Getrennte Konten? Gemeinsames Konto? Wie habt ihr das geregelt?

    • (1) 27.08.19 - 16:42

      Hallo zusammen, Fragen stehen ja oben. Wie habt ihr das denn geregelt??

      Mein Partner überlässt mir die Entscheidung. Ich war/bin zeitlebens immer für mich selbst verantwortlich gewesen und habe mein Auskommen. Nun erwarten wir unser erstes Kind, werden wohl bald heiraten und in wenigen Wochen ziehen wir final zusammen. Da stellt sich jetzt die Frage wie wir das machen.

      Alles in einen Topf und jeder hat noch nebenher sein Konto wo mtl ein Taschengeld drauf überwiesen wird, worüber man halt komplett selbst entscheiden kann?

      Oder nur ein gemeinsames Konto?

      Oder es bleibt wie es ist, man eröffnet ein 3. gemeinsames Konto und jeder überweist einen Betrag. Wenn ich Mutter werde habe ich aber ja erst mal nur Elterngeld...

      Buuuh, ist das schwierig.

      Wie handhabt ihr das?

      • Hallo,

        ich finde, jeder hat sein Konto ist eine gute Lösung. Die laufenden Kosten werden gerecht verteilt, z.B. Hauptverdiener zahlt Miete, Nebenkosten, Auto. Der Zuverdiener zahlt das Essen (als Beispiel). Zusätzlich klären wer wie viel sparen kann (für Sonderausgaben).

        Einfach zusammen setzen und besprechen wie ihr (als Paar) es haben wollt.

        Es gibt viele Lösungen ;)

        • (3) 27.08.19 - 17:06

          Das ist meines Erachtens nach die ungünstigste Lösung, und die, wo ehesten Stress entsteht.

          • (4) 28.08.19 - 16:35

            Also bei uns klappt es so wunderbar. Jeder hat sein eigenes Konto und wir haben die jeweiligen Ausgaben gerecht unter uns aufgeteilt. Mit dem Rest kann jeder machen, was er will. In all den Jahren haben wir uns nicht ein einziges Mal wegen Geld gestritten.

      Drei Konten-Modell. Gemeinsames Konto. Dort geht alles Geld drauf. Auf dem eigenen Konto bleibt nur ein Taschengeld, welches gleich hoch ist - unabhängig vom Einkommen.

      • Denke wahrscheinlich wird das so laufen wie bei dir, marl.

        Überleg die ganze Zeit hin und her...

        Keine Ahnung was für uns am besten wäre...

        Fakt ist ja, dass bald viel Geld bei mir wegbrechen wird und nur noch Elterngeld (zwar Höchstsatz) zur Verfügung steht. Evtl arbeite ich aber von zuhause weiter, dann ist es entsprechend mehr.

        Mein Partner hingegen profitiert von Kind und Hochzeit (verbeamtet) und sein Einkommem steigt ordentlich durch mich/uns...

        Ich tut mich echt schwer, eine Entscheidung zu treffen weil ich immer drauf getrimmt war mein eigenes zu haben und ich echt schiss hab was passiert, wenn man sich trennen sollte (wovon wir mal nicht ausgehen aber man weiß ja nie?!??!)

        • Soweit ich weiß, wird alles wieder aufgedröselt von den Anwälten. Ganz einfach. Was vor der Ehe eingezahlt wurde, geht an den jeweiligen Besitzer zurück, dann 50:50 da Gütertrennung.


          lg lene

          Wenn ihr keinen Ehevertrag macht, dann gilt folgendes:
          50% der Differenz aus Stand des Vermögens am Trennungstag, Erbschaften undAnfangsvermögen
          Plus Dein Anfangsvermögen.
          Daher ist es eigentlich egal, wo welches Geld einfließt, getrennte Konten oder ein gemeinsames Konto.
          Wichtiger ist aber, wie ihr selbst mit Geld umgeht. Ist einer sparsam oder der andere gibt sein Geld für Sinnfreies aus oder lebt lieber am Dispolimit? Wie sieht es mit teuren Anschaffungen ( Möbel, Kinderwagen) aus? Wo kauft ihr Eure Lebensmittel hauptsächlich ein (Discounter, Supermarkt)? Darf der andere wissen, dass man wieder shoppen war?
          Sollte bei fast jeder Ausgabe zum Streit kommen, wäre getrennte Konten mit gemeinsamen Haushaltskonto sinnvoll.

          Sein Gehalt steigt durch die Familiengründung, dann sollte dieses auch der Familie zur Verfügung stehen.

