OMG! frage zu geld nach EZ? NEIN DANKE!

ich bin echt geschockt!!!
ich bin in dieses forum finanzen und beruf gegangen um eine frage zum thema 'finanzen nach elterngeld' zu stellen, zum glück habe ich den beitrag von terry15 von gestern gelesen und ich bin geschockt! bin momentan in fast der selben situation und um gottes willen, ich hoffe dass die kinder von den vielen 'perfekten' müttern sich keine scheibe abschneiden. ASSI, SCHMAROTZER und noch andere dinge wurden geschrieben, hallo gehts noch?!

ich berichte jetzt mal von mir - ich arbeite seit meinem 16ten lebensjahr im selben betrieb, habe bis zu meiner ss GESCHUFTET wie ein tier, ja geschuftet, 11 jahre lang. jetzt habe ich 2 jahre elternzeit genommen und bekomme ein jahr elterngeld. ich wollte nach einem jahr wieder arbeiten gehen, merke aber jetzt, MIT KIND, was ich vorher natürlich nicht wissen konnte, dass ich gerne noch daheim bleiben würde, und ihn nicht abgeben möchte. DAS IST MEINE PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG. wenn es die möglichkeit gibt geld zu beziehen, dann kann man das verdammt nochmal in anspruch nehmen! es geht um eine mutter die sich um ihr kind kümmern möchte. regt ihr euch auch so auf wenn die steuergelder wieder für irgendwelche blödsinnigen bauprojekte oder sonst was verschwendet werden? ich habe 11 jahre eingezahlt, möchte 1 jahr geld beziehen und dann wieder arbeiten gehen, so wie die fragenstellerin es auch machen möchte, das ist weder asi noch sonst was. ich finde es unmöglich wie man in jeglichen foren oder gruppen oder sonst was zu fast JEDEM thema fertig gemacht wird. kann man nicht einfach mal vernünftig angworten? wenn ich Beiträge lese wo ich den kopf schüttel da scrolle ich weiter und gut ist. jeder trifft seine entscheidungen, jeder kann seine meinung sagen aber jemanden als asi oder schmarotzer darzustellen hat nichts mit der meinunh sagen zutun 🤦🏻‍♀️ musste das jetzt raus lassen, ich logge mich lieber aus bevor die hexenjagd beginnt 👹

Ich glaube, das Wort "Schmarotzer" wurde vor allem von denen verwendet, die ALG II zur Finanzierung einer längeren Elternzeit befürworten. Als Abgrenzung der guten Mutti, die sich aufopferungsvoll um ihr Kind kümmern möchte im Gegensatz zu den ganzen Schmarotzern, die einfach nur zu faul sind, um zu arbeiten (und natürlich den Reingelassenen, den Politikern, den Bänkern...).

Nein, die Worte "Schmarotzer" und "Assi" fielen in Bezug auf die Muttis, die sich mit AlgII ihre Ez finanzieren wollten, nicht umgekehrt.

Das Wort "schmarotzen" hab ich zuerst bei lovly5 gefunden. Gestern Abend um 20:42 Uhr.

Da schrieb sie "...Es geht hier nicht darum Jahre daheim zu sein und zu schmarotzen!!"

Schmarotzen ist dann ja wohl das, was die anderen machen, die keine Lust haben, arbeiten zu gehen, aber grad kein Kind unter drei haben.

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Tja, Kinder brauchen Eltern und warum sollte das nicht die Gemeinschaft zahlen, wenn wir doch schon neue Steuer- und Rentenzahler großziehen? Ist doch auch ein Job. Also können mein Mann und ich doch beide unsere Jobs kündigen und uns Vollzeit um den neuen Erdenbürger kümmern.

Aber dann auch bitte das Einkommen, was wir jetzt haben;-)

Aber hochgerechnet, immerhin arbeiten wir so auch mehr Stunden! Ausserdem bin ich Akademikerin und kann daher eine höherwertige Bildung bieten. Das sollte auch honoriert werden!

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Du bekommst doch 1 Jahr eg, wo ist dein Problem.
Da sagt doch keiner was dagegen.

>>>frage zu geld nach EZ? NEIN DANKE!<<<

Und warum dann jetzt der zweite Aufguss zum Thema?

Dein Statement hättest du auch in dem anderen Thread abgeben können...

>>>ich habe 11 jahre eingezahlt<<<

Das ist aber nichts, was lobend erwähnt werden müsste, ist doch normal, dass man Steuern zahlt (und nicht "einzahlt", wie auf ein Bausparkonto).

