Geldaufteilung in der Ehe

Hallo zusammen,

ich habe hier mal ein bisschen gelesen und gesucht aber leider auf meine Frage keine Antwort gefunden.

Mein Problem ist das liebe Geld in der Ehe. Wir sind seit 15 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder.

Unser größtes Problem in unserer Ehe ist das Geld.

Ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll.
Mein Mann arbeitet in Vollzeit (wie ja fast üblich) und ich in Teilzeit. Er verdient natürlich mehr (er ca. 4500/ ich 1300). Wir haben ein gemeinsames Konto und wirklich keine Geldsorgen. Ich bin jemand der nicht unnötig Geld ausgibt und echt gucke, dass ich Geld spare oder irgendwo Schnäppchen mache. Trotzdem werde
ich von meinem Mann so hingestellt, als würde ich ständig Geld ausgeben.
Er hat kein Hobby und Klamotten sind ihm auch egal, dafür kann ich nichts.
Ja ich kaufe mir gerne mal was zum anziehen. Was ist da monatlich "normal" und was ist für euch viel?
Ich sage mal ich gebe 50-100 Euro aus und dass ist für ihn viel zu viel.
Ich komme mit dieser ganzen Situation nicht mehr klar und möchte gerne wieder mein eigenes Konto und auch über mein Geld bestimmen können wir ich will.
Wie teilt ihr auf, wie ist es gerecht.... habt ihr eine Lösung. Gemäß seiner Aussage soll ich mir über die Aufteilung des Geldes Gedanken machen.
Keine Ahnung ob ich mich klar ausdrücke und ob ihr mich versteht, bitte nicht böse reagieren. Ich kann leider nur vormittags schreiben, somit kann ich erst morgen früh wieder schauen, was ihr antwortet.

Vielen Dank vorab!

LG dorisday

Ich persönlich finde 50-100€ pro Monat nur für Klamotten auch viel. Das sind 1200€ im Jahr (konservativ gedacht). Ich kaufe mir aber auch keine teuren Klamotten bzw. wenn dann als Ausnahme.
Mein Mann hingegen geht ein mal im Jahr shoppen und dann gehen auch gleich mal 1.000€ über die Theke. Da sind dann aber Hemden, Hosen, Pullover und teilweise auch Schuhe bei. Für ihn ist das in Ordnung, ich muss jedes Mal schlucken.

Also ist das schwer zu pauschalisieren. Ich glaube, es ist ein Unterschied, ob man regelmäßig (so wie du jeden Monat) Klamotten kauft oder einmal richtig zuschlägt und es dann wieder für ein Jahr reicht. Im ersten Fall kann es leicht so aussehen, als wäre man verschwenderisch. Im zweiten Fall ist es vllt eher nachvollziehbar, da es ja nur einmal im Jahr ist. Vllt fragst du deinen Mann, ob er das dann anders sehen würde.

Meine Schwiegereltern haben ein Klamottenkonto. Da geht ein monatlicher Betrag rauf und meistens gibt Schwiegermutter mehr aus als Schwiegervater 😅 aber dadurch ist es gedeckelt und beide sind glücklich damit.

Wir selber haben getrennte Konten, zahlen aber total durcheinander. Der eine mal ne Rechnung, der andere mal den Einkauf. Wir brauchen kein gemeinsames Konto, da Geld bei uns keine große Rolle spielt, also kann ich Dir dahingehend keinen Tipp geben. Außer dass du mit deinem Mann offen über das Problem reden solltest. Wenn es ihn wirklich so sehr stört, müsst ihr getrennte Konten einführen und klar regeln, wer was zahlt. Relativ unromantisch aber vllt eure Rettung. Oder du hinterfragst, ob du auch mit weniger Geld für Klamotten glücklich bist

Huhu,
Wir haben ausgerechnet was wir an gemeinsamen Fixkosten (Lebensmittel, Hygieneartikel, netflix, GEZ, Miete, Strom, usw.) haben. Da wir ca. Gleich viel verdienen, zahlt jeder monatlich die gleiche Summe auf unser gemeinsames Haushaltskonto ein. Davon geht dann alles ab. Was der jeweils andere mit seinem eigenen restlichen Geld anstellt, ist ja jedem selber überlassen.
Sollte der Fall eintreten, dass er wesentlich mehr Geld verdient als ich, würden wir beide wollen, dass er einen höheren Anteil der Fixkosten trägt.

