Teilzeit BV Crohnisch erkrankt und erschöpft Seite: 2

  • Hallo,
    ich denke bei dir kann man sich sicher darauf streiten, ob das nun eher den ursprünglichen Behinderungen geschuldet ist - denn ganz ohne sind MS und Morbus Crohn ja auch nicht - oder ob das von der SS kommt. Gerade dieses „ausgelaugt und müde“ kenne ich sowohl von einer Arbeitskollegin mit MS, als auch von der Mutter meiner Schwägerin mit Morbus Crohn. Das gibt es aber nun nicht selten auch der SS - in deinem Fall sicher umso mehr.
    Ich wünsche dir einen verständigen Neurologen.
    Beim Antiepileptikum bist du dir sicher, das es den Körper bereits vollständig verlassen hat? Manche davon brauchen extrem lange (definitiv deutlich länger als die Zeit von September bis jetzt). Auch das kann belasten, denn der Körper muss ja zeitgleich auch noch nebenher sich selbst entgiften.
    Ist wirklich nur die schwere Schlepperei das Problem bei dir und ggf. die Rennerei zu den Akten? Du bist doch anerkannt schwerbehindert. Frage doch mal bei dir oder beim Arbeitsamt nach, welche Hilfsmittel oder personellen Hilfen dir zustehen würden.

    • Ich habe das Antiepileptika bereits seit letztes Jahr im Juni angefangen Tropfenweise herabzusetzen und ich denke das dies bis jetzt den Körper verlassen hat.
      Sonst hätte meine Neurologin mir denk ich kein ok fürs Üben gegeben.

      Ich bekomme auf Arbeit schon Hilfe von meinem Kollegen. Er steigt für mich die Leiter im Archiv hoch und trägt mir dicke Stapel an Akten. Trotz allem ist ein 8 Stunden Tag, dadurch das ich Nachts nicht genügend Schlaf bekomme, aufgrund von Spastiken und Schmerz zuständen. Zusätzlich schläft mir nachts grundsätzlich die linke Seite ein.
      Ich gehe schon zur Ergotherapie 2x wöchentlich 45 min. Es bringt bedingt muskel Lockerung aber eben nicht auf Dauer.
      Ich bin auch nicht verjammert ich war bisher täglich Arbeiten und habe meine Vollzeit Schicht abgeleistet.
      Es ist halt verdammt anstrengend und zärt echt an meiner Reserve.
      Ich habe ja auch noch Kind und Haushalt zu Hause und ein Mann der was essen möchte. Er hilft mir sehr viel ist aber selbst von 4:30- 19:30 aus dem Haus da er zur Arbeit 180 km pendeln muss.

      • Nein, so meinte ich das auch nicht. Für das Kind ist das definitiv nicht mehr schädlich. Trotzdem kann es je nach Antiepileptikum sein, dass dein Körper da noch kräftig daran arbeiten muss, um wirklich die allerletzten Spuren aus allen Zellen zu beseitigen. Es ist für dich eben schwierig.
        Hast du wirklich Tropfen bekommen? Das kenne ich nur bei sehr niedrigen Dosen. Ansonsten gibt es doch Tabletten, Kapseln,... - aber ok, ich nehme das Zeug auch wegen einer Epilepsie. Das bedeutet prinzipiell ziemlich hohe Dosis.

        Du schaffst das! Es ist für dein Kind. Was macht man für die Kleinen nicht alles ;).

Guten morgen.

Nachdem ich mich Donnerstag auf der Arbeit irgendwie verhoben und gezerrt habe und dies gestern in Blutungen endete hat mir mein Gyn auch auf Anraten der Neurologin (ich hatte mit ihr sehr lange telefoniert wegen der Schlaf Probleme, mitlerweile bin ich nachts gg 1 schon wach) ein BV ausgesprochen und das sogar Voll.
Dem Krümel geht es Gott sei Dank gut. Ich hab zur Zeit viel liegen Verordnet bekommen und nicht mehr anstrengen.

Wollte euch nur kurz auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße Pearl1984 mit Collin an der Hand und Krümel im Bauch 17+5

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