Elterngeld-Auszahlung auf 24 Monate strecken?

    • (1) 31.10.19 - 14:19

      Hallo ihr Lieben,

      in den neuen Elterngeldanträgen (seit 2017 soweit ich weis) gibt es wohl nur noch die Möglichkeit das Elterngeld 12 Monate zu 67 % auszahlen zu lassen. Da ich 24 Monate Elternzeit nehme würde ich mir das Geld gern monatlich zu 33,5 % auszahlen lassen.

      Hat das vll jemand so gemacht bzw. gibt es diese Möglichkeit noch? Und wenn ja wie fülle ich den Antrag dementsprechend aus oder muss ichdas separat bei der Elterngeldstelle beantragen?

      LG Julia mit Heidi im Bauch ♡

      • (2) 31.10.19 - 14:22

        Hallo Julia,

        meine Tochter ist im Juli geboren und ich konnte problemlos Elterngeld Plus beantragen.

        Die Monate des Mutterschutzes müssen Basis Monate sein. Die noch verbleibenden kannst du als Elterngeld Plus Monate anstreichen.

        Jedenfalls war das bei meinem Antrag noch so.

        Liebe Grüße

        • (3) 31.10.19 - 14:26

          Huhu danke schon einmal für Deine schnelle Antwort. Ich glaube ich bin einfach zu dumm dafür 🤔

          Also ich streiche 12 Monate Basis Elterngrld an und 12 weitere als Eltetngeld Plus und dann erhalte ich automatisch 24 Monate 33,5 %?

          Dachte Elterngeld Plus beantragt man nur wenn man vor hat in der Elternzeit mehr als 30 Std zu arbeiten? Hätte jetzt notmales Elterngeld beantragt, da ich eben nicht vorhabe währenddessen arbeiten zu gehen.

          LG und sorry für die Fragen.

          • (4) 31.10.19 - 14:28

            Ne😊

            Du streichst nur die ersten beiden (bei Frühchen die ersten drei) als Basiselterngeld an und dann den Rest als Elterngeld Plus.

            Du kannst- musst aber nicht arbeiten.

            Liebe Grüße

            • (5) 31.10.19 - 14:33

              Aber habe ich dann finanziell irgendwelche Nachteile? Dachte Elterngeld + ist weniger als normales Elterngeld 🤔

              • (6) 31.10.19 - 14:35

                Nein, hast du nicht.☝️😊
                Es entspricht genau dem was du dir wünschst.
                Über doppelt so viel Monate die Hälfte des Geldes.
                Es ist also nur eine andere Auszahlung.

                Und solltest du verheiratet sein, kann Elterngeld Plus steuerlich Vorteile bringen.

      • (8) 31.10.19 - 14:39

        Wichtig ist, dass du in Lebensmonaten denkst.
        Das hatte ich gerade vergessen.
        Meine Tochter ist Mitte Juli geboren. Da hatte ich dann Juli, August, September als Basiselterngeld (Mutterschaftsgeld von Juli - September).
        Die drei musste ich dann von den 12 abziehen und hatte somit noch 9 Basiselterngeld bzw. 18 Elterngeld Plus Monate.

        • (9) 31.10.19 - 14:55

          Ok also unsere Tochter soll Ende Dezember kommen, könnte aber auch in den Januar rutschen wenn sie keine Lust hat. :)

          Wenn sie im Dezember kommt hätte ich dann Dezember und Januar Basis Elterngeld (für die 2 Monate habe ich ja dann vor der Geburt schon Mutterschutzgeld erhalten)

          Und dann Februar 2020 - September 2021, also 20 Monate Elterngeld Plus.

          Oktober und November müsste ich dann überbrücken bzw. hab das Geld ja aus der Mutterschutzzahlung siehe oben.

          Ist das richtig so?

          Und Ende Dezember würde ich dann wieder arbeiten, allerdings fehlt mir der Monat ja dann auch noch richtig?

          Ist das alles kompliziert. Ich halte mich wirklich für keinen besonders dummen Menschen, aber das ist selbst mir zu viel 😖😖😖

          LG und Danke vielmals ♡

          • (10) 31.10.19 - 19:05

            Käme deine Tochter im Dezember, würdest du im Dezember, Januar und Februar teilweise Mutterschaftsgeld beziehen.
            Das heißt für die drei Monate, in denen du (egal wie viel) Mutterschaftsgeld bekommen hast, müsstest du dann Basiselterngeld beantragen. Für die restlichen 18 Elterngelplus Monate ankreuzen.

            • (11) 31.10.19 - 20:30

              Wie kommst du auf 3 Monate Basiselterngeld bei termingerechter Entbindung?

              • (12) 31.10.19 - 21:48

                Für jeden Lebensmonat in dem man, auch wenn es nur ein Tag ist, Mutterschaftsgeld erhält, muss man Basiselterngeld beantragen.

