutter ihm ihren Teil ganz schenken würde, sie bleibt ja eh dort wohnen und kann ja problemlos/steuerfrei bis 400.000€ an ihren Sohn schenken (das Haus ist sicher keine 800.000 wert, selbst ohne Wohnrecht).
    Das ergibt Sinn und wäre sicher auch flexibler als bei der Bank.

    Am liebsten würde ich gemeinsam ein ganz anderes Haus bauen oder kaufen, gemeinsam die Schulden aufnehmen, zu 50% im Grundbuch stehen, dort dann mit Kindern wohnen, usw. Wenn wir in seinem Elternhaus dann Kinder hätten, gäbe es irgendwie auch kein Zurück mehr, falls ich es z.B. Nicht mit der SchwiMu aushalten würde, da zumindest ich nicht so schnell an neues Geld käme.
    Aber wie gesagt, es ist für ihn keine Option, da er das Elternhaus so günstig haben kann - und nicht zuletzt auch aus emotionalen Gründen

    • (24) 05.02.19 - 20:47

      Insgesamt hat er die Einstellung, dass das Elternhaus unsere Chance ist. Als ich meinte, das sei mir alles etwas zu heikel mit der SchwiMu unter einem Dach und dass es doch sinnvoller wäre, zusammen in etwas Neues zu investieren, meinte er, ich sei viel zu verwöhnt und so ein gutes Haus bekämen wir nie für den Preis etc.
      Außerdem sei es ja auch toll mit der SchwiMu im Haus, wenn mal Kinder da wären..


      In gewisser Weise hat er wahrscheinlich Recht: Für das Geld wäre etwas Vergleichbares nicht drin und man muss ja auch realistisch denken. Verwöhnt finde ich mich trotzdem nicht. Ist mein Wunsch so unrealistisch? Ist es als Normalverdienerin, die früh angefangen hat zu arbeiten und daher schon gespart hat und außerdem etwas geerbt hat, plus Gutverdiener wirklich so schwierig, ein Haus zu bauen/kaufen? Man sagt ja immer, dass es heutzutage für „normale“ Familien kaum mehr möglich ist..

      • (25) 06.02.19 - 09:19

        Es ist ja kein zeitlicher Druck da. Selbst wenn die Oma demnächst sterben würde, wäre doch keine Not sofort zu handeln.

        Mach es nicht. Ich würde übrigens auch nicht unter einem Dach leben wollen.

        LG

Top Diskussionen anzeigen