Subtil macht er dich schon klein. Gerade der Spruch , dass Du über die Geldverteilung nachdenken sollst!

Meine Antwort wäre: Typ, drück dich gefälligst konkret aus oder Mund zu. Allerdings wäre er gleichzeitig auch Ex oder mit mir nie in einer näheren Beziehung gewesen.

Mach Dir darüber keine Gedanken oder nur im Sinne von: Wie kann ich meine Position stärken.

Schlag ihm doch zukünftig vor, dass Du auch Vollzeit gehst und ihr euch Kinder und Haushalt teilt. Weil du dir über diese Verteilung Gedanken gemacht hast.

Richte Dir halt ein Konto ein, auf das Du einen Teil für Dich einzahlst.

Mein Mann ist da etwas ähnlich, er kauft sich auch selten was und wenn gehen wir 1 max. 2x im Jahr für Ihn shoppen und dann gehen sich das auch schnell mal Sachen im Wert von bis zu 1.000 € wenn ich das aber runterrechne sind das auch 80,00 im Monat.

Ich kaufe mir auch gern Sachen, gebe ich gerne zu allerdings hab ich das in den letzten Monaten schon eingeschränkt, weil ich ja nun weiß das ich bald nicht mehr so viel habe, sparen tue ich natürlich schon immer etwas.

Ich bin aber ganz froh (und wollte es auch nie anders) das wir 2 getrennte Konten und ein geimeinsames Konto haben (da kommt das ersparte für Urlaub und aktuell bei uns für den Wohnwagen drauf) Wir haben ein Haus das auch teilweiße vermietet ist, darum kümmert er sich alles, wir zahlen aber auch "Miete" und das geld für Haushalt teilen wir auch auf wobei mein Mann etwas mehr zahlt, da er mehr verdient und mir auch schon gesagt hat, dass ich dann auch noch etwas weniger zahlen "muss" wenn ich nur noch Teilzeit arbeiten gehe....

Von einer Kollegin weiß ich, dass Sie alles prozentual ausrechnen (also Ausgaben und die jeweiligen Einnahmen) und dementsprechend aufteilen. So genau muss ich das jetzt nicht haben., aber das ist natürlich jedem das seine.

LG

Hi,

wegen 50-100€ monatlich macht Dein Mann Probleme? Entschuldige, irgendwie kann ich mir das bei eurem Einkommen nicht vorstellen.

Bei solchen Diskussionen würde ich zunächst aml anfangen ein detailliertes Haushaltsbuch zu führen und die Quittungen aufheben. Einfach, um zu sehen, wofür Geld weg geht. Das ist manchmal sehr aufschlußreich. Bei uns z.B. summierte sich "hier mal eine Angelzeitung, da mal ein Brötchen auf die Hand, hier mal eine Flasche Cola, da mal das 10. Halsband für die Hunde oder ein Kuscheltier fürs Kind...". Das summiert sich einfach.

Funktioniert aber nur, wenn Dein Mann auch zuverlässig seine Quittungen abliefert.

Wenn ihr das mal 3 Monate gemacht habt, dann setzt euch zusammen, überlegt, was davon vielleicht wirklich nicht nötig ist oder ob ihr mit diesen Ausgaben beide leben könnt. Arm machen wird es euch ja vermutlich nicht, aber manchmal ist es hilfreich, Fakten zu haben - für ihn, dass er sieht, was du wirklich (und nicht gefühlt) ausgibst und für dich ebenfalls als Argument, dass du gar nicht so viel (gemessen an eurem Einkommen) verpulverst. Auch sieht er z.B. welche Fixkosten da sind, wieviel gespart wird, etc.

