Ich weiß nicht was ich tun soll..

    • (1) 08.02.19 - 15:28

      Hallo ihr lieben,

      Da ich im anderen forum keine Antworten bekomme, hoffe ich das mir hier jemand helfen kann, bevor der Beitrag vermutlich wieder verschoben wird.

      Ich bin zurzeit in der 19ssw und da wir Unterstützung vom Amt bekommen (Mann in der Ausbildung & ich bin noch zuhause, da ich aufgrund der ss erst im Oktober 2020 mit dem Studium anfangen kann) besteht das jobcenter natürlich darauf, daß ich mich bis zum Mutterschutz weiterhin für neben oder teilzeit Jobs bewerbe. Jedenfalls habe ich bisher immer absagen bekommen, da ich aufgrund unserer drei jährigen Tochter nur zu bestimmten Zeiten arbeiten kann. Heute bin ich dann zu einem weiteren Vorstellungsgespräch, mit dem Gedanken eh wieder eine Absage zu bekommen. Tja was soll ich sagen. Ich habe die Stelle als teilzeit Kraft bekommen. Erstmal befristet für ein Jahr. Ich war mir sicher beim Vorstellungsgespräch zu sagen das ich schwanger bin, habe mich aber dann irgendwie nicht getraut. Vorallem weil ich erstmal eine Absage bekommen habe und fünf Minuten nachdem ich aus dem Laden war nochmal angerufen wurde. Sie waren wohl so begeistert das sie mich doch haben wollen.. Wie mache ich das denn jetzt? Der Vertrag kommt in ca 2 Wochen. Ab 1.3 würde ich anfangen. Ende Mai beginnt der Mutterschutz. Ich bin ja schon in der 19ssw, das der Bauch nicht aufgefallen ist, verdanke ich nur einem lockeren Pulli. Was würdet ihr in meiner Situation machen? Wie und wann soll ich es sagen? Ich freue mich total die nächsten Wochen nochmal was tun zu können, bis ich dann wieder ein Jahr zuhause bin. Ich bin total verzweifelt und bereue es trotzdem nichts gesagt zu haben..

      Lg perfektsindwirnicht mit Prinzessin 3,5J an der Hand und Krümel 18+0ssw im Bauch ❤️

      • also wenn ich das richtig verstanden habe, wissen sie nun nicht von deiner Schwangerschaft

        ich weiß nicht um welchen Beruf es sich handelt. Aber hast du denn keine Angst irgendwo eingesetzt zu werden bei einer Tätigkeit die du eigentlich als schwangere gar nicht machen solltest?

        man "sollte" ja den Arbeitgeber mitteilen von der Schwangerschaft um dich in Gebieten einzusetzen die dir und den kleinen nicht schaden

      So ganz fair ist das dem Arbeitgeber nicht gegenüber, aber das muss jeder für sich wissen, denn wenn du den Vertrag unterschrieben hast, stehst du unter Kündigungsschutz und er muss dich weiterhin beschäftigen, aber dann herzlichen Glückwunsch zur Arbeit :)

      • Das ist mir ja auch bewusst. Deswegen bin ich ja so ratlos.. Vom Gewissen her würde ich es gerne sagen, bevor ich den vertrag unterschreibe. Dann bin ich mir aber sicher die Stelle nicht zu bekommen. Es sind dann schließlich nur noch drei Monate die ich arbeiten kann.. Alles so blöd 😔

    Hmm.. irgendwie hat er meinen ersten Post nicht genommen 🤔.

