Elternzeit

    • (1) 04.08.19 - 15:18

      Hallo 👋🏼
      Ich bereite gerade papierkram vor, den mein Mann nach der Geburt erledigen soll. Dabei kam mir bezüglich der Anmeldung der Elternzeit in den Sinn, dass wir die Elternzeit nicht bis genau zwei Jahre nach Geburtstag von Baby anmelden, sondern bis Ende September 2021, egal wann Baby geboren wird (ET 08.09.).
      Dann könnte ich zumindest dieses Schreiben schon komplett fertig machen und ggf. sogar schon in den nächsten Wochen abgeben, wenn ich in der Nähe der Firma bin. Mein Mann ist natürlich froh über jeden Papierkram, den er dann nach d t Geburt nicht machen muss (vor allem nicht mit knappen Fristen im Nacken).

      Gibt es da irgendwelche Nachteile, die ich nicht bedacht habe?

      EG bekomme ich ja sowieso nur 22 Monate und möchte auch ohnehin im 2. Jahr wieder Teilzeit arbeiten.
      Mit meinem Chef ist das schon besprochen und auch, dass ich nach der Elternzeit im Rahmen meiner Möglichkeiten weiterhin Teilzeit arbeiten werde (nicht Vollzeit wie bisher). Und da wir ein sehr gutes Arbeitsverhältnis haben, wird das auch sicher so sein.

      • (2) 04.08.19 - 15:49

        Sind bei euch in Deutschland die fristen alle so kurz? 🤔

        Hab alles nach der Geburt erledigt, da man nichts vorher schon einreichen konnte (abgesehen vom Wochengeld das ging automatisch).

        Kinderbetreuungsgeld (elterngeld) hatte ich bis Ende des Mutterschutz Zeit zum abgeben, wurde per Post verschickt. Man bräuchte nämlich die Sozialversicherungsnummer welche erst nach der Geburt kommt, davor wird der Antrag sowieso nicht bearbeitet.
        Die karenz Zeit (elternzeit) da kam ein Formular von der Arbeit, welches ich mit der Post zurück geschickt habe.

        Oder ist in Deutschland mehr papierkram zu erledigen. 🤔
        Also nach der Geburt waren 2 Formulare abzugeben und die waren schnell ausgefüllt.

        • (3) 04.08.19 - 17:48

          Die einzige knappe Frist die eigentlich die zur Elternzeit, wenn man diesen im Anschluss an den Mutterschutz nehmen will. Der muss 7 Wochen vor Antritt, also eine Woche nach der Geburt angemeldet werden (da Mutterschutz 8 Wochen sind).
          Ansonsten muss das Kind bei der Krankenkasse angemeldet werden, die Geburtsurkunde muss zur Krankenkasse, damit man das restliche Mutterschaftsgeld bekommt und Elterngeldantrag einreichen, damit man halt zügig Elterngeld bekommt.
          Hab schon häufiger gehört, dass die Bearbeitungszeiten da recht lang sind. Wenn man nicht zu lange überbrücken möchte, sollte man natürlich auch mit dem papierkram nicht zu lange warten, auch wenn es keine Frist gibt 😊

      (4) 04.08.19 - 16:15

      Kleiner Rat
      Erkundige dich bei der Elterngeldstelle wieviel du wärend dem Elterngeld Plus bezug dazu verdienen kannst, ohne am Ende eine saftige Nachzahlung vom Elterngeld zu erhalten.

      Das Problem hat momentan nämlich eine Arbeitskollegin die Ärgerlicherweise durch Spätzuschläge etc. zu viel dazu verdient hat und jetzt Elterngeld zurückzahlen muss.

    (6) 04.08.19 - 16:19

    Hallo,
    also so ganz verstehe ich dein Problem jetzt nicht...
    Elternzeit musst du doch, soweit ich weis, spätestens 7 Wochen vorher beantragen. Da du ja nicht genau weist, wann das Kind geboren wird, gibst du erstmal den ET an
    Also ich hab das damals ca 3 Monate vor der Geburt mit meinem AG geregelt und dann nach der Geburt relativ zeitnah eine EMail geschrieben, mit dem genauen Geburtsdatum
    Hab dann noch eine Bestätigung vom Arbeitgeber bekommen und fertig.
    Der einzige Papierkram, der schnell gemacht werden musste, war die Beantragung der Geburtsurkunde, das konnten wir damals direkt in der Klinik machen
    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
    Liebe Grüße und schönen Sonntag

    • (7) 04.08.19 - 17:42

      Ja genau, 7 Wochen vor Antritt muss die Anmeldung spätestens beim AG sein, also eine Woche nach der Geburt.
      Da mein Mann selbstständig ist und auch eine weitere Strecke zum Krankenhaus zu fahren ist, wäre es praktisch die Anmeldung jetzt schon einzureichen, da in der Woche nach der Geburt eh schon stressig genug sein wird.
      Mündlich ist meine Elternzeit schon mit meinem AG geregelt, wie gesagt.

      Ich frage mich quasi, wieso viele genau 1 oder 2 Jahre Elternzeit nehmen, gerechnet ab dem Geburtstag des Kindes. Hat das einen Hintergrund, den ich nicht bedacht habe?
      Wenn es keinen wichtigen Grund hat, würde ich einfach „Ende September“ mit genauem Datum angeben und fertig.

      (10) 04.08.19 - 21:57

      Jetzt hab ich deine Frage glaube ich auch verstanden und find es echt interessant, hab mir darüber bisher keine gedanken gemacht
      Hab jetzt etwas gegoogelt und würde daraus jetzt folgende schlüsse ziehen (ohne gewähr 🙈)
      Beginn der Elternzeit ist immer der Tag im Monat, an dem dein Kind zur Welt gekommen ist (also z.B. der 8. oder 15.) Und dann wird die Elternzeit eben in Monaten berechnet, hat sich bei vielen wohl so eingebürgert, dass sie dann 12 Monate nehmen, wobei ich jetzt nichts gefunden habe, was dagegen spräche, das du jetzt 13 Monate beantragst. Wäre das eine Möglichkeit für dich? Oder du beantragst 12 Monate und überbrückst dann die Tage bis Ende September mit evtl vorhandenen Urlaubstagen 🤷‍♀️
      Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter...
      Liebe Grüße

    (12) 04.08.19 - 21:57

    Hab ich mich auch schon gefragt, warum das so viele machen. Offenbar, weil sie direkt wieder arbeiten müssen, wenn sie kein EG mehr erhalten. Wir haben extra gespart, so dass wir auch ein paar Monate ohne Einkommen überleben würden. Mein Mann macht daher auch total krumm Elternzeit und hat seinem AG im Antrag einfach geschrieben, an welchem Tag er wieder kommt. Das kannst du auf jeden Fall machen. Dann schreibst du einfach: „Ich nehme Elternzeit bis zum xx.xx.xxxx, mein erster Arbeitstag nach der Elternzeit ist demnach der xx.xx.xxxx. Der voraussichtliche ET ist der xx.xx.xxxx, den genauen Geburtstermin und eine Kopie der Geburtsurkunde werde ich Ihnen nachträglich zukommen lassen“. Fertig!

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