Persönlich sage ich: 1200€ im Jahr nur für Klamotten für 1 Person ist verdammt viel, wenn es das regelmäßig ist. Ich komme für meinen Mann und mich nicht einmal auf die Hälfte, wenn es um "normale" Einkäufe geht. Ausnahmen sind z.B. gute Winterjacken - die kosten durchaus schonmal 200-300€, aber die tragen wir auch mehrere Jahre, so daß es pro Jahr gesehen nicht viel ist. Gleiches gilt z.B. für Schuhe bei meinem Mann - er kann aufgrund krummer Füße nur Hanwag-Schuhe & Adidas-Schuhe schmerzfrei tragen. Gerade bei den Alltagsschuhen von Hanwag sind dann schnell mal 200€ fällig - die trägt er aber viele Jahre und man kann sie für wenig Geld neu besohlen lassen, so dass sie nochmal länger halten. Turnschuhe von Adidas gibt es oft im Angebot für 30-60€.

Ich habe im Februar wegen meinem neuen Job Businesskleidung (Hosenanzüge, Kostüme & Blusen) neu kaufen müssen - waren mal eben 250/300€. Da ich die Sachen aber nur im Büro trage, habe ich günstig gekauft: 10 Blusen Online für 10-15€ pro Stück, drei Marken-Hosenanzüge (Gerry Weber, etc.), zwei Marken-Jackets - zusammen ebenfalls ca 150€ - ich habe sie gebraucht gekauft. Für neu war ich schlicht zu geizig und die Anzüge etc sind in einem echt neuwertigen Zustand.

Anders sieht es aus, wenn ich Sachen für meine Freizeit kaufe: beim Wandern brauche ich vernünftige Schuhe (werden mehrfach neu besohlt), einen gut sitzenden Rucksack, gute Jacken etc. - aber das kaufe ich ja nicht jedes Jahr sondern nur, wenn es kaputt ist. Oder auch fürs Training mit den Hunden: lieber einmal was gutes, als alle halbe Jahr neu kaufen (wird nämlich in aller Regel teurer).

Wir hatten vor unserer Ehe eine ähnliche Einkommenssituation wie ihr - nur umgekehrt. Ich verdiente damals ca 2/3 mehr netto als mein Mann. Wir haben unsere gemeinsamen Ausgaben (Lebensmittel, Freizeit, etc.) nach Abzug von Miete und Benzinkosten für die Arbeit und den Unterhalt für mein Pferd (hatten damals noch 2 Wohnungen, aber zusammen gewohnt) notiert und ich übernahm davon 2/3, mein Mann 1/3. So hatte jeder auch noch etwas für sich übrig zum verpulvern.

Verheiratet sind wir jetzt gut 16 Jahre und mein Mann ist seit der Geburt unseres Sohnes Hausmann (immer mit unterschiedlichen Nebenjobs im laufe der Jahre). Ich bin Hauptverdiener und arbeite Vollzeit. Dazu verteilen wir gemeinsam in unserem Ort die Tageszeitung. Das Geld fließt alles in einen Topf. Von meinem VZ-Einkommen bezahlen wir am 1. alle Fixkosten, offene Rechnungen und die Lebenshaltungskosten für 1 Woche bis zum Zeitungsgeld. Davon werden ggfs weitere Rechnungen bezahlt und alles andere geht für unserschiedliche Dinge im Laufe des Monats wegs: Lebensmittel, Hygiene, Arbeiten am Haus, Benzin, Freizeit, Kleidung, Sparen, Rücklagen etc - was eben so ansteht. Da gab es noch nie Diskussionen, dass einer von uns zuviel ausgibt. Und wir sprechen nicht jeden Euro ab, obwohl wir deutlich weniger verdienen als ihr.

Gruß
Kim

Unschöne Situation, die natürlich eure Beziehung unnötig belastet.
Habt ihr vor den Kindern gleich verdient?

