Berufsverbot

    • (1) 11.03.19 - 15:11

      Hallo zusammen,
      habe gerade eben von meinem FA ein Berufsverbot bekommen bis zum Mutterschutz.
      Soweit ich weiss ändert sich an meinem Gehalt nichts.
      Muss ich meine Krankenkasse auch informieren?
      Was mach ich wenn mein AG sich weigert weiterhin zu zahlen?
      Muss ich sonst noch etwas beachten?

      Danke euch.

      • (2) 11.03.19 - 15:17

        Hallo,

        nur so zur Info, es handelt sich um eine Beschäftigungsverbot. ein Berufsverbot kann nur ein Gericht verhängen.

        Du musst deinen AG direkt informieren. Da es sich um ein individuelles BV handelt hat er das Recht dieses durch einen neutralen Dienst prüfen zu lassen.

        Dein AG zahlt dir dein Gehalt ( Durchschnitt der drei Monate vor der Ss inkl. Zuschläge) weiter und holt sich das Geld über die Umlage 2 zum der Kk zurück. Sollte es Probleme mit deinem AG geben wende sich an die zuständige Aufsichtsbehörde (in NRW das Gewerbeaufsichtsamt).

        LG Morgain mit Krümel (28+0) im Bauch

      (4) 11.03.19 - 15:28

      Hallo! Also geht das doch das der FA ein Berufsverbot aussprechen kann? Mir hat er gesagt das kann nur der Arbeitgeber .;-(

      (7) 11.03.19 - 15:30

      Beschäftigungsverbot meinte ich!
      Und ja das kann der Gyn auch.

      (8) 11.03.19 - 15:30

      Ein Berufsverbot konnte der Arzt noch nie aussprechen, ebenso wenig wie der Arbeitgeber.

      (9) 11.03.19 - 15:31

      Das kann schon der Arzt, allerdings nur dann, wenn eine medizinische Indikation vorliegt und dadurch das selben von Mutter oder Kind gefährdet ist. Wenn er eins aussspricht ohne das ein medizinischer Grund vorliegt, macht er sich haftbar.

      (10) 11.03.19 - 15:32

      Hallo,

      ein Arzt kann ein Beschaftigungsverbot ausstellen, wenn medizinische Gründe vorliegen. Also wenn durch die Ausübung des Jobs das Leben von Mutter und oder Kind auf den Spiel stehen. Sind es nur die Arbeitsbedingungen ist der Ag zuständig. Wenn sich dein Ag nicht an den Mutterschutz hält wende dich an die zuständige Aufsichtsbehörde.

      LG Morgain mit Krümel (28+0) im Bauch

    (13) 11.03.19 - 16:01

    Der Arzt kann es bei gesundheitlicher Gefährdung aussprechen. Der Arbeitgeber wenn er doch nicht mutterschutzgerecht einsetzen kann

    (14) 11.03.19 - 16:01

    Da hat dein FA in deinem Fall Recht

Hallo hab auch ein Beschäftigubgsverbot von der Frauenärztin einfach beim Arbeitgeber abgeben denn Rest erledigt der Arbeitgeber. Die zahlen dein Gehalt weiter und bekommen es von der Krankenkasse zurück

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