Welches Elterngeldmodell

    • (1) 10.02.19 - 09:37

      Ich blick einfach nicht da durch....🙈

      Also, ich arbeite momentan in Vollzeit, möchte nach der Geburt 1 jahr komplett zuhause bleiben, mein Mann den ersten Monat.
      Danach wĂŒrde ich gerne 20 Stunden wöchentlich arbeiten.
      Wir wissen jetzt schon, dass wir auch noch ein 2. Kind möchten.
      WÀre es jetzt sinnvoller mir 1 jahr Elternzeit zu beantragen und danach so lange 20 Stunden zu arbeiten bis ich wieder schwanger bin, oder lieber 2 oder 3 Jahre beantragen und wÀhrend der Elternzeit nebenbei zu arbeiten?
      Ich blick halt nicht durch wie die das Elterngeld dann beim 2. Kind berechnen.

      Vielen Dank fĂŒr eure Hilfe

      • Also elternGELD wĂŒrde ich mir auf 1 Jahr auszahlen lassen, damit du dir danach keine Sorgen wegen Anrechnung machen brauchst. ElternZeit kannst du ja dann auf zwei oder drei Jahre beantragen und gleich ankĂŒndigen, dass du ab dem zweiten Jahr 20h wĂ€hrend der Elternzeit arbeiten möchtest.

        • Ja, also dass ich danach 20 std arbeiten möchte, ist schon mit dem ag abgeklĂ€rt.

          Hatte halt nur mal was davon gehört, dass man beim 2. Kind das gleiche Elterngeld bekommt wie beim 1. wenn man wÀhrend der Elternzeit nochmal schwanger wird.
          Weil wenn ich nur 20 std arbeite, und das Elterngeld davon (und dann noch mit steuerklasse 5) berechnet wird, fÀllt es ja extrem niedrig aus...

          • (4) 10.02.19 - 10:09

            Das hat mit der Elternzeit gar nichts zu tun, sondern mit dem Elterngeldbezug. (siehe meinen anderen Beitrag unten)

            Das GerĂŒcht hĂ€lt sich echt hartnĂ€ckig....

            Und ja, das Elterngeld kann schon recht niedrig ausfallen, wenn es vom Teilzeitgehalt berechnet wird. Das muss man sich eben vorher ausrechnen.

            Entweder bekommt man die Kinder sehr schnell hintereinander oder arbeitet mehr fĂŒr ein höheres EG. Da kann es zB auch sinnvoll sein, wenn der Mann TZ arbeitet und die Frau VZ.

            VG Isa

              • (7) 10.02.19 - 20:23

                Wieso? Das geht problemlos.
                Die Steuerlast ĂŒber das Jahr gesehen ist immer gleich, egal, welche Steuerklasse.

                Die regelt nur die monatliche Vorauszahlung, die letztendliche Steuerschuld wird durch die EinkommensteuererklÀrung festgelegt. Und da ist die vorherige Steuerklasse wumpe

      (8) 10.02.19 - 10:06

      Das sinnvollste wÀre, 2 Jahre Elternzeit zu beantragen und dann Teilzeit in Elternzeit 20 Stunden zu arbeiten.

      Wenn dann Kind 2 kommt kannst du die EZ fĂŒr den MuSchu von Kind 2 beenden und bekommst im MuSchu dein altes Vollzeit-Gehalt.

      Das dritte Jahr kannst du immer noch anmelden - da kann der Arbeitgeber nicht widersprechen.

      Je nachdem wie schnell eure Kinder hintereinander kommen sollen, kann es auch noch sinnvoll sein, 14 Monate EG zu beantragen (10 Monate Basis, 4 EG Plus), wenn es finanziell passt.

      Bei 12 Monaten Basis-EG, werden diese 12 Monate plus der Mutterschutz fĂŒr die EG Berechnung bei Kind 2 ausgeklammert. Bei 14 Monaten EG werden diese 14 Monate plus Mutterschutz ausgeklammert (mehr geht allerdings nicht).

