Wieder Arbeiten gehen!

    • (1) 23.07.19 - 14:07

      Hallo,

      Ich drehe Zuhause regelrecht durch! Ich bin noch bis Anfang 2021 in Elternzeit und Beziehe bis Anfang 2020 Elterngeld. Mein Mann arbeitet Vollzeit und einen Kitaplatz für meinen 6 Monate alten Sohn haben wir noch nicht bekommen. Wir stehen nur auf Wartelisten.

      Irgendwie bin ich total an durchdrehen.. ich will wieder arbeiten! Am besten jetzt sofort! Ich weiß nicht was mich Zuhause so verrückt macht.. es ist immer wieder das selbe.. putzen, Wäsche waschen, aufräumen.. diese Monotonie macht mich wahnsinnig.. für Hobbys keine Zeit und Abends wenn mein Mann dann Zuhause ist bin ich zu müde um irgendwas zu unternehmen..

      Nach meiner Elternzeit wollte ich kündigen und etwas komplett anderes machen (auch mit Arbeitgeber besprochen) aber wie halte ich es noch bis 2021 auf diese Weise aus? Zu Oma und Opa kann der kleine nicht, die arbeiten nämlich auch.. ich würde so gerne endlich wieder unter Menschen und sinnvolle Arbeit leisten.. natürlich ist Haushalt und Kind auch sinnvoll aber ich hoffe ihr versteht was ich meine..

      • Ich hab keinen Tip für dich aber ich wäre auf Dauer auch keine gute Hausfrau und muss gestehen ich freue mich aufs Arbeiten nach der Elternzeit.

        Danke dank Danke!

        Meine Tochter ist ein echter Sonnenschein und so lieb und brav. Aber ich will auch wieder arbeiten.

        Hausarbeit nervt mich einfach nur. Jeden Tag räumt man auf und am nächsten Tag siehts eh wieder aus wie Sau. Putzen genauso. Ich sitze hier auch nur noch meine Zeit ab, unternehme viel mit den Kindern, damit ich das Elend zu Hause nicht ertragen muss ;)
        Noch dazu sehe ich zu, wie meine jahrelange Arbeit durch meine Vertretung gerade den Bach runter geht. Ahhhh....

        Dann mach dir einen Masterplan. Regele die Betreuung sprich such für den Übergang bis zur Krippe eine Tagesmutter und dann suchst du dir einen Job. Du darfst ja während der Elternzeit Teilzeit in Elternzeit arbeiten. 15-30 Stunden. Das geht auch bei einem anderen AG, der derzeitige muss dies allerdings genehmigen. Ist doch ideal, du kannst was anderes probieren und bleibst so lange in elternzeit bei deinem jetzigen AG.

      • Hallo.

        Ich kann dich gut verstehen. ;-)

        Vielleicht wäre es eine Option, wenn du dir IRGENDEINEN Job suchen würdest für die Übergangszeit. Etwas, das du in der Zeit ausüben kannst, wenn dein Mann oder Großeltern das Kind betreuen können. Muss ja nicht im erlernten bzw. derzeit ausgeübten Beruf sein.

        LG #winke

        Wäre ein Weiterbildung vielleicht etwas für dich? Ich weiß ja nicht, was du gelernt hast, aber das wäre auch was sinnvolles.

      • Hallo,

        ich kann gut verstehen, dass dir die Decke auf den Kopf fällt. Ich weiss ja nicht, was du beruflich machst, aber könntest du denn überhaupt eine erfüllende Arbeit finden für die Zeiträume, in denen euer Kind von deinem Mann betreut würde? Oder wäre nur ein Minijob möglich? Da ist die Gefahr halt groß, dass du neben schlechter Bezahlung auch intellektuelle Unterforderung in Kauf nehmen müsstest. Wobei es sicherlich auch gut bezahlte anspruchsvolle Minijobs gibt, die liegen halt nicht so auf der Straße - aber auch das hängt natürlich von deinem beruflichen Hintergrund ab.
        Also falls für dich während deiner möglichen Arbeitszeiten nur unqualifizierte Arbeit möglich wäre (die dich ja auch nicht befriedigen würde, denn so wie ich dich verstehe, leidest du in der jetzigen Situation unter geistiger Unterforderung): mach dich Mal schlau über eine Weiterbildung, Studium etc, da gibt es viele Möglichkeiten. Du könntest was für dein Hirn tun und würdest deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt langfristig verbessern.
        Liebe Grüße, c

        Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich fange nächste Woche endlich wieder an zu arbeiten, war dann seit dem 1.6. zu Hause, also seit Beginn Mutterschutz. Mir ist auch die Decke auf den Kopf gefallen seit dem meine Tochter ca. 9 Monate alt war. Ich hab es „geschafft“ mit vielen Kursen und Unternehmungen mit anderen Müttern und bin da zufällig auch immer an Gruppen geraten mit Müttern denen es genauso ging wie mir. Haushalt hab ich genauso gemacht wir vorher ohne Kind. Ich werd jetzt echt nicht zur Super-Hausfrau... soweit kommt es noch ;-)

        Also mein Tipp: Verabrede dich mind. 2-3x die Woche, geh mit deinem Kind ins Schwimmbad, etc. Und, wenn du ja eh kündigen willst, strick dir deinen neuen Plan A. Was willst du denn „ganz anderes“ machen? Hast du da Pläne? Kannst du dich darauf vorbereiten? Recherchieren? Schon bewerben? Irgendwie mental beginnen?

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