                Ich bekomme also für Juli, August, September- wenn auch nur anteilig im Juli und September- Mutterschaftsgeld.

                • (13) 01.11.19 - 05:58

                  Das ist mir bekannt.

                  Aber du schreibst das gleiche der TE und es ist falsch.

                  Bei termingerechter oder späterer Geburt beträgt der Mutterschutz 8 Wochen und somit müssen 2 Monate Basiselterngeld angekreuzt werden.

                  Ob mehr Monate als Basiselterngeld angekreuzt werden müssen weiß man vor der Geburt noch garnicht.

                  Wenn du mehr als 8 Wochen Mutterschaftsgeld bekommen hast wurde dein Baby früher geboren.

                  • (14) 01.11.19 - 07:50

                    Der Herr der mich beim Bundesministerium für Familie (hier kann man übrigens immer anrufen und wird absolut nett und kompetent beraten) beraten hat, hat es mir so erklärt: . Auch wenn die Kleine Termingerecht geboren wird, kann es passieren, dass das Mutterschaftsgeld über drei Monate (also Kalendermonte) ausgezahlt wird.

                    Bekommt sie das Baby regulär (also nicht zu früh) am 18. Dezember. Dann bekommt sie vom 18.12-17.02. Mutterschaftsgeld. Betroffen sind also Dezember, Januar, Februar, in denen Mutterschaftsgeld gezahlt wurden (auch wenn im Dezember und Februar nur anteilig).

                    Diese drei Monate hat der Herr von 12 Basiselterngeld Monaten abgezogen und es blieben mir noch 9 Basiselterngeld Monate, die ich auf 18 Elterngeld Plus Monate verteilt habe.

                    Ich kann also nicht sagen, ob ich falsch beraten wurde, was mich aber eigentlich wundern würde.

                    Dennoch ist der Hinweis gut, denn dann könnte ich meinen Anteag nochmal prüfen.

                    Liebe Grüße

                    • (15) 01.11.19 - 08:01

                      Ihr Mutterschutz ginge 8 Wochen. Diese endet am 12.2.

                      Bei 8 Wochen Mutterschutz kommt man nicht in den 3. Lebensmonat hinein, selbst bei deiner(falschen) Rechnung nicht.

                      Es geht im Übrigen nicht um die Kalendermonate beim Elterngeld sondern um die Lebensmonate.

                      Da hast du etwas komplett falsch verstanden

                      Also ist eher die Frage, ob du den Antrag falsch ausgefüllt hast oder ob dein Baby vor Termin geboren wurde und dein Mutterschutz dadurch bis in den 3. Lebensmonat (nicht Kalendermonat) hineinging.

                    (19) 01.11.19 - 08:07

                    Ja, du wurdest falsche beraten.
                    Elterngeldzahlungen beziehen sich nicht auf Kalendermonate, sondern Lebensmonate des Kindes.

                    Bekommt jemand das Kind am 18.12. und es ist genau der ET, geht der Mutterschutz bis zum 12.02. (nicht 17. - der Muschu nach Geburt sind 8 Wochen, nicht 2 Monate).

                    1. LM vom 18.12-17.01. ist Basiselterngeld
                    2. LM vom 18.01.-17.02. ist Basiselterngeld
                    3. LM vom 18.02.-17.03. kann schon als EG Plus Monat gewählt werden, weil dort kein Tag Mutterschutz mehr hineinfällt (Ende 12.02.).

                    Das Kind müsste mindestens 1 Woche vor ET geboren sein, damit man 3 Monate Basis-EG beantragen muss.

                    Vg Isa

(20) 31.10.19 - 14:23

Das geht noch immer. Das ist dann das ElterngeldPlus. Einzige Einschränkung ist, falls du Mutterschaftsgeld erhältst. Dann sind das ja meist die ersten 2 Monate nach der geburt. Diese musst du als Basiselterngeld nehmen, demnach bleiben dann nur noch 10 Monate die du Strecken kannst auf 20 Monate elterngeld plus.
Insgesamt waren dass dann also 22monate und nicht 24. Allerdings kann man ja von dem Mutterschaftsgeld etwas beiseite tun für die 2 übrigen Monate.

So werde ich das auch machen.
Den Antrag habe ich mir schon ausgedruckt und da kreuzt du dann einfach die ersten beiden Monate mit Basiselterngeld an und die restlichen 20 mit elterngeld plus.

Huhu 😊 ich hab das gerade mal mitverfolgt und hätte da auch mal eine Frage 🙈 in den 8 Wochen nach der Geburt, also im Mutterschutz, bekommt man doch das normale Gehalt vom Arbeitgeber oder ? Das heißt man muss das Mutterschaftsgeld nicht unbedingt beantragen ? Dann würde man quasi nur das Elterngeldplus beantragen ?
Liebe Grüße 🤗

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