Wieviel Geld zu 3.?

    • (1) 03.08.19 - 20:51

      Hallo zusamme,

      Ich mache mir gerade gedanken über die Elternzeit/Elterngeld.

      Ich habe mir gerade ausgerechnet wieviel Geld hätten wir wenn ich doch 2 Jahre Elternzeit/Gelderngeld nehme

      Und welche Kosten kann ich einsparen(Altersvorsorge ruhend stellen, Netflixabo)

      Raus kam dass nachdem alle Rechnungen bezahlt sind ca 700€ über bleiben (Elterngeld, Gehalt mein Mann und Kindergeld alles eingerechnet)

      Zusätzlich haben wir eine Katze und wohnen im
      Ruhrgebiet - reichen 700€? Für 2 Erwachsene - 1 Neugeborenes, 1 Katze ? Außerdem hat mein Mann noch ein weiteres Kind (Unterhalt auch schon abgerechnet) aber auch da können ja mal
      kosten kommen wenn das Kind bei uns ist/man etwas unternimmt etc.

      • Zusätzliche Frage: oder kann man noch Zusätzliche Gelder beantragen? (Wohngeld fällt laut Wohngeldrechner raus)

        • Elternzeit muss man sich leisten können.

          700 Euro würden uns nicht reichen. Zweit hatten wir 500 Euro für Lebensmittel und Drogerie.. nun noch Windeln.. öfter mal neue Kleidung.. ständig neue Schuhe wenn Kinder laufen können..

          Ich finde es sehr knapp.

          Nö, weiter Gelder gibt es wohl nicht.

          Gut, mit 700 Euro kann man schon auskommen. Aber unerwartete Anschaffungen/Reparaturen sind wahrscheinlich nicht mehr drin. Wieso arbeitest du nicht zumindest ein paar Stunden nebenher??#gruebel

    Wir haben diese Phase mal genutzt um alles auf den Prpfstand zu stellen: Zahlen wir zu viel für Handyverträge, Versicherungen, Strom&Gas,... war sehr interessant.

    Wenn wirklich alles schon bezahlt ist, also sämtliche Fixkosten, dann würden uns 700€ für einen begrenzten Zeitraum reichen. Wir brauchen ca. 450€ für Lebensmittel, 30€ für Drogerie, 60€ Tanken. Und wenn es einem so wichtig ist, 1-2 Jahre gar nicht zu jobben, dann kann man vermutlich in der Zeit auf teure Urlaube, neue Klamotten, etc. auch mal verzichten. Ist ja nicht für ewig.

    Allerdings gehe ich dabei davon aus, dass man etwas auf „der hohen Kante“ hat, also einen größeren Betrag aus dem man mal was zuschießen kann wenn eine unerwartete Reparatur ansteht oder sonstige Sonderthemen.

    Führ doch jetzt mal 1-2 Monate ein Haushaltsbuch, dann weißt du ja, ob ihr damit hinkommen würdet.

    Kosten für die Katze und das Kind, wenn es bei euch ist, sind uninteressant. Ihr habt zu 3 700 Euro über. Da müsst ihr mit auskommen.

    (10) 04.08.19 - 09:49

    Nach meinem Empfinden sind 700€ zu wenig.
    Klar, für Lebensmittel wird es reichen, aber nicht für die Tierarztrechnung der kranken Katze, die Autoreparatur, die neue Waschmaschine. Und auch nicht für einen Spaßbadbesuch mit Pommes mit dem Mann-Kind.

    Grüsse
    BiDi

Hallo,

versuch doch die nächsten drei Monate mal 700€ abzuheben und nur davon zu leben. Dann siehst du, ob du hinkommst. Zieh ggf noch pauschal 50€ für Windeln ab und 50€ solltest du nicht stillen und Milchpulver brauchen. Dann siehst du ob dir was fehlt bei dem Budget und ob du mit den Einschränkungen gut leben kannst.

Jeder hat eine andere Anspruchshaltung an Lebensmittel, Freizeitgestaltung, Kleidung... die einen schaffen es locker mit 700€, manche mit 1200€ und wieder andere nur mit 1700€..

