Krankenschwester wie geht's weiter

    • (1) 20.02.19 - 12:49

      Hey Bin noch ganz am Anfang...habe diese Woche Urlaub und frag mich vwiw es Job mäßig weiter geht ich bin Krankenschwester auf der inneren also viele schwer kranke pflegebedürftige, dementsprechend Patienten... eigentlich darf ich ja auch nicht mehr viel... klar warte jetzt auf das Ergebnis meiner Blutwerte und dann lass ich Montag die Bombe platzen und ab zum Betriebsarzt...naja und dann ?mir geht es nicht darum das ich keine Lust habe zu arbeiten aber bei uns sind viele Risiken und ältere Kollegen die null Verständnis haben das weiß ich von Kollegen...ist hier eine Krankenschwester die Villt Erfahrungen hat...wie beantrage ich zum Beispiel ein Beschäftigungsverbot .wie gehts finanziell weiter? Bei uns bekommt man nicht automatisch eins

      • Huhu

        Du bekommst definitiv Beschäftigungsverbot. Finanziell bekommst du weiterhin dein Gehalt.

        Lieben Gruß

        • Bei uns leider nicht automatisch...und von Erzählungen her sagen die Kollegen.. Stationsleitung inbegriffen man sei ja nicht krank und man soll sich nicht so anstellen also wenn meine Frauenärztin mir das nicht ausstellt weiß ich nicht was ich machen soll

          • Sorry, wieso denn leider?

            Freu dich doch, dass du arbeiten darfst. Befasst dich mal lieber damit, unter welchen Voraussetzungen ein Gyn ein BV ausstellen darf.

            Da muss das Leben der Mutter oder des Babys gefährdet sein. So ein Satz wie deiner hier ist eine Ohrfeige für alle Frauen, die wirklich um das Leben ihrer Babys gebangt haben.

            Sorry, aber da könnte ich echt kotzen.

    Beantragen kannst du es gar nicht. Du gehst zum Betriebsarzt. Und wenn dein Arbeitgeber dir keine alternative anbieten kann, z.B. Bürojob oder so muss er dich ins BV schicken. Und dann bekommst du weiterhin volles Gehalt, dein Arbeitgeber kriegt es von der Krankenkasse erstattet.

(10) 20.02.19 - 12:57

Huhu
Also ich bin auch Krankenschwester und arbeite aufe Gynäkologie/Urologie.
Ich habe in der 5ssw positiv getestet und war dann in der 8ssw beim Arzt.Nachdem alles gut war habe ich mir von den Arzt eine Bestätigung der Schwangerschaft auszuhändigen lassen. Ich bin dann damit zur Personalabteilung gegangen und sollte dann zum Betriebsarzt gehen.Der hat mich direkt ins Beschäftigungsverbot geschickt. Finanziell läuft dein Gehalt normal weiter.man bekommt das durschnittsgehalt der letzen 3 Monate vor Bekanntgabe der Schwangerschaft 😁
Alles Gute
LG schlini

(11) 20.02.19 - 12:59

Hi
Bin auch eine Krankenschwester.
Das du definitiv eins bekommst würde ich jetzt nicht sagen.

Das du einen Termin bei der Betriebsärztin hast ist schonmal gut.
Sie wird dir genau erklären was du tun darfst und was nicht.
Manche Häuser machen es so, dass man gleich ein Beschäftigungsverbot bekommt, dass ist aber nicht überall so.

Sie könnten dir die Aufgabe der Stationssekretärin geben, falls ihr keine habt.
Also das deine Hauptaufgabe nicht im Versorgen der Patienten liegt, sondern in der Organisation.
Oder dich komplett versetzen.

Bespreche erstmal alles mit der Betriebsärztin und deiner Leitung.

Und dann hast du ja auch noch deinen Frauenarzt, mit dem du alles besprechen kannst.

Erstmal keine Panik!!!!!
Was deine älteren Kollegen sagen, kann dir egal sein.
Es geht um dich und um dein Baby!!!!

Ein BV beantragt man nicht.
Nein, nicht jede Krankenschwester bekommt eins. In vielen Häusern machen es sich die AG zu leicht oder die Schwangeren haben häufig auch keine Lust mehr schwanger in der Pflege zu arbeiten und belabern dann den FA.