Es gibt einen Grund warum ich Beiträge von bestimmten Usern in solchen Threads gar nicht lese. man kann über das Vorgehen und die Anspruchshaltung durchaus geteilter Meinung sein und auch darüber diskutieren. dazu nennt sich das Ganze ja Diskussionsforum. Wer nur die eigene Meinung bestätigt haben will muss sich eine Plattform dafür suchen auf der sich nur Befürworter der eigenen Meinung rumtreiben.
Gegen eine Meinungsäußerung auf sachlicher Ebene oder auch einem fachlichem Rat der vielleicht nicht die Wünsche der Fragestellerin befriedigt aber eben die Realität ist, ist überhaupt nichts einzuwenden.
ABER: Wer beleidigt sollte ganz schnell seinen "Meistgrau" -Nick nehmen und gehen.
Wer beleidigt hat keine Argumente und in einem Diskussionsforum genau so wenig etwas zu suchen wie Personen die sich Unterstützung bei etwas erhoffen und wenn sie dann feststellen, dass es nicht so funktioniert wie sie wollen anfangen rumzustänckern.

Meine Meinung zum Thema länger zu Hause bleiben ist gespalten. Zum einen finde ich das es in unserem Land da schon einen sehr großen Luxus für Eltern gibt mit Elternzeit und Elterngeld und man mit dem Elterngeld ja schon einige aus der staatskasse bekommt.
Andererseits kann ich verstehen, wenn Mütter sich schwer tun sich von ihren Kids zu trennen.
Ich sehe es so, dass man, wenn man das will eben auch die Konsequenzen die das hat tragen muss. Dazu gehört auch, dass man sich professionell beraten lässt und nicht auf Forumsmeinungen, was man tun sollte, hört. Und in der Konsequenz kann es eben auch bedeuten, dass man mit sehr wenig Geld auskommen muss, wenn man nichts auf die Seite gelegt hat.

"DAS IST MEINE PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG. wenn es die möglichkeit gibt geld zu beziehen, dann kann man das verdammt nochmal in anspruch nehmen! es geht um eine mutter die sich um ihr kind kümmern möchte."

Du hast doch Geld bezogen? Worüber regst du dich denn jetzt auf? Was machst du, wenn du nach zwei Jahren merkst (was du natürlich vorher nicht wissen konntest), dass du dein Kind weiterhin zu Hause betreuen bzw. nicht abgeben möchtest? Und nach drei Jahren oder vier? Denn auch dann gilt ja aus deiner Sicht: "es geht um eine mutter die sich um ihr kind kümmern möchte"

"ich habe 11 jahre eingezahlt, möchte 1 jahr geld beziehen"

Eine ganz sachliche Rechnung dazu habe ich bereits in dem von dir erwähnten Thread aufgeführt - ich tue es gern nochmal:

11 Jahre eingezahlt, das heißt bei einem durchschnittlichen Gehalt/Arbeitslohn (du wirst keinen Studienabschluss haben, denke ich) ca. 90 Euro monatlich inkl. AG-Anteil an ALV sind nach 11 Jahren knapp 12.000 Euro. Du möchtest 1 Jahr "beziehen" - dürften ebenfalls ca. 12.000 Euro sein. Du wärest dann also bei +/- 0, aufgrund deiner persönlichen Entscheidung und weil du nicht arbeiten möchtest. Wovon möchtest du dann noch "beziehen", falls du wirklich mal nicht arbeiten kannst? Von den anderen, die ebenfalls in diese Versicherung eingezahlt haben, diese aber nicht aus PERSÖNLICHEN Gründen in Anspruch nehmen, sondern höchstens dann, wenn es nicht anders geht oder aber nie?

Was ist denn mit dem Vater des Kindes? Bezieht er dann auch oder weshalb gibt es keinen Unterhalt?

Nun, wenn du es schön findest, ein Jahr an der Armutsgrenze herum zu krebsen, dann nur zu. MIr wäre das echt zu blöd.

Schön, dass du schon 11 Jahre gearbeitet hast. Das ist aber selbstverständlich und der Normalfall. Also nichts Besonderes.

Traurig, wie wenig Anspruch du auf ein gutes Leben für dein Kind hast. Ich fände es nicht so prickelnd, jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen.

Hallo,
Ich bin geschockt!

Man muss es sich eben leisten können länger zu Hause zu bleiben.
Ich finde es unmöglich sich auf den Staat zu verlassen. Aber es kann natürlich niemand was dagegen machen....

