Individuelles Beschäftigungsverbot, wer kennt sich etwas aus?

    • (1) 13.08.19 - 17:37

      Hallo,

      kann mir jemand sagen ab wann (welche SSW) ein individuelles Beschäftigungsverbot ausgestellt werden kann? Und ob so ein individuelles BV auch aus psychischen Gründen möglich ist?

      Hat hier schonmal jemand Erfahrungen damit gemacht? Wäre um jede Info dankbar 🙏🏼

      Vielen Dank

      • (2) 13.08.19 - 17:40

        Hallo.

        Eine Kollegin von mir hat ein individuelles BV wegen psychischer Probleme in der 5 SSW erhalten

        (3) 13.08.19 - 17:50

        Tja, das ist schwierig.

        Genau genommen darf ein individuelles BV nur ausgesprochen werden, wenn das Leben von Mutter und/oder Kind in dauerhafter und anhaltender Gefahr ist.

        Das dürfte bei psychischen Gründen schwierig sein.

        Dass es aber auch Ärzte gibt, die sich nicht an die Gesetze halten, liest man hier ja immer wieder.

        • (4) 13.08.19 - 18:06

          Ja aber genau dies trieft bei mir zu...durch meine Erkrankung (möchte nicht genauer drauf eingehen/ins Detail gehen) ist das wohl meines Kindes und meines Gefährter und ich bin aktuell in einer Therapie, die mir auch sehr gut tut...
          Nur hängt das alles auch irgendwie mit der Arbeit zusammen und dem Druck der dort herrscht, macht es nicht besser, sondern schlimmer.

      (9) 13.08.19 - 18:32

      Oder die Gesundheit der Mutter. Kein Arzt wird entgegen dem Gesetz einer BV zustimmen. Dann verliert er seine Zulassung. Psychische Probleme gehören genauso dazu wie physische.

      LG

(12) 13.08.19 - 18:08

BV kann seitens von deinem AG , sowie auch im Fall schwangerschaftsbedingt von Gyn Ausgestellt/ Ausgesprochen werden.

Es liegt hallt daran wie sehr die Psychische belastung ist, auf die Schwangerschaft.

Da müsste / könnte der Psychologe auch eins Ausstellen, oder die Gynäkologin.

Oder wie gesagt , dein Arbeitgeber...
Sprich deine Ärztin darauf an am besten..
was sie die weiter empfehlt oder dir weiter helfen kann.
Lg

  • (13) 13.08.19 - 18:13

    Das hilft mir schonmal sehr weiter, vielen lieben Dank 💗😊

    • (14) 13.08.19 - 19:07

      Nicht dafür♥️🤗

      (Lass dich nicht von Negativen Kommentaren runter kriegen, es muss nicht immer etwas passieren damit es zum BV kommen muss oder gar... manche Frauen kriegen wegen Garnichts haben einen BV , aber sei es doch jedem gegönnt, Ich sehe es eher locker)

      Ich wünsch dir viel Glück und alles gute..
      Der leichteste weg wäre wenn du es kannst mit deinem AG zu sprechen darüber was er davon hällt, das er dich ins BV schickt.. „Wenns geht“ aber ansonsten sprich erstmal darüber mit deinen Ärzten...
      wird schon 🤗💪🏻
      Lg 🤗

Ihr AG darf aber kein BV aufgrund gesundheitlicher Gründe wie hier die psychische Belastung aussprechen, sofern er nicht auch ihr behandelnder Arzt ist.

  • Das ist mir klar.🤦🏻‍♀️
    Aber bevor Sie sich verrückt macht, kann es ja sein das es auch Berufsbedingt möglich ist Sie vorzeitig ins BV zu schicken, von ihrem AG aus⁉️ Wäre eine Option!!!!

    Abeeeer..
    Deshalb schreibe Ich auch das Sie erstmals RAT von Ihrer FÄ oder Psychologen nehmen soll.
    Falls es bei den möglich ist eins zu bekommen, dann ist ja alles👌🏻

    Ps:
    Und du bist eine die jeden Beitrag durchgeht und sich zuständig dafür fühlt die jeden verbessern muss oder wie soll ich das sehen??
    Hast Schon einen Angebot von Urbia erhalten als Experte für BV??
    Wäre ja echt toll, die Langeweile wäre damit gegessen!

    Najaaa, Alles gute an jeden!

Hi,
ich arbeite in einer Klinik und habe nach der 1.MA dann in der 2.ss ein BV von der Betriebsärztin bekommen. Es wurde auch mit psychischer Belastung begründet.
VG

(18) 13.08.19 - 19:31

Der einzige der das Beschäftigungsverbot hinterfragen könnte wäre der AG.
Was die FÄ immer erzählen, die Krankenkasse würde das prüfen, ist Quatsch. Sprich mit dem FA oder dem Therapeuten. Sobald Stress/Druck bei der Arbeit sind, geht es um die Gesundheit beider.

  • Die Krankenkasse prüft das sicher nicht. Sie fördern den Missbrauch, weil sie dann finanziell raus sind. Wer prüft sowas, wenn überhaupt? Gewerbeaufsichtsamt?

    Aber wenn es überprüft wird, dann haftet der Arzt mit seinen Einnahmen.

    In diesem Fall wäre der erste Gedanke, dass es nicht um die Schwangerschaft geht, sondern um eine psychische/psychiatrische Vorerkrankung, die die Arbeitsfähigkeit nicht zum ersten Mal einschränkt. Grundlegend heißt es: nicht arbeitsfähig = kein BV.
    Obwohl man sicher einen Zusammenhang konstruieren kann.

    Natürlich kann auch der Kostenträger (hier die Umlagekasse) BVs hinterfragen!

Oder dein Arbeitgeber schickt sich ins bv . Hab ich jetzt schon oft gehört . Weil sie nicht wirklich mit dir rechnen können . Evtl öfter krank und dann bringstvdu eh die Arbeitsabläufe durcheinander . Also besser gleich bv und sie können besser planen

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