Lebensunterhalt

    • (1) 04.05.19 - 10:30

      Bin allein,bekomme 800Euro Lohn,Miete zahle ich 520Euro, und Hartz-IV beziehen ich 240Euro. Reicht nicht hinten und vorne.
      Wie viel steht mir für Lebensunterhalt zu?

      • (2) 04.05.19 - 10:44

        Zuwenig Infos:

        Wieso hast Du so wenig Lohn? Bei 'ner Vollzeitstelle sollten mit Mindestlohn schon ca. 1100€ Netto 'rauskommen.

        ALG2: Für 800€ Einkommen bei einer Miete von 520€ sollte das auch mehr sein. Wieso so wenig?

        Grüsse
        BiDi

        Arbeite aus gesundheitlichen Gründen nur 25 Stunden die Woche. Rentenantrag.na auf EU Rente läuft seit 2Jahren. Wie viel steht mir gesetzlich zu.vielen Dank für die Antwort

        • (5) 04.05.19 - 11:53

          Wenn man einen ALG2 Rechner bemüht, solltest Du ca. 500€ ALG2 erhalten.
          Da Du aber einen Antrag gestellt hast und der Jobcenter auf weniger kommt, solltest Du mal in den Bewilligungsbescheid schauen, was dort wie angerechnet wird.

          Grüsse
          BiDi

          • (6) 04.05.19 - 12:44

            Habe nur Ärger mit den Bewilligungen, meine Bearbeiterin stuft mich immer wieder anders ein.schon Wiederspruch eingelegt ,aber auch noch kein Bescheid. Deshalb wollte ich ja wissen was mir gesetzlich zu steht.

            • Du hast mehr als dir gesetzlich zusteht!

              • Bedenken sollte man auch, dass es auf das Einkommen Freibeträge gibt, die automatisch abgezogen und bei der Berechnung des ALG 2 unberücksichtigt bleiben.
                Heißt, den Freibetrag hast man im Monat zusätzlich noch zur Verfügung ggü. einer Person, die nicht arbeiten geht.
                Daher hast du durch dein EK auch mehr zur Verfügung als ein Hartz 4-Empfänger, der kein EK hat.

          (9) 04.05.19 - 16:27

          Wie kommst du auf 500 Euro ALG II?

          • (10) 04.05.19 - 21:59

            Sie hat aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem falschen Einkommen gerechnet. Gibt sie die 800€ ein, wird davon noch ein Freibetrag abgezogen. Somit erhöht sich der Anspruch.
            Freibeträge werden allerdings vom brutto berechnet. Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei den 800€ aber um das Nettogehaöt handelt.

      (11) 05.05.19 - 06:04

      Warum dauert der Antrag so lange? Warst du in Reha? Damit kannst du das Verfahren deutlich beschleunigen! Wenn im sozialmedizinischen Gutachten einer Rehaklinik der DRV festgestellt wird, dass man erwerbsgemindert ist, dauert die Berentung normalerweise nur wenige Monate!

(12) 04.05.19 - 11:39

Na, Du hast 1040 Euro Einkommen. Davon geht die Hälfte für Miete drauf. Das ist zu viel, aber momentan ist es wohl illusorisch, da sparen zu wollen. Was musst Du von den verbleibenden 520 Euro noch alles finanzieren?

(13) 04.05.19 - 12:44

Wenn du nicht arbeiten würdest, stünde dir der ALG2-Regelsatz zu und die Übernahme der Miete in einer vom Amt vorgegebenen Höhe.

Es fehlen einfach noch ein paar Angaben von dir. Lebst du allein? Hast du Kinder?

Für den Fall dass du allein lebst hast du abzüglich der Miete mehr zur Verfügung als ein ALG2-Empfänger. Vielleicht kannst du noch Wohngeld bekommen? Ich kenne mich damit nicht so aus.

(16) 04.05.19 - 16:26

Wenn sie Alg II bekommt, gibt es kein Wohngeld.
Sie muss mit ihren 1040 Euro auskommen.
Reine ALG II Empfänger haben weniger!

Hallo

Dir stehen 416 Euro Regelsarz plus angemessene Miete für 1 Person zu.
Mit deinen 800 Euro Einkommen plus 240 Euro vom Amt must du auskommen, mehr gibt es nicht.
Deine Wohnung ist für dein zur Verfügung stehendes Geld zu teuer.

  • Der Regelbedarf liegt bei 424€.
    Ob und inwieweit die Miete angemessen ist, kann man nicht pauschal sagen, da hier ne Menge Faktoren mitspielen.

    An die TE:
    Dir stehen dank deines Einkommens 1040€ zur Verfügung. Ohne das EK hättest du lediglich 944€ (Regelbedarf + Miete).

    Insgesamt hast du somit 520€ zur Verfügung. Das ist mehr als der reine Regelbedarf. Daher verstehe ich nicht, warum du der Meinung bist, die Sachbearbeiterin würde dich falsch „einstufen“. Das Jobcenter arbeitet mit Programmen und die Leistungen werden immer im 4-Augenprinzip geprüft. Dass man da jemanden falsch „einstuft“ kann eigentlich gar nicht passieren.

    Du kannst aber trotzdem mal einen Antrag auf Wohngeld stellen. Solltest der Anspruch auf Wohngeld höher sein als dein ALG 2-Anspruch, wärst du sogar verpflichtet, das Wohngeld in Anspruch zu nehmen. Da wiederum müsste deine Sachbearbeiterin dich schon von Amts wegen zu auffordern, es sei denn, sie hat bereits eine Testberechnung machen lassen und dabei ist
    herausgekommen, dass der WG-Anspruch geringer ist als dein ALG 2-Anspruch.

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