Zu alle die im vorheriegen Post über die TE gemeckert haben, da sie etwas nutzt was ihr ZUSTEHT fällt mir nur eins ein:
Verzichtet doch bitte auf Euer Elterngeld.
1. Wird es von der Allgemeinheit finanziert und 2. Ist es ja moralisch verwerflich etwas zu nutzen was einem zusteht.
Der TE stehen 3 Jahre Elternzeit von Gesetzgeber ZU und somit auch HartzIV ! Und nein, Elternzeit ist NICHTS was man sich leisten können MUSS . Wäre es so hätte man keinen GESETZLICHEN ANSPRUCH von 3 Jahre darauf und nicht die Möglichkeit HartzIV zu beantragen!

Aber OHNE Ersatz und Anspruch auf staatliche Leistungen! Wer zu Hause bleiben will, muss es sich leisten können. Ging vor dem Eg auch. Du verstehst es immer noch nicht.
Was meinst du, warum Eg auf Alg II angerechnet wird( was absolut korrekt ist)?
Ez hat nichts mit irgendwelchen Geldern zu tun!
Alg Ii!!! bekommen nicht alle, die 3 Jahre in Ez sind. Vorrangig ist der Kv in der Pflicht!

Du verfällst hier von einem Extrem ins andere, indem du jetzt von denen erwartest, die zu Verhältnismäßigkeit und zu einer gewissen Eigenverantwortung tendieren, dass sie ihrerseits doch dann auf alles verzichten sollen. Das ist einfach nur Stammtischgeschwafel und keineswegs zielführend.

Es gibt etwas zwischen, ich nehme Dinge in Anspruch, die für diese Situation gedacht sind - Elterngeld im 1. Jahr oder anderen gängigen Varianten und danach dann wieder arbeiten, so man eine Arbeit hat oder der Partner zahlt entsprechenden Unterhalt, wenn man noch länger zu Hause bleiben möchte oder deiner Variante - ich nehme nicht nur Elterngeld, sondern auch noch ALG II oder I, OBWOHL ich wieder arbeiten und mich selbst finanzieren könnte. Und um diesen vermeintlichen Anspruch zu untermauern, kommt gleich noch das Totschlagargument der Fremdbetreuung hinterher, die natürlich IMMER und für JEDES Kind schlecht ist und für die emotionale Komponente wird immer gerne das Wort "Mami" genommen- das suggeriert Hilflosig- und Schutzbedürftigkeit - so wie große Kleinkindaugen.

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Weißt du, alle die keinen ALG II Anspruch haben, müssen auch weiter denken und planen als sie einen Baum werfen können.

Wenn dir ALG II im zweiten Jahr EZ reicht, hätte es auch vorher reichen können oder? Dann hättest du vermutlich von deinem Vollzeit Gehalt während der Schwangerschaft eine Menge zur Seite legen können oder? Oder während des Mutterschutzes? Oder während des Basis-EG Bezugs?

Aber nachdem man all dieses Geld fröhlich hinaus geblasen hat, fällt einem ein, dass man sein Kind nach einem Jahr nicht "abgeben kann" und dann unbedingt noch mehr Geld braucht....

Tja, das kann anderen schonmal komisch vorkommen, die planen ihre Finanzen tatsächlich bis zum KiTa-Start...verrückt...ich weiß...

VG Isa

GENAU SOWAS MEINE ICH:

"Aber nachdem man all dieses Geld fröhlich hinaus geblasen hat, fällt einem ein, dass man sein Kind nach einem Jahr nicht "abgeben kann" und dann unbedingt noch mehr Geld braucht...."

ja genau, ich habe unser ganzes gespartes HINAUSGEBLASEN, für mein kind, das wir dank kiwu behandlung nach 3 jahren endlich in den armen halten konnten und leider selbstzahler waren. wenn du auch nur eine ahnung hast was uns das gekostet hat, kannst du so reden, ansonsten ...!

DAS IST DER PUNKT!

mit solchen wie euch lohn es sich gar nicht zu diskutieren denn trotz das ihr den Mensch dahinter nicht kennt wird geurteilt und beleidigt ( ja für mich hört sich dieser absatz sehr beleidigend an)

oder die dame die mir ein paar beiträge vorher vorgeworfen hat das ich ja lieber 'in armut' lebe als arbeiten zu gehen, genau, wir fressen nurnoch brot und wasser und sitzen dafür aber den ganzen tag auf der couch 🤦🏻‍♀️

den damen die sachlich und höflich geamtwortet haben: danke! jeder hat seine meinung und in einigen beiträgen konnte ich auch zustimmen.

und ihr anderen Internet rambos: .. ich lass es lieber, diskussion beendet. jetzt führe ich mein 'dumme beiträge ignorieren' wieder fort, wie man sieht, besser so. 👋

Verdient dein Mann kein Geld?