Aus meiner Sicht gibt es zwei Möglichkeiten, die ihr überlegen könntet
:
Hast du vorher mehr verdient (also vor der Kinderbetreuung) kann er dir deine Einbußen durch die Kinderbetreuung ausgleichen. Er zahlt dir quasi Betreuungsunterhalt.

Alternativ:
Ihr bezahlt eure Fixkosten anteilig nach eurem Einkommen, also z.B. er verdient 3000, du 1000. Gesamteinkommen also 4000, zu dem er 3/4 und du 1/4 beisteuerst. Eure Miete beträgt 100. Dann bezahlt er 750 (3/4) und du 250 (1/4).

"Ich sage mal ich gebe 50-100 Euro aus und dass ist für ihn viel zu viel. "

Tatsächlich oder gefühlt?

Ich kenne einige von früher, die auch immer sagten, sie würden ja "nur" so 50-100 Euro/DM ausgeben. Mehr sei das doch nicht, alles nur im Angebot.
Nachgerechnet waren es aber dann doch mehr.


Ich selbst habe früher effektiv mehr Geld ausgegeben, als ich dachte. Hier ein Schnäppchen, dort ein Angebot.
Irgendwann habe ich nachgerechnet. Seit ich ein Haushaltsbuch führe, sehe ich die Zahlen vor mir. Das macht schon einiges aus.


Ok, ich muss mich nur vor mir selbst rechtfertigen. Aber auch das hilft mir schon sehr.
Ich kaufe weiterhin im Angebot. Dennoch überlege ich mir, was ich wirklich brauche, berechne, was ich wirklich ausgebe.

An den tatsächlichen Zahlen orientiere ich mich dann, ob es zu viel ist oder ok.
Brauchte ich es wirklich? War es einfach nett? Habe ich es mir bewusst gegönnt?

Ich plane Budget für "mir was gönnen ein". Das ist wichtig, hin und wieder gönne ich mir etwas.
Das hin und wieder behalte ich so aber im Blick. Was gebe ich wirklich aus.


Gefühlt ist es sehr viel weniger. War es früher sehr viel weniger, weil ich viele Einkäufe nicht bewusst mitbekommen habe.
Seit ich alles aufschreibe, sehe ich die Zahlen.
Außerdem kaufe ich bewusster ein! Bei Kleidung hinterfrage ich: brauche ich es, möchte ich es? Habe ich schon ähnliches im Schrank?
Wenn ich unsicher bin, kaufe ich es nicht, schlafe darüber und gehe extra noch mal hin, wenn es mir das wert ist.


Eine ehemalige Freundin kaufte gefühlt nur was für 50-100 Euro/DM im Monat.
Nur dauerte der Monat bei ihr nicht 30 Tage, sondern immer nur von Einkauf zu Einkauf und manchmal auch nur von Geschäft zu Geschäft. 3x im Monat einkaufen, 1x Kleidung, 1x Schuhe an einem Tag, 1x Schuhe im Vorbei gehen, 1x bewusst Kleidung kaufen (und 1x spontan etwas gesehen, war ja im Angebot und hat nur 20 Euro gekostet, zählt also nicht).



Wenn dir die Zahlen tatsächlich vorliegen und du wirklich auf den Betrag kommst, den du schätzst, dann kannst du auch anders verhandeln.
Dieses Budget kannst du dauerhaft einhalten, möchtest aber nicht ständig danach fragen müssen.

Eigenes Konto
Festes Kleidungsbudget
andere Argumentationsmöglichkeiten.

Du gehst von Teilzeit auf Vollzeit und ihr holt euch eine Kinderbetreuung. Problem gelöst

Folgender realistischer Vorschlag:

- Du bist 100pro in Steuerklasse 5 => Wechsel in 4/4
- du machst dir ein eigenes Konto, wo dein Lohn drauf eingeht. Anteil für Haushalt wird auf ein gemeinsames Konto überwiesen
- Dein Mann zahlt dir die Differenz von deinem zu seinem Lohn, d.h. 1600 EUR monatlich bekommst du noch von ihm, da er dich quasi für die Kinderbetreuung bezahlt.

