!! Hilfe !! zum Bewerbungsschreiben zur Aushilfe in einem Zoofachhandel

    • (1) 06.03.19 - 16:48

      Hallo ihr lieben

      Ich bräuchte bitte dringend eure Hilfe.
      Möchte mich Bewerben und ich weis ehrlich gesagt, GARNICHT wie ich mich positiv präsentieren kann,außer halt meinen Fähigkeiten 😕
      Ich bin vor kurzem 26 Jahre alt geworden
      Und ich habe bisher noch nie wirklich gearbeitet 😶
      Ich muss ehrlich sein,weil sonst bringt das hier nix.
      Ich war 2 mal im Gefängnis und da habe ich meine Hauptschule nach klasse 9 und 10 nach geholt,habe da auch durchgehend gearbeitet,aber bei mir sind halt echt viele Lücken in mein Lebenslauf.
      Deswegen bin ich echt am verzweifeln wie man sich,wenn man so eine Vergangenheit hat ,gut rüber bringen kann ??

      Ich hoffe ich bin hier richtig
      Und hier gibt es ein paar erfahrene,die mich unterstützen können.

      Vielen Dank schon mal :)

      • Wenn du echt bist, dann wirst du ohne Jobcoach oder durch persönliches Vorstellig werden ohnehin keinen Job finden. Wende dich an deine Betreuungsperson beim Jobcenter.

        • Danke für die schnelle Antwort :)

          Kann man das nicht irgendwie so ohne Jobcenter probieren ?
          Wenn ich zu den Terminen gehe,wollen die erstmal Eigeninitiative sehen,wo ich gerade ja nicht weiter komme.
          Oder ich werde in Maßnahmen gesteckt,die mich auch nicht gerade weiter bringen.

          Naja trotzdem danke erstmal für den Tipp :)

          • Hast du irgendwelche privaten Verbindungen? Leute welche dich kennen und dich empfehlen könnten? Was ja im Prinzip fehlt ist ein Leistungsausweis. Das müsste kompensiert werden, zb über Beziehungen.
            Oder ein Praktikum?

            (6) 06.03.19 - 22:19

            Warum bringen dich Maßnahmen nicht weiter? Kommt doch drauf an, was man dir anbieten kann. An deiner Stelle würde ich jede Hilfe nehmen, die man bekommen kann.

            Natürlich wollen sie beim JC Eigeninitiative sehen. Die präsentieren keine Jobs auf dem Silbertablett. Aber sie helfen bei Bewerbungsschreiben und dem Lebenslauf. Dass du dort eine hilfreiche Antwort bekommst, ist um ein vielfaches Größer als in einem Forum. Du bist nicht die 1. dort mit spezieller Vorgeschichte.

            Vielleicht stecken sie dich in Maßnahmen, die Praktika beinhalten. Ähnlich wie bei Einstiegsqualifizierungen. Dann hättest du in Betrieben den Fuß in der Tür und Zeugnisse der AG. Denn du wirst durch deine Persönlichkeit und deine praktischen Fähigkeiten überzeugen müssen statt mit einem Stapel Unterlagen aus Papier.

      Mal ganz blöd gefragt: bist du sicher, dass dich JC-Maßnahmen nicht weiterbringen?
      Es gibt zB eine Maßnahme für Bewerbende mit Vermittlungshemmnissen - also etwa für Menschen, deren Lebenslauf nicht schnurgerade war. Da lernt man Strategien, damit umzugehen und sich trotz allem gut zu verkaufen. Mir hat das damals sehr geholfen.

      Ich wäre ehrlich, würde also schreiben, dass es dir gerade aufgrund deiner Vergangenheit wichtig ist nun Fuß zu fassen, dass du bereit bist Leistung zu bringen, am Wochenende zu arbeiten, für Überstunden zur Verfügung stehst, etc. Dass du hoffst, dass man dir eine Chance gibt, dass du bereit bist ein paar Tage zur Probe zu arbeiten, damit man dich kennen lernen kann,...

      Ich denke dir ist bewusst, dass du härter um den Job kämpfen musst, um ihn zu bekommen aber auch um ihn zu behalten.

      Dann ist es natürlich immer hilfreich, wenn man noch mitteilt, warum man gerade in dem Betrieb oder der Branche arbeiten will. Also hast du eine spezielle Verbindung zu Tieren, kennst du dich da aus,...?

      Mittelfristig solltest du schauen, dass du einen Ausbildungsplatz bekommst oder auch noch deinen Realschulabschluss nachholst. Es kann ja nicht das Ziel sein, sein Leben lang Aushilfsjobs zu machen.

      (9) 07.03.19 - 14:14

      Weswegen warst du denn im Gefängnis? Möchtest du das schreiben?

      Hast du im Gefängnis eine Therapie gemacht, einfach dass solche Probleme nicht wieder auftreten?

      Du könntest über das Jobcenter ein persönliches Coaching bekommen. Ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht, bin Akademiker und hatte natürlich ein anderes Problem. Mein Coach hat aber auch Klienten mit "krimineller Vergangenheit" betreut. Wichtig ist ein ehrliches Auftreten, ruhig sagen, was war und dass das jetzt kein Thema mehr ist, zum Beispiel weil man jetzt clean ist und da und da hin zu Treffen/Selbsthilfegruppen geht. Klar, das geht niemanden etwas an, aber wenn du sowas erzählst, dann sieht der potentielle Arbeitgeber auch, dass du JETZT mit beiden Beinen im Leben stehst und was ändern willst.

      Warum eigentlich ein Job als Aushilfe, warum keine Ausbildung?

      Du musst keinen Affentanz aufführen, du wirst - wenn du jetzt auf dem rechten Weg bleibst - noch viel viel längere Zeit arbeiten als du Mist gebaut hast und hast die Chance, gute Leistungen zu bringen. Du bist 26, alles was vorher war, kannst du unter "jugendlichen Leichtsinn" verbuchen. In 5 oder 10 Jahren oder vielleicht sogar schon in 2 Jahren, wird das niemanden mehr interessieren.

      Hast du Arbeitszeugnisse von deiner Arbeit im Gefängnis? Könntest du ein Empfehlungsschreiben von dort bekommen?

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