Die Idee mit dem 450€ Job abends oder am Wochenende wenn dein Mann da ist, finde ich übrigens sehr gut!

LG

(13) 04.08.19 - 16:25

Du solltest auf jeden Fall versuchen während der Elternzeit noch nebenbei auf 450€-Basis arbeiten zu gehen. So habt ihr anstelle von 700 ca. 1100€ zur Verfügung. Ist jetzt auch nicht die Welt, aber besser als nichts. Außerdem zahlst du so (wenn auch minimal) weiter in die RV ein.

Bei 700€ kann schon eine kleine Autoreparatur zum Fiasko werden.

LG
Keith

(15) 04.08.19 - 17:44

Hallo,

Wir wohnen auch in NRW, ich möchte mir diesmal auch den Luxus gönnen und 2 Jahre Elternzeit nehmen.
Wir haben nach allen Abzügen noch ca. 1000 Euro zum Leben zu viert. Was aber wenn wirklich mal was defekt geht? Ich werde bei meinem Arbeitgeber auf 450 Euro Basis die 2 Jahre arbeiten gehen.
Ich finde 700 Euro zwar machbar, aber sich wirklich 2 Jahre extrem so einzuschränken?

LG raserle

(16) 05.08.19 - 15:31

Hallo, 700 Euro ist sehr knapp. Aber wenn man will geht alles. Ihr müsst euch halt im klaren sein das keine grossen Sprünge drin sind. Eben mal in den Freizeitpark geht halt dann nicht. Wenn ihr an einem Strang zieht und sparsam lebt wird es machbar sein.
Wir sind auch zu dritt ( keine Tiere ). Wir brauchen für Lebensmittel,Drogerie,Freizeitaktivitäten,Tanken,Kleidung etwa 1000 Euro im Monat.
LG

Wenn das Netflixabo ein Kostenpotential ist, dann sind die Größenordnungen falsch, die man sucht.
Was ist mit "alle Rechnungen" gemeint? In unserem Fall wäre damit alles bezahlt*, und 700 Euro sind dann wirklich übrig, können also gespart werden. Dann sage ich sofort: passt.
Oder sind mit "Rechnungen" nur die Ausgaben gemeint, die "man" regelmäßig per Bankeinzug bzw. Überweisung bezahlt? Dann sind 700 Euro sehr sportlich.

*) wir nutzen ausschließlich Kreditkarten, somit ist jeder Einkauf auch irgendwie eine Rechnung, die abgebucht wird.

  • Unter „alle Rechnungen“ würde ich alle Fixkosten verstehen, also alles wo man jeden Monat fest weiß, dass es anfällt: Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Verträge aller Art, Kitagebühren, ... Von dem was „übrig bleibt“ bezahlt man dann monatlich die leicht variierenden Kosten wir Lebensmittel, Drogerie, Tanken, Kleidung, Ausflüge, Essen gehen,... und was dann danach noch übrig bleibt kann man (zusätzlich zu festen Sparbeträgeb unter Fixkosten) zur Seite legen für weiteren Luxus. Da dürfte dann bei 700€ aber in der Tat nichts mehr für da sein.

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum alle 700€ da soooo wenig finden. Man kann sich doch, wenn es einem so wichtig ist zu Hause zu bleiben, mal 2 Jahre am Riemen reißen, beim Discounter kaufen, Urlaube stark einschränken, die Klamotten auftragen, die man im Schrank hat,... Sollte doch klappen mit dem Budget.

    Und zur „Netflix“-Größenordnung: Kleinvieh macht auch Mist. Hier das Netflix, da noch zwei zu teuer Handyverträge, dort noch zu viel für die Autoversicherung und für Strom&Gas und schwupps sind das 50€/Monat.

    • Ich bin bereits davon ausgegangen, dass die Ausgaben optimiert sind. Wenn natürlich in jedem Vertrag noch etwas zu holen ist, dann „spart“ man durch Änderungen durchaus. Hätte man aber schon in der Vergangenheit machen können.

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