    Ich finde es gut, dass du den Mut hattest die SS zu verschweigen. Dir wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Nachteil entstanden wenn du deine SS bekannt gegeben hättest.
    Ich würde also nach der Vertragsunterzeichnung Bescheid geben das du schwanger bist. Es klingt ja auch so, dass du bis zum MuSchutz arbeiten kannst.
    Und danach möchtest du ja eh studieren.
    Außerdem wird auch so den AG mal gezeigt das es sich durchaus lohnen kann Schwangere einzustellen. Mein AG hat mit Wissen eine Schwangere im 5. Monat eingestellt. Und die hat gezeigt das eine Schwangere kein Nachteil sein muss. Klar, man muss die Stelle wieder nach besetzen, aber wie sagt mein AG so schön „irgendwann sind die Frauen auch mit ihrem Kinderwunsch durch und dann haben wir die Mitarbeiter“. Und ich sage, Recht hat er!

    • Hab es ja nicht böswillig verschwiegen, sondern hatte irgendwie eher "Angst" davor es zu sagen. Als ich gefragt wurde warum ich erst so spät mit dem Studium anfange, habe ich halt gesagt, weil mein Mann dann mit der Ausbildung fertig ist und es leichter ist, alles mit Kind unter einen Hut zu kriegen 😅

      • Böswillig verschweigt es keiner, sondern um Nachteile zu umgehen.
        Und nicht umsonst gibt es die Regelung das gelogen werden darf wenn es um die Schwangerschaft geht. Jeder Mensch weiß das eine Schwangere so gut wie keine Chance aufn Arbeitsmarkt hätte.
        Ich würde mir da keinen Kopf machen. Danken tut dir die Ehrlichkeit niemand. Stattdessen würden alle sagen „soso, vom Amt Geld beziehen aber Kinder bekommen“. Jetzt werden viele sagen „wie unfair den AG gegenüber“.
        Mir wäre es egal. Gerade weil du danach eh studierst 😉.

        • Das beruhigt mich irgendwie ein wenig. Danke :) werde mir übers we nochmal ordentlich Gedanken darüber machen und mich dann entscheiden wie ich weiter vorgehen werde..

          • Ich würde dir empfehlen es vll nach einer Woche oder so zu sagen falls man es dir nicht ansieht bis dahin. Müssen tust du es nicht aber dann hat er wenigstens Zeit deinen Ersatz zu suchen. Das Mutterschutzgesetz sieht keine Sanktionen vor wenn du es nicht sagst bist zum Beginn des Mutterschutzes aber ich finde du solltest es relativ zeitnah ihm mitteilen.

            • Da ich mittlerweile in der 19ssw bin, ist es eigentlich nur unschwer zu erkennen. Hatte gestern einen sehr lockeren Pulli an und auch noch meine Jacke vor dem Bauch (nicht deswegen, weil mein plan war ja eigentlich sogar es zu sagen. Aber ich musste so lange warten und es war so warm 😂🤷🏼‍♀️) also lange verheimlichen man ich es sicherlich eh nicht.

        Sehe ich ganz genauso. Das Amt verlangt ja auch von dir, dich zu bewerben. Dem bist du nachgekommen und hast ne Stelle bekommen. Prima. Zudem kannst du noch mehrere Monate arbeiten.

        Ich gehe davon aus, dass es ein Job ist, den jemand ungelerntes machen kann oder bist du Einzelhandelskauffrau? Dann würde ich mir eh nicht so einen Kopf machen, du wirst da ja nicht als Quantenphysiker eingelernt und dann ist auf einmal die teuer fortgebildete Arbeitskraft weg.

      Eben. Und jeder andere Arbeitnehmer kann ja auch am Tag nach Vertragsbeginn einen Unfall haben und für Monate ausfallen beispielsweise. Das ist eben das Risiko das man als AG hat.

Hallo!

Na Du gehst arbeiten und sagst es erst so 4-6 Wochen vor Beginn des Mutterschutzes, falls es nicht schon vorher jemand sieht.

Das ist gut für deinen Anspruch auf Elterngeld, Du bekommst bis dahin noch ein wenig Geld in die Kasse, und wenn Du wirklich gut bist, dann bekommst Du trotz der kurzen Zeit ein gutes Zeugnis, das kann ganz sicher nicht schaden. Schließlich hast Du bisher nicht viel vorzuweisen.

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