Total erschöpft und planlos

    • (1) 02.03.19 - 12:37

      Hallo Mädels und zwar bin ich echt verzweifelt und hab keine Ahnung mehr was ich noch machen soll.
      Ich bin aktuell in der 25.ssw und bin vom Vater getrennt da er sehr agressiv wurde, hat sich nicht interessiert für mich und die kleine während der Schwangerschaft und hat mich dauernd versucht psychisch fertig zu machen.

      Zu meiner Frage ich bin NICHT arbeitslos gemeldet sondern habe einen Festvertrag.
      Sobald ich in den Mutterschutz gehe bzw nach der Geburt bekomme ich ja keinen Lohn mehr sondern nur Elterngeld, Kindergeld und Unterhalt so wäre ich unter 1.000.- monatlichem Einkommen.
      Alleine meine Miete beträgt schon mit Strom 600.-. Dadurch das ich nicht arbeitslos bin bekomme ich weder Unterstützung vom Joncenter noch vom Arbeitsamt. Auch keine vom Sozialamt. Wohngeld bin ich aktuell dabei dies zu beantragen. Aber es kann doch nicht sein das ich keinerlei Unterstützung bekomme oder ? Nur weil ich mich nicht arbeitslos melden kann.
      Zu dem kommt noch das ich mir nichtmal die Komplette Erstaustattung leisten kann . Ich hab keine Ahnung wie ich das alles schaffen soll. Habt ihr Ideen?

      • Du kannst sehr wohl ergänzendes alg2 beantragen.

        Und weil dein Elterngeld durch Arbeit kommt, wird es auch nicht komplett angerechnet. Also ein großer Vorteil zu einer arbeitslosen Schwangeren.

        • Ich war beim Jobcenter und beim Arbeitsamt und beide meinten ich bekomme nichts.
          Heißt das so ? Ergänzendes Arbeitslosengeld ?

          • Das musst du beim Jobcenter beantragen. Aber erst, wenn du kein Mutterschaftsgeld und Gehalt mehr bekommst. Das reicht ja, wenn ich das richtig verstanden habe?

            Also wenn du Elterngeld beziehst kannst du beim Jobcenter ergänzendes Arbeitslosengeld 2 beantragen. Lass dich nicht abwimmeln. Fülle einen Antrag aus und lass dir den Eingang quittieren. Dann müssen sie den bearbeiten.

            Solltest du eine Ablehnung erhalten, Widerspruch einlegen. Wenn alles durch ist, bekommst du ab Antragstellung das Geld rückwirkend ausbezahlt.

      Am besten erkundigst du dich mal bei einer Beratungsstelle. Diakonie, Caritas oder ähnlichen. Ohne deine genauen Verhältnisse zu kennen kann man dir schlecht helfen.
      unter 1000€ mit Kindergeld, Elterngeld und Unterhält klingt sehr sehr wenig. bist du da sicher?

      • Ich weiß nicht also bekomme normales Nettogehalt 1200 davon diese Prozentzahl fürs Elterngeld und das geteilt durch 2 weil ich 2 Jahre zuhause bleiben möchte.
        Kindergeld ist ja um die 194.- und Unterhalt bekomme ich unter 300.-🤷🏽‍♀️ oder habe ich was vergessen.

        • Naja. Betreuungsunterhalt für dich. Und zwei Jahre Elternzeit muss man sich eben auch leisten können.

          Btw: bei 1200 derzeitigem Einkommen finde ich deine Wohnung bereits jetzt schon zu "teuer".

          • Naja wenn man weder Familie hat noch Partner kann man sein Kind eben nicht nach 1 Jahr abschieben.

            Und die Wohnung haben wir uns genommen als wir noch zusammen ziehen wollten. Zudem es auch schwierig ist in einer Großstadt eine noch günstigere Wohnung für 2 Personen zu bekommen.

            • (11) 02.03.19 - 16:41

              Den Punkt verstehe ich nicht.
              Du drauchst auch einen Betreuungs Plan B, wenn du zwei Jahre zu Hause bleibst.
              An deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich arbeiten gehen.
              Warum du jetzt Unterstützung bekommen solltest, wenn sie bei einem Jahr nicht notwendig gewesen wäre erschließt sich mir nicht.

              Aber gut, ich kenn mich nicht wirklich aus.

              Und wie ich gerade lesen musste, geht es uns allen ja ganz, ganz schlecht und es ist nicht in Ordnung, dass du zeitnah wieder arbeiten müsstest.

              "kann man sein Kind eben nicht nach 1 Jahr abschieben."

              Du hast einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Ich vermute aber bei deiner Aussage, dass du nicht gewillt bist, nach einer Lösung zu suchen.

              In den ersten drei Jahren kann dich (leider) niemand zwingen, deinen Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Aber ist es erstrebenswert, am Existenzminimum rumzukrebsen und auf ALG2 angewiesen zu sein?

              Vielleicht verdient aber auch der Kindsvater genug, dass du mit Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt hinkommst - das wird sowieso geprüft.

              Hä, warum gehst du nicht nach einem Jahr wieder arbeiten?

              》Naja wenn man weder Familie hat noch Partner kann man sein Kind eben nicht nach 1 Jahr abschieben. 《

              Ganz ehrlich, den Spruch solltest du dir klemmen. Die Sozialleistungen, die du haben wolltest, werden u.a. von Frauen erwirtschaftet, die sich und ihre Kinder aus eigener Kraft ernähren und deswegen früh wieder arbeiten gehen. Vor allem Alleinerziehende tun das oft. Das sind die Leistungsträgerinnen, die den Sozialstaat ermöglichen, den du nutzen willst. Abfällige Sprüche sind da völlig unangebracht.

        (15) 02.03.19 - 14:44

        Ist jetzt nicht böse gemeint, aber in deiner finanziellen Lage ist 2 Jahre Elternzeit nun mal ein Luxus, den du dir vielleicht einfach nicht leisten kannst.

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