Unterhalt abgelehnt

    • (1) 12.02.19 - 19:05

      Hi ihr Lieben,

      Im letzten Jahr haben mein Mann und ich eine kleine Beziehungspause gemacht und getrennt gelebt für wenige Monate. Ich habe nie über Unterhalt nachgedacht,
      da er immer gefragt hat ob wir gut auskommen und er immer neue Kleidung für unseren Sohn mitgebracht hat.

      Nun wird zur Berechnung des Kindergartenbeitrages jedoch ein Unterhalts - und Ehegattebescheid verlangt.

      Was nun?


      Vielen Dank für eure Hilfe! LG #winke

      • (2) 12.02.19 - 19:42

        Das ist doch eine Angabe des Einkommens? Wenn nicht geflossen ist, kannst du auch nichts angeben.

        Wie verstehe ich das denn? Jetzt lebt ihr wieder zusammen? Ihr führt einen Haushalt? Dann gilt doch für die Berechnung des Beitrages Euer gemeinsames Haushaltseinkommen?!

        • Genau. Nach einer Auszeit haben wir es wieder versucht und sind wieder zuhause eingezogen. Aber mir wurde halt kein Unterhalt gezahlt da ich auch nicht drauf bestanden hab. Hauptsache das macht jetzt keine Probleme o.ä.

          • Verstehe nicht, warum es deshalb Probleme geben sollte. Wenn dein Mann ununterbrochen an eurer gemeinsamen Adresse gemeldet war, dann gibt es doch offiziell diese Trennungszeit gar nicht.

            Fürs nächste Mal würde ich aber nicht auf Unterhalt verzichten. Wer weiß, ob es sich dann auch wieder einrenkt. Und letztlich geht es nicht um ein paar Klamotten, sondern auch um künftige Ausbildungskosten,...

            • Er war dauerhaft dort gemeldet. Ja aber wir sind ja ausgezogen und waren woanders gemeldet. Wir wussten halt nicht dass es evtl nochmal funktionieren wird.

      (8) 12.02.19 - 20:50

      Dann gibst du an, dass du keinen bekommen hast. Ist ja die Wahrheit. Außerdem ist niemand gezwungen, seine Ansprüche titulieren zu lassen.

      LG

      • (9) 12.02.19 - 22:24

        Richtig, das entspricht so der Wahrheit.
        Hauptsache, es macht keine Probleme oder so.
        Weiß nicht wie das rechtlich aussieht, sprich das Gesetz es quasi vorgibt.
        Daher wollte ich hier einmal nachhören was evtl auf mich/uns zukommen wird,
        Wenn ich das so weitergebe.

        • (10) 13.02.19 - 07:52

          Das Gesetz gibt nicht vor, dass man Unterhalt geltend machen muss. "Müssen" muss man nur, wenn man Sozialleistungen beantragt.

          LG

    Hallo,

    geht es um den Kindergartenbeitrag von diesem Jahr? Da zählt doch ohnehin Euer gemeinsames Haushaltseinkommen.

    Und der Beitrag vom letzten Jahr? Wovon hast Du denn gelebt? Wenn Du jetzt den Kindergartenbeitrag des letzten Jahres nur verringert berechnet haben möchtest, weil Du ohne Einkommen und ohne Unterhalt warst, wird das nicht klappen. Denn Du hättest Unterhalt bekommen müssen und davon hätte sich der Kigabeitrag berechnet. Nur, weil Dein Mann den Unterhalt in "Naturalien" übergeben hat, wird nicht der Kindergartenbeitrag reduziert.

    Liebe Grüße Andrea

    • Das stimmt so nicht. In manchen Kommunen wird der Beitrag nach dem Haushaltseinkommen berechnet. Und das wird eben über die Meldeadresse definiert. Wenn Ehrpartner z.b. zusammen sind aber zwei Haushalte führen (Hauptwohnsitz des Mannes wegen Pendeln in anderer Stadt), dann wird nur das Einkommen desjenigen zur Berechnung heran gezogen, in dessen Haushalt das Kind wohnt. Finde ich nicht gut (weil es ausgenutzt wird), ist aber so.

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