Was ist besser für Familien - PKV oder GKV?

    • (1) 09.09.19 - 10:53

      Hallo zusammen!

      Ich hoffe ich finde hier einen weisen Rat :)
      Meine Partnerin und ich sind mittlerweile voll in der Familienplanung - wir wissen noch nicht genau, wann es soweit ist mit dem ersten Kind, aber wir wollen schonmal rundum alles glatt bügelt ;)
      Meine Frage ist die: meine Partnerin steht am Ende ihres Lehramtstudiums (das Kind wird also noch etwas mehr als einige Monate warten). Sie ist sich nicht sicher, ob sie tatsächlich auch als Lehrerin arbeiten möchte, besonders in Hinblick auf Familie. Ich arbeite in der freien Wirtschaft, habe mit Beamten also nur was zu tun, wenn es um Papierkram geht. Wir fragen uns, welche Möglichkeit sich wirklich für eine junge Familie lohnt: Ist ihre Verbeamtung samt Privater Krankenversicherung wirklich eine so gute und stabile Grundlage? Besonders in Hinblick auf die Mitversicherung von Kind(ern)? Oder wäre es ratsam, eine gesetzliche Familienversicherung aufzunehmen und darin das Kind mitzuversichern? Wir haben zwar viel recherchiert und meine Partnerin ist eigentlich recht überzeugt von der privaten Versicherung in Kombi mit ihrer Beihilfe als Beamte (hier z.B. ganz gut beschrieben: https://beamten-infoportal.de/krankenversicherung-lehrer/ ), aber wir wollten einfach mal wissen, welche echten Erfahrungen andere Paare so gemacht haben :)

      Vielen Dank schonmal :)
      Euer Patti

      • (2) 09.09.19 - 11:54

        Ist das ne schlecht getarnte Schleichwerbung für die Seite?

        Zum Thema PKV-GKV für Beamte wirst Du hier viele Meinungen hören. U. a., dass es sich natürlich auch für Beamte rechnet, sich freiwillig gesetzlich zu versichern. Ich hab da für mich und meine Kinder was anderes ausgerechnet. Aber das sollte man dann eben individuell tun. Besoldungstabellen sind ja keine Verschlusssachen, und ea gibt genügend Portale, auf denen man Krankenkassen und ihre Beiträge vergleichen kann.
        Ob das Kind bei Dir mitversichert werden kann, müsst Ihr auch individuell schauen. Da gibt es Einkommensgrenzen, die ich aber nicht genau kenne, weil es mich nicht betrifft.

        (3) 09.09.19 - 12:14

        Wir haben ähnlich begonnen, nur ist mein Mann kurz vor der Geburt der Kinder auch in die PKV gewechselt.
        Meine Kinder haben einen 20% Vertrag bei seiner PKV und bekommen zu 80% Beihilfe.
        Bis jetzt läuft es gut.
        Aber klar - die PKV wird jährlich teurer. Bei mir spielt das keine so große Rolle, da ich 70% Beihilfe bekomme, aber mein Mann zahlt mit Vollversicherung und den Kindern etwa 500 € im Monat.

        (4) 09.09.19 - 12:15

        Noch etwas - gibt es Gründe, warum sie nicht als Lehrerin arbeiten möchte?

        Mit Familie - besonders mit Schulkindern gibt es fast nichts Besseres.
        Aber klar - der Job sollte auch Spaß bringen.

      (10) 09.09.19 - 21:50

      Zu bedenken wäre ggf. auch das Thema der Versicherung in Elternzeit. Bei der gesetzlichen ist man beitragsfrei in der Elternzeit versichert. Das Kind wird dann beim Partner versichert. Auch wenn man freiwillig gesetzlich versichert ist und der Ehepartner ebenfalls, ist man beitragsfrei versichert. Das kann schon ziemlich teuer werden, wen man selbst oder der Ehepartner in der PKV ist.
      Hatte eine Freundin von mir: sie freiwillig gesetzlich versichert, Ehemann PKV. Ihr Beitrag hat während der Elternzeit knapp 400€/Monat gekostet! Hatte vorher keiner bedacht.

      • (11) 10.09.19 - 08:35

        Hallo!
        Ich habe mich 2017 nochmals mit der Sache beschäftigt und das Gegenteil gehört: drei verschiedene GKVs (u.a. die meines Mannes) sagte uns, dass man in der Elternzeit als freiwillig gesetzlich versicherter eben nicht mitversichert ist.
        So hätte ein Wechsel uns nur Nachteile erbracht.

        Je nach Bundesland kommt hinzu, dass während der EZ 70% Beihilfeanspruch für das Elternteil besteht. Ab dem 2. Kind i.d.R. Bis das Kind 1 18 ist.
        Die PKV wird dann also günstiger.

        Insg. Lassen wir uns das ca alle 2 Jahre von versch GKV und PKV durchrechnen...und ich und Kind fahren mit meiner PKV (seit Geburt) für uns so am günstigsten.

        Liebe Grüße!!!

        • (12) 10.09.19 - 09:32

          Hallo,

          wenn man verheiratet ist und beide in der GKV sind, erfüllt man als freiwillig gesetzlich Versicherter die Voraussetzungen für die Familienversicherung und wird in der Elternzeit daher beitragsfrei gestellt.

          Bin selbst freiwillig gesetzlich versichert, verheiratet und musste in der Elternzeit keine Beiträge zahlen.

          LG Nenea

          • (13) 11.09.19 - 12:42

            Genau das meinte ich. Ist man freiwillig gesetzlich versichert und der Partner auch in der GVK, dann ist man beitragsfrei in EZ weiter versichert.

            Ist man aber freiwillig gesetzlich versichert und der Partnet in der PKV, dann muss man je nach Einkommenshöhe einen Beitrag zahlen. Habe ich so mehrfach im Freundeskreis erlebt.

        (14) 11.09.19 - 12:44

        Nein, man ist in EZ dann nicht beim Partner mitversichert, sondern selbst weiterhin beitragsfrei versichert.

    (15) 10.09.19 - 08:35

    Sorry, falsch geantwortet:-)

    Woher hast du denn die Info?

    • (16) 11.09.19 - 12:47

      Hab oben schonmal geantwortet. Die Info habe ich von der DAK. Da hieß es ganz klar: WEIL grundsätzlich durch die Versicherung meines Mannes in der GKV die Bedingungen für die Familienversicherung vorliegen, bin ich während der EZ selbst allein (nicht über meinen Mann) beitragsfrei versichert. Auch wenn beide Ehepartner in unterschiedlichen GKVs sind ist das so, die gleichen sich das dann irgendwie miteinander aus.

      Kompliziert, aber ist so. War jetzt bei meinem Bruder genauso.

(17) 10.09.19 - 13:55

Hey!

Vielen Dank für die Menge an Input - da scheint es für uns wohl noch einiges zu bedenken und recherchieren geben :D

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