Kennt sich jemand mit Elternzeit „hintendrängen“ bzw Rest Elternzeit nachholen aus ?

    • (1) 24.07.19 - 23:43

      Hallo ihr lieben ,im April 2016 bekam ich unser erstes Kind ,im Juli 2018 unser zweites , in Elternzeit,ich war zwischendurch nicht arbeiten .ich bin beim zweiten Kind ab Geburt 3 Jahre zuhause .ich würde gerne den Rest vom ersten Kind hintendranhängen .die Elterngeldstelle sagte mir ,dass dies ohne Probleme möglich ist und der AG gute Gründe haben muss ,bzw es schier unmöglich ist ,dies abzulehnen .davon ab:wann muss ich das spätestens „einreichen „? Und wieviel Elternzeit ist denn der „Rest“ in meinem Fall?vielen Dank im Voraus :)

      Du musst es 13 Wochen vor Beginn einreichen und der "Rest" sind 3 Jahre minus der bereits genommenen Elternzeit. Also vermutlich 11 oder 12 Monate.

      VG Isa

      • Super danke :-) und darf ich fragen wieso ich keine Erlaubnis des ag brauche ?Im Netz steht überall was anderes 🤷‍♀️ Ich hatte beim ersten Kind 3 Jahre eingereicht ,bzw erst 2 und dann auf 3 Jahre verlängert ,hatte aber dann eine Woche später den positiven Test in der Hand .und hab dann die Elternzeit von Kind 1 zum Mutterschutz von Kind 2 beendet Gehabt

        • Mmh, wenn du bereits das dritte Jahr beantragt hattest und dann die Elternzeit für den Mutterschutz des zweiten Kindes beendet hast, bin ich mir wiederum nicht sicher, ob du eine Genehmigung vom AG brauchst für die Übertragung brauchst. Verloren geht die Elternzeit nicht, durch die vorzeitige Beendigung.

          Im Normalfall kann man bis zu 24 Monate in die Zeit zwischen dem 3. und 8. Geburtstag übertragen. Eine Genehmigung des AG braucht man meines Wissens nach nur, wenn es der dritte Zeitabschnitt ist. Bei dir wäre es ja erst der zweite.

          VG Isa

          • Ich hatte jetzt gestern wieder gelesen ,dass man erst recht keine Genehmigung braucht ,wenn man auf 3 Jahre verlängert hatte 🙈😂😂bzw dass das die Vorraussetzung ist um es ohne es die Erlaubnis durchsetzen zu können .irgendwie weiß niemand 100% was richtig ist ..

            (8) 26.07.19 - 07:41

            Da die Elternzeit aber für den neuen Mutterschutz beendet wurde besteht doch kein Anspruch mehr auf die restliche Zeit. oder gibt es da ganz aktuell ein Urteil zu?
            Eine Anerkennung der „verbleibenden“ Elternzeit ist dann Goodwill vom AG.

            • Ich hab das jetzt so verstanden ,dass das zählt was man ursprünglich mal eingereicht hat (also bei mir 3 Jahre ).dass wenn man nur 2 eingereicht hat ,dann später auf gutwillen des AG angewiesen ist ,weil man ja eben nur 2 eingereicht hatte .wer weiß denn sowas ganz genau ?die von der Elterngeldstelle meinte ,ich brauche keine Erlaubnis ,er könnte es nur aus schweren betrieblichen Gründen verneint werden und da gäbe es ein Gerichtsurteil zu .also das ist wohl ziemlich schwer für den ag nachzuweisen .hätte nur gerne nochmal eine Info die wirklich stimmt .ich würde das Jahr gern hintendranhängen ,weil ich eh noch zuhause bin .will mich dann eh neu bewerben,möchte mich nur nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus bewerben .und würde halt die 10 Monate bzw das was übrig bleibt noch bei meinen Kindern bleiben .

              • Das hast du falsch verstanden. Der Rest ist weg, da du ja vorzeitig beendet hattest. Da bist du von der Kulanz deines AG abhängig.

                Kleiner Tipp: in Sachen Elternzeit ist die Elterngeldstelle der falsche Ansprechpartner, da diese 1. dafür nicht zuständig ist und 2. sich deshalb nicht auskennt.

                • (11) 26.07.19 - 10:48

                  Auch wenn man vorzeitig wegen eines erneuten Mutterschutzes die Elternzeit beendet, verfällt meines Erachtens der restliche Anspruch nicht. Findest du das irgendwo im Gesetz?

                  VG Isa

                  Hey ..ich hatte eine Seite online gefunden vom Handelsblatt ,da stand dass auch vorzeitig beendete Elternzeit durch Mutterschutz des nächsten Kindes definitiv nicht verfällt .
                  Aber ist es nicht dennoch so ,dass der AG nur durch schwerwiegende Gründe ablehnen kann ? Die er rechtfertigen muss und nicht ala „möchte ich nicht etc „ .mich würde ich es halt nur interessieren ,damit ich vorher Bescheidweiss und mich nicht abkanzeln lasse ,weil das wird er mit Sicherheit versuchen und wenn ich weiß ,dass ablehnen nur aus schwerwiegenden Betrieblichen gründen möglich wäre ,würde ich dann gleich dagegen halten und ihm die Wahrheit präsentieren ;) denn wir sind ein größerer Betrieb,der boomt und er hat auch nie eine Vertretung für mich eingestellt ,also hat er quasi eigentlich 0 Chance mir das zu verneinen ,wenn das stimmt was ich so im Netz gelesen habe.da stand dass es ein Gerichtsurteil dazu gibt ,das der Arbeitnehmerin zugesprochen wurde und es für den AG fast unmöglich ist ,dieses abzulehnen ,eben nur finanzielle Schwierigkeiten ,Vertretung die er mich länger beschäftigen kann aus diesen Gründen usw .wo informiert man sich denn richtig ,wenn nicht bei der elterngeldstelle ?letztendlich Ist es auch nicht schlimm wenn es nicht klappt.ich war bei beiden dann bis zum dritten Lebensjahr zuhause .jedoch möchte ich mein Recht ausschöpfen :-)

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