Krankengeld

    • (1) 15.04.19 - 17:19

      Könnt ihr mir weiterhelfen? Ich habe jetzt Widersprüchliches gehört zu dem Thema. Werden tatsächlich alle AUs innerhalb der Schwangerschaft addiert oder nur der Zeitraum mit der gleichen Diagnose? Schwangerschaft an sich ist ja nur ein "Ausrufezeichenschlüssel" auf der Krankmeldung, keine Diagnose. Als eigentliche Diagnose habe ich 2 Wochen Grippe und jetzt 4 Wochen wegen vorzeitiger Wehen. Insgesamt also 6 Wochen, aber verschiedene Ursachen.

      • (2) 15.04.19 - 17:22

        Hallo! Mach dir keine Sorgen, das sind 2 unterschiedliche Diagnosen, die Grippe hat nix mit der SS zu tun. Das wird also nicht aufaddiert!

        • (3) 15.04.19 - 18:00

          Weißt du zufällig ist wie es ist wenn man 5 Wochen wegen schwangerschaftserbrechen krankgeschrieben war und später dann noch was schwangerschaftsbedingtes dazukommt?
          Bin jetzt in der 22. SSW und hab schon Probleme mit der symphyse, trau mich aber nicht mich krank schreiben zu lassen, weil ich Angst hab, dass es dann nur noch Krankengeld gibt

          • (4) 15.04.19 - 18:35

            Das ist eine Frage, die ich mir heute auch gestellt habe! Ich war nämlich auch schon fast 5 Wochen wgn Hyperemesis krankgeschrieben am Anfang des SS. Ich würde sagen, wenn da eine komplett andere Diagnose steht, die nix mit Erbrechen zu tun hat, dann zählt das wieder als was Eigenständiges. Aber zu 100% bin ich nicht sicher und will das mal recherchieren.

                • Ja, sicher kannst Du Deinen Arzt fragen, Ober sich strafbar macht und seine Zulassung riskiert, damit Du Geld sparst...

                  (8) 16.04.19 - 10:57

                  ICH würde meine Approbation jetzt nicht für dein Krankengeld aufs Spiel setzen und nein, Gefälligkeitsatteste stell ich auch nicht aus - aber kann ja jeder machen wie er will, wenn dein Arzt da lockerer ist...

          (10) 15.04.19 - 18:42

          Ok ich hab mal nachgeschaut - es scheint leider so zu sein, dass sobald es irgendwas schwangerschaftsbedingtes ist, zählt die Krankenkasse das zusammen :(

          • (11) 15.04.19 - 22:07

            Das ist echt Mist.
            Ich bin Krankenschwester, arbeite zwar nicht mehr viel am Patient, aber ist trotzdem anstrengend. Weiß nicht wie ich das bis zum Mutterschutz machen soll.

            • (12) 16.04.19 - 06:08

              Dann hättest du halt kurzzeitig etwas weniger zur Verfügung. Das kann allerdings dein Partner ja ausgleichen.

              Auf das Elterngeld hat schwangerschaftsbedingtes Krankengeld keinerlei Auswirkungen!

        In dem Fall wird addiert, weil die AU schwangerschaftsbedingt sind.

(14) 16.04.19 - 11:13

Hi,

es kommt immer auf den Diagnoseschlüssel an:

gleicher Schlüssel wird addiert und nach 6 Wochen Gesamtkrankheitszeit für diesen Diagnoseschlüssel gibt es Krankengeld
ob das alles auf die Schwangerschaft zurückzuführen ist oder nicht ist egal.

Gruß
Kim

  • (15) 16.04.19 - 11:41

    Das ist völlig richtig, allerdings müssen es keine identischen, sondern nur zusammenhängende Diagnosen sein.

    LG

    • (16) 16.04.19 - 13:34

      hmmm... das weiß ich jetzt nicht.

      bei mir war Übelkeit in der Schwangerschaft die ganzen 9 Monate ein Thema und daraus resultierend je nach Ausprägung massive Kreislaufprobleme. Aber ich kam nicht auf 6 Wochen bzw. bekam kein Krankengeld, obwohl ich nur 6 oder7 Wochen überhaupt arbeiten konnte in der ganzen Zeit.

      Was wäre denn eine Zusammenhängende Diagnose?
      Z.B. BSV + später dann daraus resultierend eine Lähmung? Was besseres fällt mir gerade nicht ein...

      • (17) 17.04.19 - 14:37

        Deine Probleme während der Schwangerschaft waren das beste Beispiel. Die Übelkeit war schwangerschaftsbedingt und die Kreislaufprobleme wiederum durch die schwangerschaftsbedingte Übelkeit bedingt. Du wirst Glück gehabt haben, dass der Arzt nicht für beide Diagnosen den richtigen schwangerschaftsbedingte Diagnoseschlüssel angegeben hat.

        LG

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