Arbeiten im Mutterschutz

    • (1) 25.03.19 - 15:48

      Hallo,
      leider habe ich bisher noch keinen vergleichbaren Fall gefunden, so dass ich hoffe ihr könnt mir helfen.

      Ich arbeite in einem 450-€-Job. Da es nicht sehr viele Stunden sind, und mir mein Arbeitgeber zugesagt hat, dass ich sogar in Elternzeit weiter Arbeiten kann (als Zusatzverdienst zum Elterngeld) möchte ich auch im Mutterschutz vor der Geburt evtl. arbeiten, natürlich nur wenn es mit gut geht. Der Grund ist einfach, dass die Zeit nicht zu lange ist, die mein AG ohne mich überbrücken muss.

      Wie ist das dann aber mit dem Geld. Bekomme ich dann trotzdem nur die 13€ und der Zuschuss bis 450€ oder bekomme ich dann ganz normal Gehalt und die 13€ zusätzlich? Hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.

      LG

      • (2) 25.03.19 - 15:56

        Denke du kriegst dann nur die 450€ vom AG

        (3) 25.03.19 - 18:25

        Wie bist du versichert, meist bekommt man mit Minijob eh nur 210 Euro!

        Du wirst wohl das normale Gehalt bekommen... ich würde es mir aber echt überlegen und nicht damit planen. Hat der AG halt einmal Pech gehabt, so blöd das auch ist.
        Ich habe jetzt meine 2. meist unkomplizierte Schwangerschaft und bin froh, dass ich beim ersten Mal und auch jetzt bereits vor dem Mutterschutz noch 2 Wochen Urlaub habe....

      • (5) 25.03.19 - 19:05

        Wenn du arbeitest und so vor der Geburt den Mutterschutz nicht nimmst, glaub ich nicht, dass du zusätzlich geld kriegst

        Hallo,

        ich habe den gesamten Mutterschutz vor Geburt gearbeitet und habe mein reguläres Gehalt bekommen, keine 13 Euro pro Tag extra. Ganz normal ausgezahlt vom AG.

        Grüße, Leni

      • (7) 26.03.19 - 05:19

        Ist doch logisch, dass du kein Mutterschaftsgeld bekommst, wenn du nicht im Mutterschutz bist. 13€ /täglich von der Krankenkasse bekämst du sowieso nicht.

        • (8) 26.03.19 - 06:44

          Hallo, danke. Die 13 € müsste ich bekommen. Zahle meine Krankenkasse selbst. Bin also freiwillig gesetzlich versichert. Nur wenn ich für's arbeiten genausoviel hab wie ich im Mutterschutz hätte macht es ja nicht wirklich Sinn. Geh ja dann umsonst arbeiten.

          Ich warte einfach ab. Ist ja auch Sommer, wer weiss wie es mir da geht.

          • (9) 26.03.19 - 06:49

            Soweit ich weiss bekommst du in dem sowieso nur die 210€ theoretisch. Gehst du nicht in den Mutterschutz, kriegst du auch das geld von der Kasse nicht. Logisch. Du arbeitest ja. Ich finde allerdings die Idee nicht nachvollziehbar warum Frauen auf die 6 Wochen davor freiwillig verzichten🤔

            (10) 26.03.19 - 06:55

            Natürlich bekommst du mit Arbeiten nicht mehr, denn es wird ja nur dein Verdienstausfall ersetzt. Arbeitest du, hast du keinen, also gibt es nur normales Gehalt.
            Doch eigentlich logisch!

            (11) 26.03.19 - 07:42

            Wieso umsonst arbeiten?!

            Wenn du auf den Mutterschutz verzichtest und stattdessen arbeitest bekommst du dein Gehalt vom AG!

            Du kannst nicht beides haben!

            • (12) 26.03.19 - 07:47

              Umsonst immer Sinne, dass ich ja mit Mutterschutz genausoviel fürs nix tun habe.

              Habe halt die Zusage dass ich in Elternzeit weiter arbeiten kann und sogar das Kind mitbringen kann. Das ist schon ein enorm gutes Angebot. Mit Elterngeld plus kann ich ja 450 € dazu verdienen. Und dafür wäre ich evtl. Bereit auf den ein oder anderen Tag Mutterschutz zu Verzichten.

              Aber ich denke ich mach das dann eher spontan. Wer weiss was in nem halben Jahr alles passiert.

