Wie habt ihr euer berufsbegleitendes studium finanziert?

    • (1) 01.03.19 - 17:40

      Hallo

      Ich habe ein studium ins Auge gefasst, was fast 10000 euro kostet.
      Meine chefin hat nix dazu gesagt, nur gemeint, dass sie es toll findet, dass ich studieren will. Sie war aber grad nicht so komplett auf der höhe...
      Hmmmm....
      Wie habt ihr das gemacht?

      Ich hab übrigens noch meinen kredit vom bachelorstudium laufen. Ich glaub, bis 2026 #kratz

      • (2) 01.03.19 - 18:23

        Ich habe es selbst finanziert. Monatlich 250 Euro. Dafür habe ich vollzeit gearbeitet und es so bezahlen können.

        Habe es dann aber abgebrochen, das es eben finanziell in der Elternzeit dann knapp wurde. Nun habe ich eine Weiterbildung gemacht, mit der ich die gewünschte Position auch besetzen kann ohne studieren zu müssen.

        Ich habe sowohl meinen Bachelor als auch meinen Master als duales Studium gemacht. da zahlt das Unternehmen.

        Leider zahlt längst nicht in allen Arbeitsbereichen der Arbeitgeber oder unterstützt dies!! Das wäre schön.

        Ich hab mein berufsbegleitendes Studium eben von meinem Gehalt bezahlt.
        Musste meine Stunden bei der Arbeit reduzieren, um mir freie Tage für die Vorlesungen zu erarbeiten. Das hat mein Arbeitgeber zum Glück unterstützt.

        Wenn es eng wurde, hab ich meine Wohnung untervermietet. Und zum Glück hatte ich vorher dafür etwas angespart.

        Aber n Studium für 10.000 wäre trotzdem nicht drin gewesen, habe dann ein deutlich günstigeres gewählt. Da gab's dann natürlich auch viele Bewerber auf wenig Plätze & war dementsprechend schon zeitintensiv um die Vorprüfungen zu bestehen.

        Einen Kredit wollte ich aber nicht aufnehmen.


        Viele Grüße & viel Erfolg!

      • Ich habe Vollzeit in der häuslichen Pflege gearbeitet. Hauptsächlich wochenends, an Feiertagen und vorlesungsfreien Tagen. Das war sehr anstrengend, aber da ich meine Chance auf Bafög hatte kam ich nur so schuldenfrei aus der Sache raus ;-)

        Vor zwei Jahren habe ich noch eine Weiterbildung gemacht. Mein Arbeitgeber fand das auch toll, hat mich aber nur wenig unterstützt (Freistellung für zwei Prüfungstage, ich durfte meinen Urlaub für die Prüfungsvorbereitung bündeln und 500€). Ist ja auch frei verhandelbar. Später habe ich erfahren, dass Kollegen da deutlich mehr rausgehandelt haben.

        Aber, so ist man auch frei um sich danach was besseres zu suchen.

        Viel Erfolg!

        Muriel 🐇

        Ich habe meinen Master berufsbegleitend gemacht. Das war aber eine ganz normale Hochschule und daher auch nur die normalen Studiengebühren. Damals gab es in Bayern noch Studiengebühren. Es war schon anstrengend (ist es aber immer), aber ich habe es mir Urlaub und Überstunden ganz gut hinbekommen. Gold wert war, dass ich die Masterarbeit über ein Programmierprojekt das ich in der Arbeit geschrieben hatte schreiben durfte. Mit meinem Chef als Co-Betreuer. So musste ich nur die Schreibarbeit im Urlaub erledigen.
        Ich würde erstmal sehen ob es nicht normale Studiengänge gibt, die genauso gut geeignet sind. Ob sich die 10.000 Euro nämlich lohnen ist mehr als fraglich. Im Endeffekt sind doch in Deutschland die Privatunis nicht unbedingt für einen höheren Standard bekannt.

      • (7) 02.03.19 - 13:54

        Ich habe nebenberuflich an einer FH studiert. Das kostet nichts (normaler Semesterbeitrag und Materialkosten).

        Das ist bei einem Vollzeitjob dann finanziell vernachlässigbar.

        VG Isa

        Hallo!

        Deswegen studiere ich an der Fernuni Hagen, weil es einfach bezahlbar ist für mich und flexibel mit der Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Ich könnte mir so viel Geld einfach nicht leisten.

        Ich habe es komplett selbst finanziert. Praktischerweise lassen sich die Kosten ja steuerlich geltend machen.
        Ich würde ein Studium auch nicht vom AG finanzieren lassen, sofern ich es für mich machen möchte und der AG es nicht verlangt. Ich finde man bringt sich da nur in eine unnötige Abhängigkeit rein.

        1000 € monatlich sind allerdings schon viel. Wäre ein Kredit ne Möglichkeit?

        • Falsch gelesen, 10.000 €...
          Wie viele Semester sind es denn? Kannst du mit der Hochschule reden, ob jeweils "nur" das Semester bezahlt werden kann? Oder einfach in monatlichen Raten?

          • Es muss das semester immer bezahlt werden. 4 semester also rund 2500 eur pro 6 Monate.
            Hätte ich das übrig, könnte ich mir das studium prinzipiell auch sparen.

      Ich habe Vollzeit gearbeitet und berufsbegleitend Freitag Abend und Samstags in der Uni gesessen. So habe ich mein über 10T€ Studium finanziert. Studiengebühren 295€/ Monat. Bachelor.

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