Bv Zahnarzthelferin

    • (1) 12.02.19 - 13:01

      Hallo ich frag hier für eine Freundin.

      Kann mir jemand sagen warum man als Zahnarzthelferin ins BV geschickt wird?
      Sie möchte nichts ins BV sie möchte lieber von Vollzeit auf Teilzeit arbeiten. Mit Attest von der Frauenarztin. Jetzt weiß ich nicht ob das in den Beruf überhaupt geht. Weil ich überall lese sofort ins BV geschickt.

      Danke lg Sabrina

      • Es kommt drauf an. Wenn Chef ihr keinen ungefährlichen Platz, zum beispiel am Empfang, geben kann dann muss er ihr ein BV geben.
        Die Stundenanzahl ändert ja bei ihr nichts daran ob der Arbeitsplatz für eine Schwangere geeignet ist oder nicht.

        (3) 12.02.19 - 13:29

        Man wird nicht pauschal ins BV geschickt. Man macht mit dem AG zusammen die Gefährdungsbeurteilung und stellt damit fest, was noch gemacht werden darf und was nicht.

        Kann sie gar nichts mutterschutzkonform machen gibt es ein BV. Sonst kann sie nach der Gefährdungsbeurteilung arbeiten.

        • Wird schwierig, sie macht alles und arbeiten jeden Tag 12 Std. Und das schon seit Jahren. Also bleibt ihr gar nichts anderes übrig. Kann man einsehen in so eine gefährdensbeurteilung? Gibst die online um da mal darüber zu schauen?

          • Sie arbeitet als Angestellte jeden Tag 12 Stunden?

            • Ja das ist eine komische zahnarzt Praxis. Mei muss sie wissen, sie macht es seit Jahren schon mit und ändert nix dabei. Wenn sie nix sagt, können wir nichts machen. Mädchen für alles haben nur sie und 2 Azubis. Bin eh gespannt wie er das machen will wenn sie weg ist.

            • (15) 12.02.19 - 21:03

              12 Stunden darf bis auf gewisse Ausnahmen (Krankenhaus, Gastronomie...) keiner am Tag arbeiten. Und auch bei den Ausnahmen gibt es klare Regelungen über Ausgleichs- und Ruhezeiten:
              Par. 3 Arbeitszeitgesetz: "Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden."
              Aber wenn der Arbeitnehmer das mitmacht...
              LG

        (16) 12.02.19 - 13:44

        Außer Donnerstag und Freitag da hat sie früher Schluss weil die Praxis zu macht 🙈

    (17) 12.02.19 - 13:53

    Ja man kann die runterladen.

    12 Stunden sind ja eh nicht erlaubt in der Schwangerschaft. Und sie darf eben nicht mehr alle Arbeiten machen. Aber der AG darf sie eben auch nicht rein aus Bequemlichkeit ins BV schicken. Er muss dann damit leben, genauso wie sie, dass sie dann weniger Tätigkeiten macht.

    Aber natürlich gibt es genug "schwarze Schafe" unter AG und Schwangeren, die einfach sagen, ne kann nicht mehr arbeiten, hier das BV. Das hängt dann von ihr und dem Chef ab. Sie darf ein BV ja auch ablehnen, wenn sie der Meinung ist, dass es genug Tätigkeiten gibt für ihren Arbeitstag oder es gibt die Möglichkeit für ein Teilbv. Also sie arbeitet nur noch 4 Stunden oder so, weil es für mehr keine Arbeit gibt, bekommt aber normal ihr Gehalt weiter und der AG zahlt ihr dann auch nur noch die 4 Stunden aus eigener Tasche und bekommt den Rest erstattet.

    • Aber wenn sie sich jetzt schon 12 std gefallen lässt, wird sie weiter Arbeiten und alles so belassen wie es ist. Trotz reden von ins interessiert es sie leider nicht wirklich. Aber mei ihr Ding. Mich hat es nur interessiert.

      • (19) 12.02.19 - 13:59

        Naja, wenn sie weiter so arbeitet, dann bekommt nicht nur ihr Chef mächtig Ärger, wenn das aufliegt, sondern auch sie. Als Schwangere hat man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.
        Und die Einhaltung des Mutterschutzes ist Uhr Recht UND ihre Pflicht.

        Solange der nichts von der Schwangerschaft weiß, ist es allein ihr Problem.

    Hab mir gerade die Gefährdungsbeurteilung durchgelesen. Die dürfte ja gar nichts mehr machen. Außer Empfang

    • (21) 12.02.19 - 14:42

      Naja so nicht richtig. Instrumente anreichen und desinfizieren darf sie und alles, was unblutig ist. Röntgen auch, wenn sie nicht neben dem Gerät steht etc.

      Mundpflege darf eine Pflegekraft ja auch machen.

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