Mischeinkünfte: Elterngeld/Mutterschaftsgeld/Auslandaufenthalt im Bemessungszeitraum

    • (1) 09.03.19 - 09:49

      Liebes Forum,

      da ich hier immer wieder einige in diesen Dingen sehr kompetente Userinnen lese, wäre ich euch sehr dankbar für eine Rückmeldung zu meinen Fragen, zu denen ich bisher noch keine eindeutigen Antworten recherchieren konnte.

      Ausgangssituation: Einkünfte aus unselbständiger unbefristeter Tätigkeit sowie aus freiberuflicher Tätigkeit, ET im September 2019, Bemessungszeitraum somit das Jahr 2018.

      1. Mein Elterngeld ist höher als das Mutterschaftsgeld über meine angestellte Tätigkeit.
      Ist das korrekt: Beim Elterngeldantrag gebe ich das ausgezahlte Mutterschaftsgeld an und erhalte für die ersten 8 Wochen nach der Geburt die Differenz durch die Elterngeldstelle ausgezahlt?

      2. Freiberufliche Tätigkeit während Mutterschaftsgeldbezug VOR Geburt:
      Darf ich in den sechs Wochen vor ET, wenn ich mich im Mutterschutz befinde und von meinem AG Mutterschaftsgeld erhalte, noch Rechnungen für meine freiberuflichen Tätigkeiten stellen?

      3. Auslandaufenthalt im Bemessungszeitraum: Im Jahr 2018 hatte ich die ersten 4 Monate meinen steuerlichen Wohnsitz im Ausland (Nicht-EU, DBA mit Deutschland), mein Mann hatte seinen Wohnsitz in Deutschland, wir sind gemeinsam veranlagt.
      Ich habe in diesen vier Monaten im Ausland angestellt gearbeitet und das dortige Einkommen dort versteuert. Bei der deutschen Steuererklärung für 2018 werde ich diese versteuerten Einkünfte angeben.
      Nach meinen bisherigen Informationen wird nur in Deutschland versteuertes Einkommen zur EG-Berechnung herangezogen.
      Dh ich muss meinen ausländischen Steuerbescheid dem Antrag nicht hinzufügen, sondern nur den deutschen, zumal ich die ausländischen Einkünfte da ja ebenfalls angegeben habe. Ist das korrekt?

      Liebe Grüße und vielen Dank für eure Mühe, c

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