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Also, ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle Antworten durchgelesen (auch aus dem andern Thread) und ich schreibe mal aus Sicht einer Mutter, die es sich nicht leisten konnte, zwei oder drei Jahre mit den Kindern zu Hause zu bleiben.

Entweder man kann es sich leisten drei Jahre zu Hause zu bleiben oder nicht. Ich konnte es mir nicht leisten, also bin ich jeweils nach einem Jahr Elternzeit arbeiten gegangen. Meine Kinder sind bei Tageseltern untergebracht, so dass ich 30 Std./Wo. arbeiten gehen kann.

Und ja, ich habe einen Mann der Vollzeit arbeiten geht und auch "gut" verdient. Aber für eine vierköpfige Familie mit Haus und Auto wäre es sehr eng und da sind wir auch auf meinem Gehalt angewiesen.

Für Harzt IV hätte er wohl zu viel verdient. D. h. für mich, obwohl ich ja Anspruch auf Harzt IV habe (wie einige das hier so schön behaupten), wäre ich leer ausgegangen und hätte das zweite und dritte Jahr selber finanzieren müssen.

Ist das jetzt gerecht? Mit standen doch auch drei Jahre Elternzeit zu und ich musste nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, weil mich Vater Staat wohl nicht unterstützt hätte.

Wo ist denn da bitte die Gerechtigkeit?

So, mal das dazu. Ich kann hier die Mütter und Schreiberinnen echt verstehen, denen dein Wunsch sauer aufstößt.

Ich wäre auch gerne länger zu Hause geblieben. Aber von Luft und Liebe werden meine Kinder nicht groß.

Und ich habe bereits 15 Jahre!!! gearbeitet und ruhe mich da nicht drauf aus.

Wenn du kein Anspruch gehabt hättest, hat dein Mann zu viel verdient. Was können nun die dafür deren Partner nicht genug verdienen? Richtig, nichts....

Deswegen sollten die auch arbeiten!!!
Was kann der Steuerzahler dafür, das man vorm kinderkriegen nicht nachgedacht hat? Richtig, nichts!

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Diese Möglichkeit, sich mit längerer Elternzeit bewusst bedürftig zu machen und ALGII zu beziehen gibt es in Deutschland ganz legal - aus Gründen der Gleichberechtigung usw.
Grundsätzlich ist ALGII aber für Menschen in unverschuldeten Notlagen gedacht und als solche würde ich geplante längere Elternzeit, die man selbst nicht finanzieren kann, nicht bezeichnen aber es steht natürlich jedem frei, diese Lücke zu nutzen.
Wie man das moralisch bewertet, bleibt jedem selbst überlassen, solange niemand beleidigt wird (auch nicht diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer nicht arbeiten können oder wollen, ohne ein Kind >3 zu haben).

In einem Punkt bist Du allerdings falsch informiert. Für ALGII zahlt niemand ein, das ist keine Versicherung wie ALGI, durch die man einen Anspruch erwirbt. ALGII ist einfach das Fangnetz für Menschen, die nicht in er Lage sind, sich selbst zu ernähren und das nachzuweisen, um ohne Not länger Zuhause zu bleiben, wäre mir so unangenehm, das würde ich nicht in Erwägung ziehen.

Genau, das ist "DAS IST MEINE PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG."

und deswegen hättest du halt mal besser 11 Jahre lang in einen Bank/Fondsparplan infestiert und dann hätetst du HEUTE da Geld um ein Jahr länger zu Hause zu bleiben.

Es ist deine persönliche Entscheidung Kinder zu bekommen und dann solltest du das auch selbst finanzieren können.

Das man in Deutschland ein ganzes Jahr bezahlt bei seinem Kind zu Hause bleiben kann auf Kosten der Solidargemeinschaft ist ja schon eine riesige Erungenschaft, die es so in kaum einem anderen Land gibt und TROTZDEM bekommen dann einige den Hals auch noch nicht voll und müssen dann auch noch die komplette Schwangerschaft (Bezahlt vond er Solidargemeinschaft) zu hause bleiben und dann am besten auch noch das 2. Jahr nach der Geburt. Da platzt mir die Hutschnur echt jetzt. #aerger

Nur mal so am Rande: Steuern zahlt man nicht ein! Das ist doch kein persönliches Guthaben Konto oder ein Sparbuch. Steuern zahlt man für die Finanzierung der Staatsausgaben (Schulen, Parks, Infrastruktur etc. und eben auch für Notleidende)! Dass du 11 Jahre dein Einkommen versteuert hast ist keine Wohltätigkeit, sondern normal, wenn man in einem sozialen Rechtsstaat lebt und davon profitieren möchte! Oder nutzt du bspw. Straßen, Rechtssicherheit, Polizeischutz etc. nicht?