      (10) 27.08.19 - 18:15

      Genau so ist es bei uns auch! Finde ich auch am sinnvollsten.

hallo,

also wir haben jeder ein eigenes konto und das bleibt auch so. miete geht von seinem konto ab, der rest - strom,telefon versicherung die wir gemeinsam haben, gehen von meinem ab. haben es alles genau durch zwei geteilt und somit ist alles ok..

einkauf ist jeder alle zwei wochen dran

und mit der regelung fahren echt gut.

wenn ich jetzt dann elterngeld bekomme, reduzieren wir aber meinen mietanteil etwas. da ja mein einkommen weniger ist.

Hallo

Wir haben 3 Konten: jeder seins und ein gemeinsames. Auf das gemeinsame zahlen wir beiden den gleichen Betrag ein, der etwas über unseren Ausgaben liegt. Mir war das eigene Konto bis jetzt immer wichtig. Ich bin aber vllt familiär auch etwas vorgeschädigt.

Wir haben heute beim Frühstück wieder darzber gesprochen, wie es nach der Karenz aussieht bei uns finanziell.

Ich werde 20h er weiterhin 40h arbeiten. Das er dann 2/3 der Fixkosten übernimmt, geht mir emotional gegen den Strich, da es mir wie ausnehmen vorkommt. Rational gesehen, weiß ich schon, dass ich mit dem halben Lohn nicht weiterhin 50% der Kosten abdecken kann und er mir dann aushelfen müsste. Somit ist die 2/3 Regelung ja intelligent. Aber ich muss mich damit mal anfreunden. (Kapiert man das Geschreibe überhaupt?)

Haben beide gesagt, ein gemeinsames Konto wäre am praktischten, dann sind alle Abbuchungen drauf und man weiß nicht, wer welchen Anteil hatte. Sind auch gleich sparsam bzw ausgabefreudig.
ABER! Wir sehen nicht ein, für eine zweite Bankomatkarte zu zahlen, schließlich erspart sich das Geldinstitut eine Kontoführung (ist bei unserer Bank nämlich gratis für den Kunden). Sind zwar nur 13,- im Jahr, aber das läppert sich doch zusammen über die Jahre.

Somit - getrennte Konten mit 2/3 Regelung. Mal sehen wie es klappt. Sonst bleibt das gemeinsame Konto als Plan B im Hinterkopf.


lg lene

Huhu,

wir werden sobald ich in EZ bin ein gemeinsames eröffnen. So ist es für uns doch etwas leichter :)

Ich finde es jetzt momentan schon nervig immer alles aufzuteilen und so geht alles von einem Konto. Für uns super angenehme

Bei uns hat jeder ein Konto, allerdings gibt es kein "meins und deins", das ist nur rein organischer Natur. Wir sind verheiratet, haben ein Haus und zwei Kinder. Wir verdienen beide und geben kaum was aus, daher ist das bei uns alles recht entspannt. Auf beiden Konten ist immer genug drauf und jeder bedient sich. Größere Anschaffungen werden besprochen. Oder auch nicht. Manchmal sage ich meinem Mann auch nur, was ich mal wieder gekauft habe.

  • Bei uns ist es genau so. Klappt gut.
    Wir haben gegenseitig Kontovollmachten und die Kontokarten des jeweils anderen.
    Es hat sich so eingependelt, dass ich die Einkäufe bezahle, da ich halt meistens einkaufen gehe. Und Telefonrechnungen usw laufen auf seinen Namen. Dann bezahlt er die.
    Bei größeren Anschaffungen sprechen wir uns ab. Aber es geht eher darum welches Konto es gerade her gibt, nicht wer konkret zu zahlen hat.
    Unser Motto: dein Geld ist auch mein Geld 😊

    • Ja genau... läuft bei uns sogar so ohne Vollmachten. Ich kenne seine PIN, wenn ich seine Karte haben möchte, fragt er nichtmal wofür. Meine PIN interessiert ihn gar nicht.

      • <<<wenn ich seine Karte haben möchte, fragt er nichtmal wofür. <<<

        Hast du noch nie Ärger bekommen damit? Bei uns wird sehr drauf geachtet, dass da keine anderer Name steht. Wir haben das auch so gehandhabt und irgendwann stand ich mal da. Nahm seine Karte und wollte bezahlen. Die Dame meinte, das ist aber nicht ihre Karte bitte benutzen sie eine andere. #schock Seitdem habe ich eine eigene Karte vons einem Konto.

        • Seine Karte ist nichtmal freigeschaltet fürs Bezahlen. Kann damit nur am Automat Geld holen und der fragt nicht nach :-D
          Meinem Mann ist Geld total egal, solange genug da ist. Er kennt nichtmal seinen Kontostand.

