Update BeschĂ€ftigungsverbot...😕

    • (1) 01.04.19 - 12:15
      Inaktiv

      Die Abstimmung in meinem Post von eben macht mich gerade sehr nachdenklich....evtl hab ich mich in meinem geschriebenen auch falsch ausgedrĂŒckt....oder denke ich einfach falsch....😕
      Ich habe evtl zu sehr den psychischen stress in der Vordergrund gestellt(wenn ich mir das gerade so durchlese...
      Trotzdem bin ich gerade echt baff ĂŒber die Meinungen...ich schrieb auch das er sich nicht an das MuSchG hĂ€lt....was mein Kind in gefahr bringen wĂŒrde 😹und trotzdem ist es kein grund fĂŒr ein BV. Mir geht es nicht ums geld.....mir geht es um mein Kind.
      Ich habe evtl auf Tipps gehofft...was ich tun könnte......sorry das ich mich evtl falsch audgedrĂŒckt gabe....evtl habe ich auch einfach nicht verstanden wozu das MuSchG da ist.verurteilt mich bitte nicht.....ich bin einfach nur eine sternenmami die angst hat wieder ein kind zu verlieren....
      😕ich arbeite tĂ€glich mit sĂ€uren...dĂ€mpfen....kĂŒhlungen....schweren heben.....ohne pause...usw...

      • (2) 01.04.19 - 12:18

        „Ohne Pausen“ schreibst du... da muss man nicht mal das MuschGe anfĂŒhren.... das ist auch ohne dieses Verboten. Ich nehme an du arbeitest 40h/Wo?

        • (3) 01.04.19 - 12:21

          Ja ich arbeite voll....wass ich auch gern mache...wir sind meist allein als VerkĂ€uferin und haben durchgĂ€ngig geöffnet.....ich kann klar auch mal ein pĂ€uschen machen...und ins brot beißen usw...aber wenn ein Kunde kommt heißt es antreten.....also pause an einem stĂŒck mit abschalten geht nicht.

          • (4) 01.04.19 - 13:46

            Dann mĂŒsst ihr das bei euch organisieren. Jeder kann mal Pause machen. Danach der andere. FĂŒr ne halbe Stunde fĂŒrs FrĂŒhstĂŒck geht das. Sonst nimmst du dir die Pausen, wenn du eine brauchst. Egoistisch sein.

      (5) 01.04.19 - 12:20

      Ich finde auch das du darĂŒber mit deinem FA und deinem AG reden solltest, hier können dir nur Leien Hinweise geben, am Ende entscheidet darĂŒber nunmal FA oder AG.

      Ich hatte im ĂŒbrigen 3 FG und war Risikoschwanger, das war letztlich aber nicht der Auslöser fĂŒr das BV

      (6) 01.04.19 - 12:31

      HÀlt sein Chef sich nichts Mutterschutzgesetz, geh zur nÀchst höheren Instanz. Du hast Rechte und es gibt ausreichend Mittel und vor allem Wege! Ich wurde damals WEGEN meiner ungeplanten Ss ( gerade 1 Monat im neuen Job ) schikaniert, rumgeschubst etc. Das hat mich psychisch so sehr belastet, das meine Gyn mich umgehend ins Bv geschickt hat.
      Anbei ein Screenshot!

      • (7) 01.04.19 - 12:40

        Ohhh okay danke😹...sprachlos....

        Das tut mir leid fĂŒr dich.wie hast du das dort angesprochen?

        • (8) 01.04.19 - 13:13

          Beim Arbeitgeber hab ich garnichts gesagt. Ich hatte weder den Mumm noch das nötige Selbstbewusstsein. Ich bin an einem Morgen mit meinem Mann zu FĂ€ und wollte Fragen was ich tun soll/kann.... es kam nur bis zu Heulattacke und mein Mann Übernahm das Wort! Ich bekam umgehend das BV in die Hand gedrĂŒckt. Mein Mann hat es im Betrieb ( Altenpflegeheim ) abgegeben, ließ sich meine persönlichen Sachen aus dem Spinnt geben und die haben mich nie wieder gesehen! Das große Problem an der Sache war, meine Großmutter lebte in dieser Einrichtung. Ich konnte sie nicht mal mehr Besuchen. Da ich einen befristeten AV bis Ende Januar 15‘ hatte, mein Sohn Anfang Januar 15‘ geboren wurde, ging ich nahtlos in die Elternzeit ĂŒber . Ende Januar erhielt ich noch ein Schreiben mit der Info das mein AV nicht verlĂ€ngert wird 😂. FĂŒr mich war es die beste Lösung. WĂ€hrend der Elternzeit suchte ich mit erfolgreich einen neuen Job, den ich mit gestĂ€rktem ICH SELBST nach der Elternzeit entspannt angetreten habe und bis heute glĂŒcklich und erfolgreich ausĂŒbe 😊