Du wirst eine Gefährdungsbeurteilung mit deinem AG ausfüllen und natürlich kannst du noch viel machen, gerade als Fachkraft.

  • (14) 20.02.19 - 16:48

    Ich bin Krankenschwester auf Intensivstation und habe kein bv.
    In der ersten ss hab ich normal am Pat gearbeitet, und für Sachen die ich nicht machen durfte musste ich halt meine Kollegen bitten.
    Diese ss betreue ich keine Patienten und helfe entweder der service Assistentin oder der orgakraft oder der Pflege, je nachdem was ansteht( diese Woche ist die servicekraft krank, da übernehme ich das z.b. komplett) und mache so außenarbeiten wie btm kontrolle, defi Check, notfallkoffer aufrüsten etc. Für 2 Stationen. Und Aufnahme Gespräche und sowas

(15) 20.02.19 - 19:37

HI

Du sagst das Du schwanger bist und dann müssen sie sich ans Mutterschutzgesetz halten ... und das geht auch im Krankenhaus.

Es sollte eigentlich eine "Positiv-Liste" für jede Station geben ... was erlaubt ist und was nicht.

Wenn Du nicht mehr auf Deiner Station arbeiten kannst / darfst, dann kann Dich der AG auch an eine andere Mutterschutzgeeignete Stelle setzen.

VG

Wie die anderen schon geschrieben habe, ein BV kannst du nicht beantragen.
Du machst die Gefährdungsbeurteilung und dann wird weitergesehen. Evtl wirst du auf eine andere Station geschickt - so wird es bei uns im Haus mit Kolleginnen von der Onko oder Intensivstation gemacht.
Ich habe bei mir auf Station 2 Kolleginnen die noch vor ein paar Jahren auf der internistischen Intensivstation gearbeitet hatten und während der Schwangerschaft kein BV bekommen hatten und auch nicht versetzt wurden.

Ich kopiere mal den Text den ich vor kurzem hier im Forum schon geschrieben hatte:

Als ich 2013 mit meiner Tochter schwanger wurde, wurde die Gefährdungsbeurteilung gemacht und ich arbeitete - trotz Diabetes Typ1 (den ich seit 2012 habe) - "ganz normal" (nach MuSchuGesetz) weiter.
Überwiegend arbeitete ich im Frühdienst, da ich im Spätdienst ja um 20Uhr nach Hause hätte gehen müssen.
Klar Iso-Zimmer waren tabu und auch immobile Patienten aus dem Bett hieven fiel auch flach. Aber Körperpflege, Vitalzeichenkontrolle, WC-Begleitung etc konnte ich ja ganz normal machen.
Auch habe ich (ja ich weiß es ist verboten) s.c.-Injektionen und BZ-Kontrollen durchgeführt. Urinkatheterbeutel habe ich auch geleert.
Im Vergleich zu den Kollegen arbeitete ich aber weniger am Patienten. Ich habe überwiegend Papierkram gemacht - Visitenausarbeitung, neue Patienten aufgenommen, Patientenentlassungen vorbereitet.

Ich habe auch Sonn- und Feiertags gearbeitet - denn mal ganz ehrlich, mein Kind weiß nicht welcher Wochentag ist und bei uns ist es am Wochenende deutlich entspannter.

Im 6. Monat wurde mein Blutzucker immer schwerer einzustellen, ich hatte immer öfter Hypergl. und Hypogl., so dass ich von meiner Gyn. ein individuelles BV bekommen haben und erstmal nicht mehr wie 4Std/Tag arbeiten durfte. Kurz danach wurde es dann ein komplettes BV.
Ich hätte gerne bis zum Ende weiter gearbeitet, bis auf meinen instabilen BZ-Werten ging es mir hervoragend und ich hatte gar keine Lust zu hause rumzusitzen. Klar sucht und findet man Beschäftigung, aber mir fehlte der Ausgleich.

Was deine Kollegen sagen, sollte die ziemlich egal sein. Die einen werden meckern wenn du kein BV bekommst, auf Station weiter arbeitest und gewisse Dinge nicht mehr machen darfst und sie somit die Dinge für dich machen müssen und andere Kollegen werden mosern wenn du ein BV bekommst weil du dann ja "auf der faulen Haut liegen" kannst und dafür noch bezahlt wirst -> alles schon gehört/erlebt ;-)

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