Beschäftigungsverbot

    • (1) 25.02.19 - 14:17

      Hallo, ich hab mal eine Frage ich arbeite im Einzelhandel als marktleitung und muss jeden Tag von 6_16 Uhr arbeiten. Ebenfalls muss ich extrem schwer heben etc. Jetzt ist es so das ich eine Krebserkrankung hatte und es echt Glück ist das ich überhaupt schwanger bin. Ich bin in der 5.woche und habe nächste Woche meinen ersten Frauenarzt Termin. Kann mir meine Ärztin ein Beschäftigungsverbot ausstellen mit meiner Vorgeschichte?

      • Hallo,

        dein Frauenarzt darf dir nur ein BV ausstellen, wenn deine Gesundheit bzw dein Leben oder das deines Kindes in Gefahr wären. Der richtige Weg wäre jetzt erstmal deine Schwangerschaft beim Arbeitgeber anzuzeigen und mit deinem Vorgesetzten gemeinsam eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Da fällt dann auch rein, dass du nicht mehr schwer heben darfst. Dein Arbeitgeber muss sich ans Mutterschutzgesetz halten und dir einen Arbeitsplatz bieten, der für eine Schwangere geeignet ist. Kann er das nicht, so ist es seine Aufgabe ein BV auszustellen. Der Frauenarzt hat mit den Arbeitsbedingungen nichts zu tun.

        Liebe Grüße

        (3) 25.02.19 - 14:36

        Hallo,

        Otterchen hat es genau treffend beschrieben.
        Sollte dir noch etwas mulmig zu Wege sein, es so früh mitzuteilen, kannst du beruhigt für 2-3 Wochen weiterarbeiten. Einer intankten Schwangerschaft passiert nichts. Ich habe immer bis Herzschlag weitergearbeitet und arbeite im Rettungsdienst und in der Notaufnahme. Solltest du zu viel Angst haben, weiterzuarbeiten, kann dein FA dich vielleicht auch für 2 Wochen zunächst krankschreiben.
        Wichtig ist aber, dass du bald deinen AG informierst, damit er sich an das Mutterschutzgesetz halten kann.

        LG
        Bella

        Ich denke nicht, dass du so einfach eines bekommen wirst. Das schwere heben musst du natürlich sein lassen. Was die Arbeitszeit betrifft muss ich dein Arbeitgeber auch an das Mutterschutzgesetz halten.

        Aufgrund einer Vorgeschichte bekommt man eigentlich kein Beschäftigungsverbot ausgestellt sondern dann wenn die aktuelle Schwangerschaft durch die Arbeit gefährdet wäre. Alles Gute für dich!

      • Liebe Community,

        bitte bleibt bei euren Antworten sachlich und stellt keine Mutmaßungen an. Ich musste hier leider einige Beiträge entfernen.

        Haltet euch bitte an unsere Diskussionsregeln, persönliche Differenzen können per PN geklärt werden.

        Viele Grüße,
        Cleo vom urbia-Team

        Weiß dein AG Bescheid? Wie viele Stunden arbeitest du täglich? Hast du dich im Mutterschutzgesetz belesen? Was soll der FA hier tun?

        • Hallo, mein Arbeitgeber weiß noch nicht bescheid, da ich erst meinen Frauenarzt Termin am Montag abwarten möchte. (hab Aber zur Zeit eh Urlaub. Ich arbeite täglich 10 Stunden. Ich gelte eigentlich als Risikoachwangerschaft meines Wissens nach, da ich die letzte Behandlung von meinen Krebs Behandlungen unterbrochen habe für eine Schwangerschaft. (abgeklärt mit den Ärzten natürlich)

          • Du hast doch bestimmt aber Pausen. Die musst du ja schon mal abziehen von der Arbeitszeit.

            Auch als Risikoschwangere bekommt man kein BV automatisch.

            Geh erst mal zur FA um zu schauen ob alles in Ordnung ist und dann sag deinem AG Bescheid. Bis dahin musst du halt normal weiter arbeiten.

      (9) 27.02.19 - 08:21

      Hey, als Leitung kannst du doch aber deinen Tag gestalten wie du möchtest, also komplett nach dem Mutterschutzgesetz.

      Von daher sehe ich da keine Rechtfertigung für ein BV.

      • Leider kann ich das nicht, da wir meistens nur zu zweit im Laden sind und ich den Hauptteil der arbeiten mache. Und täglich zig paletten etc auspacke. Es ist alles schwierig. Aber ich warte jetzt einfach mal auf die Meinung meiner Fa.

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