Ist hier jemand privat versichert und hat in der Schwangerschaft eine Haushaltshilfe bekommen?

    • (1) 28.07.19 - 13:13

      Hallo,

      aus welchem Grund habt ihr eine HH bekommen bzw. warum wurde sie abgelehnt?

      Meine Freundin hatte vorzeitige Wehen, eine vorangegangene Totgeburt in der 37 Ssw und zuhause zwei Kleinkinder. Sie hat keine HH bekommen, mit der Begründung, dass sie nicht im KH liegt.

      Das finde ich ehrlich gesagt schon heftig.

      Ich bin auch privat versichert, habe drei kleine Kinder zuhause und ich frage mich schon, was wäre, wenn ich mich nicht mehr kümmern könnte. Das können ja vielfältige Gründe sein.

      Vielleicht könnt ihr ja einfach mal von euren Erfahrungen (!) berichten.

      Danke!

      • Hallo!
        Ich kann mir vorstellen, dass es drauf ankommt, welchen Vertrag man abgeschlossen hat, also mit welchen Leistungen. In der Regel gibt es aber keine Haushaltshilfe für Privatversicherte. Manchmal kann es klappen, wenn durch eine Haushaltshilfe ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann, was aber ganz genau und individuell geprüft wird.
        Heißt also - Haushaltshilfe muss selber gezahlt werden. Ein echter Nachteil...
        LG

        Hallo, bei uns gibt es diese nur wenn dadurch ein Krankenhaus Aufenthalt vermieden bzw verkürzt wird. Das eigentliche Problem ist bei uns aber eine zu finden. Es darf laut Vertrag nur über einen Pflegedienst abgeleistet werden. So hat es die Dame von der KK erklärt.

        Frag doch Mal all die anderen, die nicht privat versichert sind oder die Alleinerziehenden, oder die von der Gesellschaft ausgeschlossenen, die sich auch sonst kaum was leisten können wie die es machen, wenn es denen schlecht geht....
        Und weder Familie noch Geld da ist...

        Typische urbia-Antwort...

        Hatte vorhin schon überlegt, ob ich zum Spaß mal von vornherein solch eine Antwort einstelle.

        PS. Aufgrund von Fehlinformationen (z.B. über Privatversicherte) neidisch zu sein macht NICHT glücklich! Neid per se nicht...

        (8) 28.07.19 - 19:13

        Diese Personen bekommen auch eine.
        Eine Bekannte hatte eine liegend SS mit Kleinkind zu Hause und Ehemann arbeiten.

        Sie noch in Insolvenz, er mit nem normalen Job... 3500€ brutto. Das hat also nix mit gesetzlich oder privat versichert zu tun.

        Allerdings können sich privat versicherte sicher eher eine HH selbst finanzieren ;-)

    Wir bezahlen unsere HH immer selbst. Die kommt aber sowieso einmal in der Woche und nicht nur während der SS.

    • (10) 28.07.19 - 15:17

      Das ist aber nicht die Art Haushaltshilfe, um die es hier geht. Eine Putzfee ist ein Dienstleister an den Du Tätigkeiten delegierst. Eine von der Krankenkasse gestellte Haushaltshilfe übernimmt die Aufgaben, die Du sonst selbst verrichtest, aber nun aufgrund Krankheit nicht verrichten kannst.

      Liebe Grüße
      die Landmaus

(11) 28.07.19 - 15:34

Hallo,
eigentlich ist diese Frage sinnlos, denn Jeder hat in der PKV einen anderen Vertrag und nur der zählt.
Aber gut:
Ich war bei der Geburt meines Jüngsten in der PKV und ebenfalls aus sehr vielen Gründen risikoschwanger. Ich selbst bin schon schwerbehindert und habe Medikamente nehmen müssen, die das Ungeborene schwer schädigen können (mein Sohn hat heute Pflegegrad 4 und Schwerbehindertenausweis 100 B, G, H), der ältere Bruder des Ungeborenen war entwicklungsverzögert und ich hatte schon 2 Fehlgeburten. Meine Söhne haben einen Altersabstand von 18 Monaten. Schon durch den Stress mit dem Großen gab es ständig Blutungen. Eine Haushaltshilfe hat die PKV nicht gezahlt...dafür dann aber die Entbindung in der Privatklinik.

Schau einfach in deinen Vertrag. Üblicherweise wird eine Haushaltshilfe nicht gezahlt.

Hey,

ich sollte auch 3x eine Haushaltshilfe bekommen wegen vorzeitiger Wehen.

Auch bei mir wurde abgelehnt. Solange eine weitere erwachsene Person im Haushalt lebt, brauche ich keine. Auch wenn derjenige von früh bis spät arbeitet, er ist ja trotzdem "da".

Würde mein Mann im Krankenhaus liegen, hätte ich eine bekommen. Alternativ hätte ich stationär aufgenommen werden müssen.

Eine Frühgeburt mit Folgekosten würde weitaus teurer werden, ein Krankenhausaufenthalt MIT Haushaltshilfe ebenfalls. Logik gibts da nicht, aber so ist es leider.

Die Beihilfe sieht es nicht anders, da sie bei mir über die Hälfte der Kosten tragen müsste, hätte mir eine Zusage der privaten KV auch nicht viel gebracht. Wobei sich die KV in der Regel an die Grundsätze der Beihilfe hält. Was wir an Kosten für Logopädie, Ergo usw. haben... #schock Also wer meint, dass man als Privatpatient eifrig Vorteile genießt, der ist leider falsch informiert. Aber nützt ja nichts.

LG erdbeerchen

(13) 28.07.19 - 20:31

Wenn du dich nicht mehr kümmern könntest, dann müsstest du die halt selbst bezahlen.

Top Diskussionen anzeigen