    Huhu,

    besprich das nochmal mit dem FA.

    Und ich wĂŒrde ab sofort nichts schweres mehr heben, mit SĂ€uren arbeiten oder sonst etwas machen, was mich in der ss gefĂ€hrdet! Du hast das Recht das zu verweigern... Und Pausen sind auch wichtig.

    Mir scheint es etwas so, dass du nicht nein sagen kannst, weil du direkt ein schlechtes Gewissen gegenĂŒber deiner Mama und deinem Chef hast. Jedoch sollten die dir gegenĂŒber ein schlechtes Gewissen haben. Das soll kein Angriff dir gegenĂŒber sein, nur möchte ich dich darin bestĂ€rken etwas zu sagen... Dazu hast du wichtige GrĂŒnde!

    Auf Dauer wirst du den Beruf denke ich nicht ausĂŒben können und bekommst vermutlich irgendwann so wieso ein BV...

    • (10) 01.04.19 - 12:45

      Du hast vollkommen recht in dem was du geschrieben hast....ich kann nie nein sagen und denke immer nur an andere
      Uch hatte nun die 2 fehlgeburten und nix wurde gefunden....trotzdem suche ich grĂŒnde oder auch dinge die ich Ă€ndern kann.
      ICH BIN NUN IM UMDENKEN und möchte an mich und mein kind denken(wenn ich wieder positiv teste)das ist aber gar nicht so leicht wenn man all die jahre nur funktioniert hat.
      Leider ist es an meiner arbeit nicht möglich zu arbeiten ohne schwer zu heben.....ohne sÀure zu arbeiten usw...

      • Es ist in einer BĂ€ckerei nicht möglich, ohne SĂ€ure und gefĂ€hrliche DĂ€mpfe zu arbeiten?
        WAS macht Ihr denn da?

        • (12) 01.04.19 - 14:48

          Das wĂŒrde mich auch brennend interessieren. Komme aus der selben Branche und vom Wasserdampf, aus dem Ofen, bin ich bisher noch nicht umgekippt. đŸ€”đŸ€·â€â™€ïž

(13) 01.04.19 - 12:55

Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass du dich falsch ausgedrĂŒckt hast. Hier reagieren alle immer sofort aggressiv wenn jemand ein BV haben möchte oder nur fragt, wann man eins bekommt oder ob das sinnvoll ist. In bestimmten FĂ€llen ist das sicherlich sinnvoll. Ich bin auch grundsĂ€tzlich dagegen, aber pauschal kann sicherlich hier keiner beurteilen ob irgendeine Situation auf der Arbeitsstelle fĂŒr die Schwangere tragbar ist oder nicht...

  • Das die TE gar nicht schwanger ist, kann man verbindlich sagen, dass kein BV in Frage kommt.
    Alles andere sind (im wahrsten Sinne des Wortes) ungelegte Eier, sie ist noch nicht schwanger und noch hat ihr AG somit auch noch nicht gegen irgendwas verstoßen.

(15) 01.04.19 - 13:44

Du kannst dich doch an die Aufsichtsbehörde wenden, wenn der Chef sich nicht an das Mutterschutzgesetz hÀlt. Dann wird ihm ganz schnell klar, dass es besser ist sich an die Regeln zu halten.

(16) 01.04.19 - 13:54

Du bist doch noch gar nicht schwanger!

Also such dir doch erstmal einen neuen Job, bei welchem die Rahmenbedingungen passen und werde dann schwanger, bevor du jetzt schon nach einem BV schreist.

