Krankengeld ?!

    • (1) 17.08.19 - 01:07

      Hallo 🤗
      Ich wollte mal wissen ob sich jemand auskennt meine Freundin ist seit Mai krank geschrieben wegen ss Beschwerden grippalen Infekt etc also unterschiedlichen Sachen und nie länger als 6 Wochen die gleiche Diagnose
      Sie hat jetzt 200€ weniger Gehalt bekommen von dem Arbeitgeber der meinte das seit das Krankengeld ab dem 43. Tag von der Krankenkasse ...
      Bekommt man Krankengeld nicht von der Krankenkasse und einen bestimmten % vom netto und wenn man nicht länger als 6 Wochen wegen dem gleichen krank geschrieben ist fällt man da doch nicht rein oder ?
      Ich kenne mich da leider auch nicht aus vllt habt ihr Erfahrungen damit 🙏🏽

      • (2) 17.08.19 - 01:12

        Ich bin der Meinung sie hätte wenigstens 1 Tag nach den 1. 6 Wochen arbeiten müssen und dann würde eine weitere Diagnose wieder 6 Wochen zulassen. Aber besser ist es, wenn ihr Montag bei der KK mal anruft.

        • Man muss zwischendurch nicht arbeiten. Wenn mehrere AU aufgrund unterschiedlicher Diagnosen aufeinander folgen, entsteht erneuter Anspruch auf Lohnfortzahlung. Voraussetzung ist, dasd die Krankheiten nicht in einem Zusammenhang stehen.

          Bei gleichen oder zusammenhängenden Diagnosen wird aber auch dann addiert, wenn zwischendurch gearbeitet wurde.

      (4) 17.08.19 - 01:17

      Hallo :)
      Das Krankengeld beginnt nach einer krankheitsheit (durchgängig) mit gleicher Diagnose von 6 Wochen.
      Das Krankengeld beträgt dann noch 67 % vom Gehalt.
      Ob schwanger oder nicht...leider auch die schwangeren.
      Wer das zahlt weiĂź ich leider nicht. Bei mir war das bei einer Freundin so.
      Sie hatte sich dann mit ihrer Ärztin besprochen und ihr wurde ein beschäftigungsverbot ausgesprochen.
      Denn der Arbeitgeber darf schwangeren nicht kündigen und so fällt sie nicht ins Krankengeld rein.

      Nochmal zur Frage direkt: wenn sie keine 6 Wochen krank war auch kein Krankengeld.
      Also fällt sie nach meinem Kenntnisstand raus.

    • (10) 17.08.19 - 01:22

      Ja komisch ist es dass sie 200 weniger bekomme. Hat bei 67% wäre das ja viel viel weniger ...
      Und über die 6 Wochen kam sie auch nicht mit derselben Diagnose 🤷🏼‍♀️udn dass der Arbeitgeber das dann zahlt
      Ich kenne es so dass die Krankenkasse dann Krankengeld bezahlt und nicht der Arbeitgeber

      • Da hast du recht. Also wieviel Sie weniger bekommt, hängt natĂĽrlich vom generellen gehalt ab, aber normalerweise zahlt das Geld die Krankenkasse und das auch nur, wenn du es vorher beantragt hast und deine Krankmeldungen fristgerecht eingereicht hast. Der Arbeitgeber kann natĂĽrlich nicht einfach das Gehalt kĂĽrzen.
        Sie soll sich mal mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

        LG

        Die 200 Euro werden nichts mit der Höhe des Krankengeldes zu tun haben. Sondern der Arbeitgeber hat eben nur bis Tag X gezahlt, bis die Grenze der Entgeltfortzahlung erreicht wurde. Und der Unterschied bis zum Ende des Monats waren vermutlich 200 Euro.

        Wurden denn alle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an die Krankenkasse geschickt? Das ist in dem Fall jetzt echt wichtig....

    Das ist falsch. Wenn man innerhalb eines Jahres 6 Wochen die gleiche Diagnose hat, beginnt das Krankengeld. Das mĂĽssen nicht 6 Wochen am StĂĽck sein.

(16) 17.08.19 - 02:26

Hallo,

es hängt nicht nur von dem Diagnoseschlüssel ab (den sieht der Arbeitgeber ja gar nicht). Sondern von dem ersten Datumsfeld auf der Krankmeldung (Beginn Krankheit o. ä.). Wenn dieses mehr als sechs Wochen zurück liegt, geht der Arbeitgeber von einer durchgängigen Erkrankung aus. Die Diagnose erhält nur die KK.

Lg Luca

  • Dabei hängt es aber auch noch davon ab, ob die AUs auch an die Krankenkasse geschickt wurden.

    Normalerweise fragt der Arbeitgeber bei der Krankenkasse an, ob ein Zusammenhang der AUs besteht. Wenn die KK dann sagt, dass denen die AUs nicht vorliegen, kann der Arbeitgeber auch erstmal die Zahlung einstellen, unabhängig davon ob die zusammenhängen oder nicht. .
    Wenn alle AUs vorliegen, informieren manche Krankenkassen den Arbeitgeber auch direkt, wenn das Ende der Entgeltfortzahlung erreicht ist.

(18) 17.08.19 - 17:27

Also wenn deinen Freundin vom 1.3. bis 10.3. zB krank war mit Schnupfen und ab 10.3. bis 20.3. mit Rückenschmerzen, werden beide AUs zusammengerechnet. Hier heißt es dann "Krank in der Krankheit". Hat sie dazwischen immer mal einen Tag gearbeitet, dann kommt es auf die Diagnosen an. Sie soll bitte mal bei ihrer Krankenkasse anrufen und fragen, warum sie jetzt Krankengeld bekommt. Bekommt sie Krankengeld wegen Schwangerschaftsdiagnosen wird das nicht aufs Elterngeld angerechnet. Dann wird das normale Gehalt genommen. Bekommt sie Krankengeld wegen normaler Krankheiten, dann wird es leider mit dem verminderten Betrag ermittelt. So wurde es zumindest mir erklärt, als ich vor 8 Wochen meine Krankenkasse angerufen habe.

Die 200EUR weniger haben nichts mir dem Prozentsatz des Krankengeldes zu tun. Der Arbeitgeber zahlt bis Tag x das Gehalt und ab Tag x zahlt die Krankenkasse. ZB 2.000 EUR brutto : Anzahl der Arbeitstag Monat × Tage LFZ Anspruch = Brutto des Monats. (Hier gibt es aber ca. 5 verschiedene Formeln und jeder AG kann seine wählen. Es kommen dann unterschiedliche Beträge raus)

Top Diskussionen anzeigen