Du vergisst, dass der Mann bei Steuerklasse 4/4 nicht mehr dieses Netto hat. 1600€ sind es, wenn die aktuellen Steuerklassen beibehalten werden.
Bei Steuerklasse 4/4 freut sich hauptsächlich das Finanzamt. Das ist da der große Gewinner, umso mehr, wenn das Paar dann noch vergisst eine Steuererklärung abzugeben.
Bei dem Einkommen des Mannes ist der Unterschied zwischen Steuerklasse 3 oder 4 1000€. Der Unterschied bei der Frau zwischen 4 und 5 ist nur 350€. Der Rest ist eine „Spende“ an das Finanzamt.

Es schadet Mann UND Frau, wenn die Steuerklassen geändert werden. Ja, die Frau hat ein höheres Netto...nur der Familie fehlen 650€/Monat. Das ist eine Menge Geld. Ich würde sagen, da rutscht man schon in existenzielle Schwierigkeiten.

Hä?
Die Steuerlast im Jahr ist immer gleich!
Am Ende des Jahres gibt es entweder Geld zurück oder man zahlt nach.
Da wird nix gespendet...

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Wir haben auch getrennte Konten...ein Segen. Ich zahle Miete, Strom, Gas und die Krankenversicherungen für mich und die Kinder (freiwillige GKV) und er den Rest. Am Ende hat jeder noch ein „kleines“ Taschengeld für sich übrig. Das ist ungefähr gleich hoch. Was ich mir von meinem Geld leiste, interessiert meinen Mann nicht und umgekehrt.

Wir machen es so, seit wir Kinder haben: ich habe ausgerechnet, wie viel Geld wir monatlich für gemeinsame Ausgaben ungefähr brauchen ( Lebensmittel, GEZ, Versicherungen, Kita...) und das zahlen wir auf ein gemeinsames Konto ein. Da ich nur noch die Hälfte von dem zur Verfügung habe, was ich bei Vollzeit habt, Zahl ich auch nur 25 %.

Das mein Mann mir die Differenz zu seinem Gehalt ausgleicht, finde ich persönlich ungerecht. Er verdient deutlich mehr als ich, das liegt einfach an dem Job und der Branche - davon muss ich jetzt nicht profitieren. Stell dir vor, EM verdient 10.000 Ehefrau 2000 - dann wechselt sie in Teilzeit und bekommt dann nur noch 1000 - soll er ihr dann 4500 EUR bezahlen?

Ganz genau kann man es ja nie machen und muss man aus meiner Sicht auch nicht - man ist ja verheiratet. Aber ich möchte mir von meinem Mann nicht sagen lassen: was hast du denn da wieder gekauft! Ich finde 100 EUR für Klamotten jetzt nicht übertrieben - man braucht ja auch immer mal wieder was größeres wie Jacken, Schuhe ....

Lg

Und Wechsel der Steuerklassen ist schon mal ein guter Anfang, sonst bekommt er auf deine Kosten mehr netto

Nein, eigentlich ist es eine Milchmädchenrechnung. Vom Wechsel der Steuerklassen profitiert ausschließlich das Finanzamt.
Er soll ihr den Ausgleich zahlen, der ihr bei ihrem Verdienst in Steuerklasse 5 zur Steuerklasse 4 fehlt und so ist es für die Familie ein Gewinn. Sie UND er haben mehr.

Das Geld, was ihm fehlt, nutzt er nicht für Luxus, sondern wahrscheinlich eher für die Bedürfnisse der Familie. Ebenso nutzt sie ja ihr Einkommen für die Bedürfnisse der Familie. Es geht hier um ein relativ kleines Taschengeld (ca. 100€) über welches sie im Monat frei verfügen möchte. Die Änderungen der Steuerklasse würde jedoch das Familienbudget um einige hundert Euro verringern. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Da hat die Familie ja noch weniger Geld, damit die Mutter sich den „Luxus“ eines kleinen Taschengeldes leisten kann.