      Dein Mann muss fĂŒr sein Elterngeld noch einen zweiten Monat beantragen, aber das wisst ihr sicher?

      VG Isa

      • (9) 10.02.19 - 11:12

        14 Monate inklusive Mutterschutz und dann der neue Mutterschutz.

        (10) 10.02.19 - 11:36

        Vielen Dank fĂŒr die tollen Antworten

        Dann werde ich wohl 2 Jahre Elterngeld beantragen. 14 Monate sind dann wohl zu knapp. WĂŒrde meinen Körper auch gerne ne Pause gönnen 😏
        Dabei kann mein Mann aber auch 1 Monat nehmen?

        • (11) 10.02.19 - 11:44

          Wieso nun 2 Jahre Elterngeld? Das macht ja gar keinen Sinn, wenn du TZ arbeiten willst? Oder meinst du 2 Jahre ElternZEIT?

          Insgesamt sind es 16 Monate Abstand zwischen beiden Kindern (MuSchu kommt ja noch hinzu) um genau das gleiche EG zu bekommen wie bei Kind 1 (sogar mehr durch den Geschwisterbonus).

          Jeder Monat, den du dann zusÀtzlich zu den 16 Monaten zwischen den Kindern Teilzeit arbeitest, verringert zwar das Elterngeld im Vergleich zu Kind 1, aber es ist auf jeden Fall besser als gar nicht zu arbeiten.

          Dein Mann muss mindestens 2 Monate Elterngeld beantragen, wenn er welches beziehen will. Die beiden Monate mĂŒssen nicht direkt hintereinander liegen.

          VG Isa

          • (12) 10.02.19 - 11:54

            Siehst du, das meinte ich damit dass ich nicht mehr klar komme 🙈
            Ich wĂŒrde jetzt 2 Jahre Elternzeit nehmen, natĂŒrlich auch 2 Jahre Elterngeld beantragen und nach 1 jahr in Teilzeit arbeiten, Bis Kind 2 kommt.
            Mein Mann nimmt 2 Monate Elternzeit

            Ist das jetzt so richtig?
            Sorry dass ich 100 mal frage đŸ€

            • (13) 10.02.19 - 13:08

              Das klingt nicht sinnvoll. Denn die Anzahl der Monate wird nicht grĂ¶ĂŸer als 16, also solltest du nach spĂ€testens 14 Teilzeit arbeiten und das macht mehr Sinn ohne Elterngeld.

              Du bekommst aber keine 2 Jahre Elterngeld, es sei denn, du bist arbeitslos, ansonsten max. 22 Monate, da die ersten beiden Monate dann als Basiselterngeld genommen werden mĂŒssen. Und du bekommst bei Elterngeld Plus ja auch nur die HĂ€lfte des Basiselterngeldes.

              • Oh man
                Woher kommt denn das GerĂŒcht dass man 1,2 oder 3 Jahre Elterngeld beantragen kann? Das hatte ich die ganze Zeit im Kopf. Und dass das dann je nach Jahre aufgeteilt wird 😟
                Aber wie ich das jetzt raushöre, kann man die Jahre nur fĂŒr Elternzeit aussuchen.

                Mir ging es eigentlich nur darum, dass ich nach 1 jahr in Teilzeit arbeiten gehe, und mir das Elterngeld fĂŒr das 2. Kind nicht nach dem Teilzeitverdienst, sondern nach dem vorherigen Vollzeitgehalt berechnet wird...

                • (16) 10.02.19 - 18:17

                  Vielleicht solltest du dir Mal einen Elterngeldrechner anschauen...dann wird es eventuell klarer.

                  Dein Mann und du habt zusammen 14 Elterngeldmonate zur VerfĂŒgung, wenn jeder von euch mindestens 2 davon in Anspruch nimmt. Ansonsten sind es nur 12.
                  Gehen wir Mal davon aus, dass dein Mann 2 Monate nimmt, so bleiben fĂŒr dich noch 12.