(17) 01.04.19 - 13:54

Du könntest Dir einen neuen Job suchen oder anfangen, Privates und Berufliches zu trennen und Grenzen zu ziehen.
Ich habe hier schon wirklich abgefahrene Argumentationen fĂŒr die vermeintliche Notwendigkeit eines BeschĂ€ftigungsverbotes gelesen aber dass Du schon nach einem BV strebst, bevor Du ĂŒberhaupt schwanger bist, ĂŒbertrifft das alles noch.

(18) 01.04.19 - 14:36

1. Du bist noch gar nicht schwanger.
Wie kannst du da behaupten, dass er sich nicht an das MuSchG hÀlt? Es betrifft dich ja noch gar nicht.
Falls du nicht verstanden hast, wozu das MuSchG da ist (siehe deinen Aussage oben): es regelt Situation, WENN du schwanger bist. Dann erst macht der AG eine GefĂ€hrdungsbeurteilung und legt fest, was du noch darfst und was nicht. VerstĂ¶ĂŸt er dann aber gegen das MuschG, DANN kannst du eure Aufsichtsbehörde einschalten (zB Gewerbeaufsichtsamt).

2. "Ohne Pausen" ist auch nach normalem Arbeitszeitgesetz verboten. Da mĂŒsst ihr euch entsprechend mit Pausenzeiten eben organisieren.

3. SĂ€uren sind im allgemeinen nicht teratogen (also fruchtschĂ€digend). Die GefĂ€hrdung durch SĂ€uren und Laugen verĂ€ndert sich also nicht durch eine Schwangerschaft. Ich weiß das, ich bin promovierte Chemikerin. Wer bei uns hier im Labor (und da sind andere Chemikalien am Start, als nur SĂ€uren und Laugen) arbeitet wird mit Bekanntgabe der Schwangerschaft in ein BĂŒro versetzt. BV ist da einfach nicht notwendig. Ich bin sowieso im BĂŒro und habe einfach die Besuche im Labor eingeschrĂ€nkt. Wir sind ein chemieproduzierender Betrieb, hier wird nie jemand vom AG in ein BV geschickt, egal ob Labor, Produktion oder BĂŒro.

4. Ich habe so das GefĂŒhl, dass du mit deinem ersten Post nicht die erwĂŒnschte Reaktion erzielt hast ("habe da evtl die psychische Belastung zu sehr in den Vordergrund gestellt"). Und jetzt versuchst du es mit einer anderen Taktik. In beiden FĂ€llen ist es ĂŒbrigens vollkommen schnurzpiepsegal, was fĂŒr Meinungen du hier bekommst und ob sie deiner Meinung entsprechen oder nicht. DU entscheidest nĂ€mlich nicht ĂŒber ein BV. Genaugenommen spielt deine Meinung bei der Beurteilung keine Rolle. Auch wenn du noch 5 Themen dazu eröffnest, entscheiden können genau 2 Stellen: dein AG oder dein FA (letzterer nur aus gesundheitlichen GrĂŒnden. Sind die aber nicht gerechtfertigt, so kann die Krankenkasse von deinem FA Schadenersatz einfordern. Ein FA wird dir also auch nur medizinisch begrĂŒndet ein BV ausstellen und nicht, weil dir danach ist).

Coco, auch doppelte Sternchenmama

  • (19) 03.04.19 - 12:18

    FALSCH! Die GefĂ€hrdungsbeurteilung muss jeder Arbeitgeber fĂŒr jeden Arbeitsplatz machen, egal ob schwanger oder nicht (BetrSichV, ArbSchG). Seit letztem Jahr muss er laut MuSchG sogar jeden Arbeitsplatz hinsichtlich GefĂ€hrdungen bei Schwangerschaft beurteilen, auch wenn dort ein Mann sitzt. Bis dahin hat er die GefĂ€hrdungsbeurteilung nur anpassen mĂŒssen, wenn die Arbeitnehmerin schwanger geworden ist.

    Also bitte nicht verbreiten, dass sich der AG erst im Falle einer Schwangerschaft mit dem Thema GefÀhrdungsbeurteilung beschÀftigen muss.

(20) 01.04.19 - 14:45

Mein Tipp an dich: such dir einen neuen Job! Bevor du schwanger wirst.