          • <<<Seine Karte ist nichtmal freigeschaltet fürs Bezahlen. Kann damit nur am Automat Geld holen und der fragt nicht nach :-D>>>

            Dann braucht er ja auch nicht fragen wofür, dann kann man ja nur Geld abholen. Ne der Automat erkennt das noch nicht. ;-)

    (21) 28.08.19 - 06:56

    Genauso handhaben wir es auch. Und es funktioniert super.

Wir haben jeder unser Konto, ohne Zugriff für den anderen. Ich überweise ihm einen festen Betrag im Monat für die Nebenkosten. Die Kosten vom Haus sind sein Problem. Für Essen legt jeder Anfang des Monats einen Betrag ins Portemonnaie.

Würde mich auch höchstens auf ein drittes Haushaltskonto einlassen.

Bei dem Partner bzw Ex-Partner, hätte ich nicht mal das getan. Vollmacht für mein Konto hätte er niemals bekommen.

(23) 27.08.19 - 20:02

Der Text hätte auch von mir sein können.
Mein Partner meinte auch wir sollten dann nur ein Konto haben und er wird mich nicht kontrollieren oder fragen. Er war schon mal verh. Und da hat er alles bezahlt, egal um was es ging, da sie vorher kein Geld hatte und dann in der Ehe auch nicht. Nun bin ich auch immer mein eigener Chef über mein Konto gewesen und wird auch immer so sein. Von mir aus kann er mir monatlich eine Gewisse Summe überweisen und wenn monatlich was über bleibt würde ich dies für einen gemeinsamen Urlaub zB. Nutzen für Alle natürlich. Habe auch Ersparnisse die ich für gewisse Wünsche nehmen würde.

Die Frage ist doch in Wirklichkeit eine andere. Wie geht man mit Ausgaben um, wer zahlt was, wie wird die Belastung verteilt? Ob das grosse Ganze von einem, zwei, oder drei Konten bezahlt wird, spielt keine Rolle. Es ist reine Gewissenskosmetik. Sieht man auch an den Antworten hier. 1/3 zu 2/3, Aufteilung nach Art der Ausgabe, usw. Letzlich werden die Ausgaben im Verhältnis der Einnahmen geteilt. Klingt logisch und fair, ist aber eigentlich falsch.
Wenn man es richtig macht, dann schaut man sich die Düsseldorfer Tabelle an, und überweist die entsprechenden Beträge hin und her, nachdem man Bedarfe und Eigenanteile ermittelt hat. Und ordnet jede Ausgabe sauber den Familienangehörigen zu. Macht das hier jemand? Wohl kaum. Daher kann man sich das alles sparen, und einfach die anstehenden Ausgaben so bezahlen, wie es gerade einem passt. Und wenn man dazu ein gemeinsaes Konto hat, oder zwei getrennte, und sich dabei gut fühlt, ist alles ok.

Bei uns ist es seit je her so gewesen, dass jeder sein Konto hatte und wir zusätzlich ein gemeinsames für Miete, Lebensmittel etc.
Jeder hat die gleiche Summe x auf das gemeinsame Kto gezahlt. Wenn sich bei einem mal beruflich etwas geändert hat und dadurch sich das Einkommen verringerte, (durch Arbeitslosigkeit, Studium, Elternzeit...), hat dann der eine vorübergehend mehr gezahlt als der andere, halt so, dass die Fixkosten immer gedeckt sind und jeder trotzdem noch Geld für eigene Wünsche hatte.

Nun sind wir verheiratet, ich zum zweiten Mal in Elternzeit und er hat sein Studium in einem Monat beendet. wir haben entschieden, dass nun alle monatlichen Eingänge, also auch Gehalt und Elterngeld, auf das gemeinsame Konto fließen und jeder einen Betrag x auf sein Konto monatlich erhält, damit kann dann jeder machen was er will, ohne Diskussionen. Mein Mann hat teure Hobbys und ich eine Leidenschaft für bestimmt, nicht gerade erschwingliche, Klamotten ^^

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass er mich nun aushalten muss, weil bei ihm viel Gehalt kommt und bei mir "nur" das EG. Es ist ja schließlich UNSER Kind, wegen dem ich aktuell zu Hause bleibe und das sogar für paar Monate länger, als ich EG erhalte ;) Wir sind eine Familie und wirtschaften gemeinsam, jeder so, wie er gerade kann oder auch mal vorübergehend möchte (halten bei nichts von Vollzeit arbeiten, leben viel lieber und kommen trotzdem gut über die Runden ohne Schulden und Sozialleistungen - Zeit ist unbezahlbar, für einen alleine oder gemeinsam).

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