Hat jemand seinen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz/Betreuung eingeklagt?

    • (1) 25.03.19 - 20:28

      Hallo ihr Lieben,

      Heute habe ich erfahren, dass wir für dieses Jahr keinen Kitaplatz bekommen haben.

      Klar sind wir nicht die einzigen bei uns. Ich habe heute schon das Jugendamt und mehrere Tagesmütter abtelefoniert. Die Prognose ist nicht gut.

      Aber nur für den Fall der Fälle: Hat jemand Erfahrung damit? Wie lief es ab bei euch?

      Bisher haben wir nur mündliche Absagen, das Auswahlverfahren läuft offiziell noch bis 31.03. Erst ab 01.04. Kann das Jugendamt tätig werden wegen einem Platz. Heißt, in einer Woche kann ich da wieder anrufen und einen Termin ausmachen. Schriftliche Ablehnungsbescheide brauche ich ja, soweit bin ich schon. Die muss ich dann scheinbar anfordern, die kommen hier nicht einfach so. Rechtschutzversichert sind wir auch.

      Eigentlich will ich es nicht so weit kommen lassen. Wenn keine Plätze da sind, kann ich keinen einklagen, das ist mir auch klar. Aber ich möchte alle Möglichkeiten im Blick haben.

      Danke für eure Antworten ☺

      Nora

      • Ich habs nur mündlich eingeklagt..plötzlich gab es dann zwei Plätze. ABER meine Tochter 7:30-12h und mein Sohn 8-12h.. und natürlich nicht die gleiche kita. Rechtsanspruch also erfüllt.. aber das kam für uns nicht in Frage. Abgesehen davon das ich mehr wie 3std am Tag arbeiten muss wollte ich meine Zwillinge nicht trennen.

        Da ich aber wenig Chancen sah mit Anwalt 7-16h in gemeinsamer kita einzuklagen (denn ganztagsplätze gibt es echt kaum).. dann hätte ich 8-12h akzeptieren müssen..also unmengen kita Gebühr zahlen ohne selbst arbeiten zu können.

        Wir haben dann einen Sommer später angefangen..und hoffen immernoch bis 16h aufstocken zu können. (Aktuell 3/4 Platz)

        • Die Zwillinge nicht trennen zu wollen kann ich vollkommen verstehen. Also hat es was gebracht, nur leider nichts vernünftiges.

          Hier sind eigentlich alle Plätze ganztags, bis auf ein paar Tagesmütter, die nur 7 bis 14 Uhr anbieten.

      Nicht ich persönlich aber eine Freundin, die Anwältin ist.
      Die hat dann tatsächlich einen Platz bekommen - 45 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt.

      Genau diese Strecke ist wohl „zumutbar“.....unabhängig davon wo Deine Arbeitsstätte ist.

      Je nach Stadt, bist dann mal 1-2 Stunden morgens unterwegs.

      Also du kannst es versuchen aber ob es am Ende was bringt .....🤷‍♀️

      Viel
      Glück

    Geh den Leuten höflich aber penetrant auf den Sack, dann klappt es in der Regel auch meistens.

Bei uns läuft die Vergabe noch bis Ende April, bisher haben wir auch nur Absagen von freien Trägern erhalten, von den städtischen Kitas noch nichts gehört. Ich werde dann auf jeden Fall auf den Ablehnungsbescheid bestehen und Widerspruch einlegen. Das reicht wohl oft schon, um Hebel in Bewegung zu setzen. Im Zweifel werde ich auch klagen: Klar, ein Platz fällt dann nicht vom Himmel, aber dann muss die Stadt eben den Differenzbetrag zur Betreuung in einer privaten Kita zahlen oder den Gehaltsausfall.

  • Hier gibt es nicht mal private Kitas 🙄 Scheint es überall zu geben, nur hier nicht.

    Gehaltsausfall gibts bei mir kaum, ich bin ab August im dritten Lehrjahr der Ausbildung. Deshalb bin ich da ja so hinterher.

    Und heute höre ich von einer Freundin, deren Kinder in meine Wunschkita gehen, dass eine da einen Platz als Geschwisterkind U2 bekommen hat. Schön und gut, aber die geht nicht mal arbeiten und hat es auch nicht vor! Das sagt die Frau selbst. Das finde ich so ungerecht, das Kind ist sogar viel jünger als mein Sohn.

    Naja, mal gucken, was ich erreichen kann. Der Abteilungsleiter beim Jugendamt ist leider momentan krank und nicht zu erreichen 🙄

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