Ich bin ebenfalls Filialleitung beim BĂ€cker, bin schwanger in der 28. SSW und hab noch einen 2,5 JĂ€hrigen zu Hause. Glaub mir, ich habe auch Stress. Nach einem BV hab ich trotzdem nie geschrieen, im Gegenteil, habe es 2 x abgelehnt. Weil ich den Job TATSÄCHLICH gerne mache.

Hör auf dir in die Tasche zu lĂŒgen. Man braucht in diesem Beruf kein BV, wenn man die Eier hat die Vorschriften aus dem MuSchuG notfalls beim AG durchzuboxen.

Kann dieses Gejammere langsam nicht mehr ertragen. Jetzt geht das sogar schon VOR der Schwangerschaft los.

MĂ€dels, ihr habt euer GlĂŒck doch selbst in der Hand.

Was sollen denn Frauen sagen die WIRKLICH gesundheitliche Probleme haben in der Schwangerschaft?

Sorry, das will nicht in meinen SchĂ€del.đŸ€·â€â™€ïž

(21) 01.04.19 - 17:57

Hallo,

bitte beschÀftige dich mal mit den Grundlagen des BVs und des Mutterschutzes:
https://www.gesetze-im-internet.de/muschg_2018/

In erster Linie ist ein BV Arbeitgeber Sache. DafĂŒr musst du deinen AG ĂŒber deine Ss informieren. Sobald dein AG von deiner Ss weiß muss er (am Besten mit dir zusammen) eine GefĂ€hrungsanalyse durchfĂŒhren. An Hand dieser Analyse wird dann entschieden, ob dein AG dich mutterschutzgerecht beschĂ€ftigen kann. Wenn er dich mutterschutzgerecht beschĂ€ftigen kann, musst du weiter arbeiten (er kann dich auch versetzen um dies zu erreichen). Wenn er dich nicht mutterschutzgerecht beschĂ€ftigen kann muss er ein BV ausstellen.

Ein Arzt (jeder außer der Betriebsarzt, der darf nur empfehlen/raten) darf nur dann ein BV ausstellen, wenn nachgewiesen ist, dass durch die AusĂŒbung des Berufes das Leben von Mutter und oder Kind auf dem Spiel steht (z.b. GebĂ€rmutterhalsverkĂŒrzung, vorzeitige Wehen etc.). Die Regeln fĂŒr ein individuelles BV sind sehr streng. Hinzu kommt, dass der Arzt der ein nicht regelkonformes BV ausstellt fĂŒr die Kosten haftbar gemacht werden kann und sich des Betruges schuldig macht.
Erbrechen und Übelkeit sind kein Grund fĂŒr ein BV, sondern nur ein Grund fĂŒr eine AU. Da die Symthome im Laufe der Ss wieder abklingen können und du dann wieder arbeitsfĂ€hig bist.

Das BV ist kein Wunschkonzert, sondern unterliegt gesetzliche Regeln. FrĂŒhere FG spielen bei einen BV keine Rolle, sondern nur die aktuelle Ss. Wenn dein AG sich nicht an die Regeln hĂ€lt, dann wende ich an die zustĂ€ndige Aufsichtsbehörde. Diese können deinen AG zur Einhaltung des MuSchGe zwingen und ihn ggf. bei Verstoße mit empfindlichen Geldstrafen belegen.

Ich habe mir deinen ersten Post durch gelesen. Dort hast du Tipps bekommen was du machen kannst/sollst. Aber ich habe das GefĂŒhl, dass du nicht an die arbeiten willst und du willst das andere eine Probleme lösen, da du nicht konflikt fĂ€hrig bist. Du bist 30 Jahre lt. deiner Aussaen, also handele auch so. NĂ€mlich selbstverantwortlich.

Ich selbst habe einige Komlikationen bisher gehabt, Verlust eines Zwillings mit 4 Wochen Bettruhe (AU), Bluthochdruck (AU bis er eingestellt war), Ss-Diabetis (insulinpflichtig) und ich gelte als Risikoschwangere (Alter). All das zusammen ist nicht aussreichend fĂŒr ein BV.


LG Morgain mit KrĂŒmel (31+0) im Bauch

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