Kündigung und schwanger?

    • (1) 14.04.19 - 22:06

      Hallo,

      ich bin grade in einer blöden Situation.

      Meinen Kolleginnen und mir wurde vor ca 3 Wochen mitgeteilt, dass der Betrieb zum 31.8. aufgelöst wird und uns alle zu diesem Zeitpunkt gekündigt wird. Eine Kollegin ist grade schwanger und für sie haben die Chefs wohl schon eine Genehmigung eingeholt, dass sie ihr kündigen dürfen. Sie hat ET Anfang August.

      Die schriftlichen Kündigungen haben wir noch nicht.

      So wie es aussieht, bin ich jetzt auch schwanger. Wir versuchen es seit einem Jahr und ich wäre unendlich glücklich, wenn es endlich geklappt hätte.

      Aber wie gehe ich dann vor? Wenn ich die Kündigung bekomme, muss ich den Chefs ja mitteilen, dass ich schwanger bin. Selbst wenn ich dann noch ganz am Anfang bin. Dann müssten sie ja auch erst eine Genehmigung einholen, dass sie mir kündigen dürfen oder? Melde ich mich dann beim Arbeitsamt und teile mit, dass ich schwanger bin? Und dann? Was wird dann von mir verlangt?

      Letztendlich wären es dann noch ca 2 1/2 Monate bis zu meinem Mutterschutz (wenn ich bis 31.8. bei meinem Arbeitgeber bleibe).

      Verlangt das Arbeitsamt, dass ich trotzdem noch eine neue Anstellung suche? Wer stellt denn eine schwangere für nicht mal 3 Monate ein?

      Wer zahlt dann das Mutterschutzgeld, wenn ich nicht arbeite?

      Ich habe zwar schon die erste Bewerbung weggeschickt, habe aber Skrupel bei einem neuen Arbeitgeber anzufangen, wenn ich schwanger bin und ihm das erst zu verheimlichen.

      Steht mir überhaupt Arbeitslosengeld zu, da ich nur einen 450€ Job hatte?

      Hat da jemand Ahnung und kann mir weiterhelfen?

      Vielen Dank
      Nala

      • (2) 15.04.19 - 07:23

        "Haben Sie innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens 16 Monate versicherungspflichtig gearbeitet, können Sie 8 Monate ALG I beziehen. Bei mindestens 20 Monaten Beschäftigung erhalten Sie 10 Monate lang Geld. Und nach 24 Monaten Beschäftigung bekommen Sie 12 Monate ALG I"

        https://www.finanztip.de/bezugsdauer-arbeitslosengeld/


        450 EUR Job gilt nicht als versicherungspflichtig-

        Die Firma wird ja zum 31.8 aufgelöst. Bis dahin hättest du einen Job, danach aber nicht mehr.
        Schwanger hin oder her.

        (4) 15.04.19 - 18:04

        Wir steht je nachdem was sein Mann verdient Hartz 4 zu. Bewerbungen schreiben musst du trotzdem glaub 2 im Monat.
        Hat eine Freundin von mir gemacht und gleich ins Anschreiben geschrieben dass sie schwanger ist.
        Wie es dann mit Elterngeld wäre weiß ich nicht, wahrscheinlich nur den mindestsatz.
        Mutterschutzgeld bekommst den Anteil von der Krankenkasse soweit ich weiß

Top Diskussionen anzeigen