                  Mindestens 2 Monate nach der Geburt, sind Basiselterngeld-Monate. Da hast du gar keine Wahl (eventuell auch mehr, wenn das Kind frĂŒher kommt).

                  Die restlichen 10 Monate kannst du nach belieben aufteilen. Jeder Monat kann entweder als Basiselterngeldmonat genommen werden oder als Elterngeld Plus - das sind dann 2 Monate mit halbem Elterngeld.

                  Also hast du zB die Möglichkeit:
                  12 Monate Basis
                  2 Monate Basis, 20 EG Plus
                  10 Monate Basis, 4 EG Plus
                  Und auch jede andere Kombination.

                  Wenn du Teilzeit in Elternzeit arbeiten willst, wĂ€re es schlauer, in dieser Zeit kein EG zu beziehen, damit dein Gehalt nicht angerechnet wird (wann dein Gehalt angerechnet wird und wann nicht, wird mir jetzt zu lang hier auszufĂŒhren - auch hier der Hinweis auf einen Elterngeldrechner).

                  Das Elterngeld fĂŒr das zweite Kind berechnet sich grundsĂ€tzlich nach den 12 vollen Monaten vor Mutterschutzbeginn des zweiten (!) Kindes. Dabei kannst du alle Monate ignorieren, in denen du Mutterschaftsgeld bezogen hast, oder auch die ersten 12 oder 14 Monate Elterngeld von Kind 1 (nicht mehr! Selbst wenn du noch lĂ€nger EG beziehst...).

                  Sagen wir mal, die Kinder sind 20 Monate auseinander. Dann hat man ungefÀhr 4 volle Monate Teilzeitgehalt zwischen den Kindern (bei mindestens 14 Monaten Elterngeld K1).

                  Dann berechnet sich das EG fĂŒr das zweite Kind aus den 4 Monaten Teilzeit, plus 8 Monaten Vollzeit vor Kind 1, da der Rest ja ausgeklammert wird.
                  Es berechnet sich also aus einer Mischung aus beiden GehÀltern.

                  VG Isa

                  • (17) 10.02.19 - 18:56

                    Na das war mal wirklich fĂŒr doofe erklĂ€rt, aber ich denke ich habe es jetzt verstanden.😂
                    Vielen Dank fĂŒr deine Antwort! 👍👍👍

            "Ich wĂŒrde jetzt 2 Jahre Elternzeit nehmen, natĂŒrlich auch 2 Jahre Elterngeld beantragen"

            Genau da liegt dein Denkfehler. Die Elternzeit muss nicht genauso lang sein wie der Elterngeldbezugszeitraum. Sie muss mind. so lang sein, kann aber lÀnger sein.
            Zudem ist man nicht gezwungen glatt 1, 2 oder 3 Jahre Elternzeit zu nehmen. Du kannst auch 18,5 Monate nehmen, wenn es dir Spaß macht und du gern zu einem gewissen Datum wieder anfangen möchtest zu arbeiten (Vollzeit in deinen alten Vertrag einsteigen).

            Teilzeit arbeiten bis 30 Std./Woche kannst du auch wÀhrend der Elternzeit!

            Ich rate auch dazu sich das EG als Basiselterngeld im ersten Jahr voll auszahlen zu lassen, wenn man beabsichtigt im ersten Jahr definitiv nicht und irgendwann im 2. Jahr wieder in TZ arbeiten zu gehen. So erfolgt keine Anrechnung des TZ-Gehaltes auf das EG und du kannst sicher sein in Summe das Maximum an EG erhalten zu haben. Einteilen kannst du es dir ja selbst!

(19) 10.02.19 - 11:08

Ich wĂŒrde 2 Jahre Elternzeit nehmen, 10 Monate Basiselterngeld und 4 Monate Elterngeldplus, dann werden 14 Monate bei der Berechnung des neuen Elterngeld ausgeklammert, außerdem kannst du zum Mutterschutz die Elternzeit beenden und Vollzeit Mutterschaftsgeld erhalten.

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