Aber klar, ich gebe das Geld der Familie lieber dem Finanzamt, als meinem Ehepartner.

Du hast den Sinn von Steuerklassen nicht verstanden. Die Steuerklassen regeln nur die monatliche Vorauszahlung, die endgültige Last wird durch die Einkommensteuererklärung festgelegt. Das hat nichts mit den Steuerklassen zu tun.

Das Problem ist, dass Männer in SK III das höhere Gehalt gerne als "ihr" Mehrgehalt sehen, eine ggf. Nachzahlung aber aus dem Familienetat bezahlt wird.

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Also wir haben es so geregelt, dass jeder eine Art „Taschengeld“ auf sein privates Konto überwiesen bekommt (350€) von denen man seine eigenen Ausgaben und Wünsche (Handy, Klamotten, Friseur etc) bezahlt, der Rest geht aufs gemeinsame Konto. Für den eigenen Teil muss man dann auch keine Rechenschaft ablegen.

Diese Regelung find ich auch super!

5800€ netto oder brutto?

Wenn es netto ist, zeig ihm nen Vogel bei 100 Euro Spaß Ausgabe...!!

Ihr könntet eure jeweiligen brutto Gehälter nebeneinander stellen und dann die prozentuale Differenz zwischen euch beiden ausrechnen.

..... Dann bekommt jeder ein Taschengeld in entsprechender unterschiedlicher Höhe...

... Für ihn ist es dann mehr Taschengeld aber wenn Urlaub gebucht wird, zahlt er auch anteilig mehr ...

Alles in allem aber Kindergarten ;-)

Ich war früher wie dein Mann.
Ich habe weniger verdient und wollte getrennte Konten und nix geschenkt...auch hatte ich sorge, dass mein Mann mein Geld ausgibt... Er ist der verschwender gewesen früher ;-)

Jetzt sind die Konten zusammengelegt und wir sparen mehr als je zuvor

Ich finde die 50-100 € völlig OK. Kommt halt immer darauf an, was für ein Typ man ist. Der eine shoppt gerne, der andere nicht.

Vielleicht wäre es für Euch eine Lösung, wenn jeder das gleiche "Taschengeld" bekäme, mit dem er wirtschaften kann?
Sprich alles Gehalt in einen Topf und dann bekommt jeder bspw. 200 €/Monat für sein eigenes Vergnügen oder zum Sparen.

'Wir haben das so in etwa geregelt und wir sind noch nicht einmal verheiratet....

Genau dafür, dass jeder „sein“ Geld hat und darüber keine Rechenschaft schuldig ist haben wir ein 3-Konten-System :-)

Ein Gemeinschaftskonto und jeder ein eigenes. Die Gehälter gehen aufs Gemeinschaftskonto und davon wird auch alles bezahlt was nötig ist. Monatlich bekommt jeder einen fixen Betrag auf sein privates Konto als „Taschengeld“, mit dem jeder machen kann was er will. Mein Mann spart es und kauft sich dann seltener sehr teure Technik und ich kaufe lieber auch mal Kleinkram, besondere Kosmetik, Kleidung, etc. Funktioniert prima!

Als wir noch keine Kinder hatten und beide Vollzeit arbeiten gegangen sind hat derjenige, der mehr verdiente auch anteilig mehr Taschengeld bekommen (das war ich). Wollte ich dann aber irgendwann nicht mehr, weil es sich nicht fair angefühlt hat. Ich hätte z.b. gar nicht so lang studieren können, wenn mein Mann nicht schon gearbeitet hätte,...

Jetzt kriegt (auch mit Kind) jeder das gleiche. Die Höhe wird angepasst an unsere finanzielle Situation. Jetzt bekomme ich z.b. gerade nur Elterngeld und daher wir beide weniger „Taschengeld“.

Mir läuft es da immer kalt den Rücken runter.
Dies ist eine ernst gemeinte Frage!
Wie kann man als Frau mit so einem Mann zusammen sein?
Bei mir wäre da alle Erotik verschwunden.
Warum lässt man sich als Frau so angehen?