              • (13) 26.03.19 - 07:52

                Der Mutterschutz vor der Geburt hat ja nichts damit zu tun. Auf den kannst du zwar verzichten, aber nicht tageweise mal ja mal nein für die einzelnen Tage.

                Deine Vorstellung beide Gelder zu bekommen geht nicht.

                (14) 26.03.19 - 08:38

                "arbeiten kann und sogar das Kind mitbringen kann. Das ist schon ein enorm gutes Angebot. Mit Elterngeld plus kann ich ja 450 € dazu verdienen. Und dafür wäre ich evtl. Bereit auf den ein oder anderen Tag Mutterschutz zu Verzichten."
                DAs kommt auf die Höhe deines Elterngeldes ein, das müsste dann ja schon deutlich höher sein, damit du 450 Euro dazuverdienen kannst, ohne das man die Anrechnung merkt.

                Denn angerechnet wird es auf jeden Fall!

                (15) 26.03.19 - 08:40

                DA du ja jetzt auch nur einen Minijob hast, ist klar, dass du dann nur 300 Euro Elterngeld bekommst beim Basiseltgerngeld, wenn du arbeiten gehst und maximal 180 beim Elterngeldlus und das wird dann sicher auf 150 gekürzt.

                • (16) 26.03.19 - 10:44

                  Ich bekomme 97prozent vom letzten Nettoverdienst in den 12 Monaten davor. Das sind etwas mehr wie 400€. Beim Elterngeld plus wir nix gekürzt bei einem Zuverdienst bis 450€. Hätte dann also ca200€ Elterngeld +das Gehalt

                  • (17) 26.03.19 - 11:01

                    Da hast du leider nicht viel verstanden, angerechnet wird alles über 83,33 Euro Verdienst.
                    Egal ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus.

                    Einkommen kannst du höchstens 367,67 Euro haben, da von deinem Netto 83,33 Euro Werbungskostenpauschale abgezogen werden.

                    Somit gibt es nicht mehr als 360 Euro Elterngeld, also 180 Euro Elterngeldplus, was gekürzt wird!

                    • (18) 26.03.19 - 11:07

                      Hmmm, so hab ich das noch garnet gelesen. Da versucht man sich zu informieren, und trotzdem nix.

                      Dann werde ich mich vielleicht lieber von ner entsprechenden Stelle beraten lassen, bevor ich da irgendwas auf eigene Faust mach.

                      Zum Glück hab ich hier Mal angefragt, danke

      (19) 26.03.19 - 11:56

      Ihr habt anscheinend alle das Wort Mutterschutz missverstanden...
      Man DARF nicht arbeiten und der Arbeitgeber darf nicht beschäftigen.

      Für Schwangere gilt in den letzten acht Wochen vor der Entbindung das absolute Beschäftigungsverbot (§ 3 Abs. 1 MSchG). Arbeitgeber, die Schwangere trotz des absoluten Beschäftigungverbots weiter arbeiten lassen, riskieren eine Verwaltungsstrafe von bis zu € 3.630,- (§ 37 Abs. 1 MSchG).

      • (20) 26.03.19 - 12:01

        (1) 1Der Arbeitgeber darf eine schwangere Frau in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigen (Schutzfrist vor der Entbindung), soweit sie sich nicht zur Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklärt. 2Sie kann die Erklärung nach Satz 1 jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

        Wenn ich mich dazu bereit erklären kann ich Vor der Entbindung arbeiten und dies auch Wiederrufen. Nach der Entbindung ist klar, da bleib ich zu hause

        • (21) 26.03.19 - 12:06

          Nenne mir einen Grund, warum man da arbeiten sollte....und den Schutz nicht in anspruch nimmt

          • (22) 26.03.19 - 12:13

            Weil es im Leben immer ein geben und nehmen ist, und nicht nur aus Egoismus besteht. Mein AG macht mir ein super Angebot, dass ich mit Baby arbeiten kann. Warum sollte ich ihm dann nicht auch entgegen kommen. Es ist ein kleines Büro, und da sollte man meiner Meinung nach gegenseitig Rücksicht nehmen.

            Vorausgesetzt dass es dem Baby und mir gut geht.

            Aber das muss jeder für sich entscheiden. Will jetzt keinen verurteilen der das nicht so sieht.

          (25) 26.03.19 - 14:21

          Vielleicht weil einem die Arbeit Spaß macht 🤷🏻‍♀️

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