Elterngeld plus?

    • (1) 11.04.19 - 14:14

      Hei ihr lieben,
      Hätte eine kurze Frage zum Elterngeld plus, hab zwar schon wie wild gegoogelt aber irgendwie versteh ich’s trotzdem nicht 😅
      Wenn ich Elterngeld plus beantragt darf ich ja x Wochenstunden arbeiten.
      Wird mir das verdiente Geld dann jeden Monat vom Elterngeld abgezogen oder nur wenn ich mehr als mein vorheriges Nettoeinkommen verdienen würde?
      Bsp.:
      Gehalt vor der Geburt 1400 Euro
      Elterngeld ca 980 Euro
      Elterngeld plus 490 Euro dafür 2 Jahre lang

      Darf ich dann die Differenz bis 1400 verdienen oder wird trotzdem was abgezogen?

      Ich hoff ihr versteht was ich meine

      Lg Katrin

      • Ich werde das Standard Elterngeld beantragen, 12 Monate lang und werde die hälfte davon eigenständig zur Seite legen, die ich dann im zweiten Jahr als Elterngeldplus quasi nutzen kann


        Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand:

        Nach 12 Monaten kriegst du die volle Summe die dir zusteht ausbezahlt und wenn du in 2 Jahr in Teilzeit gehst, kann nichts mehr vom Elterngeld wegen Zusatzverdienst abgezogen werden - da du ja Basiselterngeld für 12 Monate beantragt und bekommen hast

        Nachteil:
        Man muss natürlich sehr diszipliniert sein und wirklich das Geld zur Seite legen, ansonsten stehst du dann ohne finanzielle Unterstützung da - wenn du dir das also zutraust, ist es eine super Lösung um nicht diese Problematik mit Abzug zu haben

        Planst du schon im ersten Jahr Teilzeit zu arbeiten, bietet es sich nicht so an, hier kannst du dann nachschauen "was man verdienen sollte"

        https://www.kindergeld.info/elterngeldplus/

        • Also du darfst bis zu 30 Wochenstunden im Monat ausüben ohne dass das Elterngeld Plus gekürzt wird ;-)

          • Das stimmt so nicht.
            Du darfst überhaupt nicht mehr als 30 Stunden in der Elternzeit arbeiten.
            Es geht schon um den Verdienst, da darf so ganz grob gesagt die Hälfte vom alten Netto dazu verdient werden.

    • Weiterer Nachteil: du hast nicht die Möglichkeit, mit verhältnismäßig wenig Beschäftigung unterm Strich mehr auf dem Konto zu haben.

      Alles leicht zu simulieren im Elterngeldrechner

      • Das Lohnt sich nur wenn man schon im ersten Jahr einsteigt - im zweiten Jahr hast du somit noch die zweite zurückgelegte Hälfte zur Verfügung und kannst bis zu 30 Stunden in der Woche arbeiten ohne an irgendwelche Abzüge zu denken :-)

        Also wo dann der Nachteil?

        • (10) 12.04.19 - 06:04

          Wenn man neben dem Elterngeld arbeitet lohnt sich das immer, da man mehr insgesamt hat als nur das Elterngeld.

          • Das verstehe ich - aber viele Arbeiten erst nach dem ersten Jahr - wo ist dann der Unterschied wenn man sich das selber aufgeteilt hat oder offiziell das Elterngeld Plus bezieht?

            Wenn man im ersten Jahr auch nebenbei arbeitet dann gebe ich dir recht ;-)

            • Das verstehe ich dann auch nicht. Wenn ich weiß, dass ich im ersten Jahr auf keinen Fall arbeiten will, wurde ich nie EGPlus nehmen, denn damit büßt man dann im zweiten Jahr Flexibilität ein.

Du darfst in etwa die Hälfte deines alten Netto dazu verdienen.
Genau sagt dir das der Elterngeldrechner.

Du darfst bei Elterngeld Plus und Elterngeld bis zu 30 Stunden arbeiten. Dies bezieht sich auf die Elternzeit und hat nichts mit dem Geld zu tun.

Arbeiten darfst du auch beim Basiselterngeld. Die Anrechnung deines Verdienstes ist nur beim Elterngeld Plus günstiger.

Während des Elterngeldes darfst du generell bis zu 30 Std/ Woche arbeiten.

Die gleiche Stundenanzahl maximal auch während der Elternzeit!

Abgezogen wird einem grundsätzlich gar nichts, sondern nur angerechnet. Niemals muss man alles 1:1 wieder „abgeben“. Man hat also mit Zuverdienst monatlich immer mehr Geld in Summe zur Verfügung auch wenn man ggf. Elterngeld „verschenkt“. Wie sich genau der Zuverdienst auf die Elterngeldhöhe auswirkt, kann man in den Elterngeldrechnern simulieren.

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