Elternzeit 2 Jahre

    • (1) 27.08.19 - 11:09

      Ich bin noch sehr früh in meiner Schwangerschaft, mache mir aber gerade Gedanken, wie lange ich in Elternzeit gehen möchte. Ich fände es super schön, 2 Jahre in Elternzeit zu gehen, weiss aber nicht wie man das finanziell nach dem 1 Jahr schaffen soll. Habt ihr Tipps? Habt ihr Sparmaßnahmen getroffen, verdienen eure Männer genug, dass Ihr problemlos Zuhause bleiben könnt ? Sorry das ich so direkt Frage! Aber ich frage mich gerade wirklich ob das finanziell überhaupt machbar ist :(

      • (2) 27.08.19 - 11:14

        Versuch doch mal den Elterngeldrechner. Da kannst du alles eingeben und vergleichen was du für 1 und für 2 jahre bekommen würdest.
        Ich war auch 2 Jahre zu Hause..Wir hatten 1,5 Jahre Elterngeld und den Verdienst meines Mannes, danach hatte ich Landeserziehungsgeld beantragt und dazu Wohngeld.
        Uns ging es finanziell nicht schlecht.

            • (12) 27.08.19 - 14:01

              falls du es nicht verstanden hast: wir konnten uns die EZ leisten.
              Nur den krippenplatz bekamen wir erst ab dem 2. Geburtstag..was will man also machen? Kleinkind allein zu Hause lassen damit man nicht auf Hilfe angewiesen ist?!
              Von dir kommen keine hilfreichen Vorschläge.
              Bist du frustriert? Oder warum bist du so unfreundlich?
              Und eine minderjährige schwangere in ausbildung hat auch anspruch auf EZ- auch wenn sie es sich nicht leisten kann. Dafür gibt es Unterstützung. Aber ja, die könnte ihr Kind ja auch mit 8 Wochen abgeben.

              • Ihr habt doch Wohngeld und Landeserziehungsgeld bekommen. Also Unterstützung.
                Somit konntet ihr euch die Ez, auch wenn es kurz war, aus eigener Kraft nicht leisten.
                Warum sollte ich frustriert sein?

                • Noch mal, extra für dich: wir mussten das beantragen weil die Elternzeit um war und wir den krippenplatz noch nicht hatten..!! Wie hätte ich es denn sonst machen sollen?
                  Davor hatten wir normales EG und das Einkommen meines Mannes. Wir kamen damit super aus ..Und natürlich Kindergeld- aber das ist ja auch ne Unterstützung...hm. .
                  Beziehst du Kindergeld? Ist nämlich auch ne Form der Unterstützung.

                  • Wieso musstet ihr es beantragen? Dazu zwingt euch doch keiner. Also hätte das Einkommen deines Mannes nicht gereicht. Das meinte ich.
                    Du hättest auch dann einen 450 Euro Job machen können.
                    Klar bekommen wir Kindergeld. Das wandert komplett seit Geburt auf das Sparbuch unseres Kindes. Darauf hat jeder Anspruch und ist eine voraussgezahlte "Steuerermässigung"

                    Du erzählst hier so einen gequirlten Mist, dass man meint du wärst 16 Jahre alt und unerfahren oder einfach nur extra hier um zu provozieren.
                    Wenn man keine Betreuung hat, kann man nicht arbeiten gehen! Schön, dass bei dir alles so gut klappt. 🙄
                    Unglaublich solche Menschen!

                    • Was hat das mit Provokation zu tun?
                      Ez ist nunmal was, was man sich leisten können muss.
                      Es gibt einen Rechtsanspruch ab dem 1 Lebensjahr auf Betreuung. Das kann man auch einklagen. Und das hat durchaus auch Erfolg.
                      Das der Mann der Te auf Montage ist und sie keine Familie hat, kann ja keiner ahnen.
                      Sie wollte Vorschläge, die habe ich gemacht.
                      Komisch, das man bei den Antworten immer als Provokant etc hingestellt wird.

                      • Das mit dem Einklagen ist nur so ein Problem, denn du musst den Platz nehmen den du dann bekommst im Radius von 20 km im Übrigen. Das kann auch gut in der komplett gegensätzlichen Richtung deiner Arbeitsstelle sein. Außerdem nimmt das ebenfalls Zeit in Anspruch. In unserer Region kann man sich zwar schon kurz vor der Geburt auf eine Liste setzen lassen, erfährt trotzdem erst 3 Monate vor geplantem Zeitpunkt ob das nun geklappt hat. Dann klagen und warten wird in der Praxis leider unpraktikabel. Tagesmutter ist extrem teuer und noch schwerer zu bekommen, wir hatten Glück, aber haben uns auch ehrlich sehr reingehängt und viel Zeit und Energie investiert.

                        • Das kann passieren. Aber auch so kannst du PEch haben und einen Kitaplatz bekommen, der weit weg vom Wohnort ist.

                          Ich finde es klingt immer so entwaffnend: dann klagen doch ein und schon sind deine Probleme gelöst. Der Staat bietet viele Lösungsansätze an, die primär ganz toll klingen, wenn man aber genauer hinsieht sind sie in der Praxis so nicht hilfreich. Was ich bei 3 Kids und Arbeit beider Partner im Schichtdienst da schon hinterfragt, ausgefüllt und organisiert habe, geht auf keine Kuhhaut. Immer gibt es irgendwelche Beschränkungen die neue Lösungsansätze erfordern und Kosten mit sich bringen.

                          Das stimmt leider. In Sachen Kinderbetreuung, auch zu Zeiten von vielen Schichtarbeitern, hinkt Deutschland sehr nach.

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