4+0 - Lehrerin-wann AG informieren bzgl Rötelnschutz

    • (1) 03.11.19 - 13:16

      Hallo ihr Lieben,

      ich durfte heute endlich positiv testen und überlege wann ich es nun auf der Arbeit sage. Ich bin an einer Grundschule tätig und weiß, dass mein Röteln Schutz leider auch nach erneuter Impfung nicht eindeutig ist.
      Würdet ihr es bereits morgen mitteilen? Kann ich das überhaupt ohne Nachweis vom FA? Oder würdet ihr euch krank melden und auf einen schnellen Termin beim FA hoffen oder sogar ganz regulär arbeiten gehen?

      Danke

      • (2) 03.11.19 - 13:21

        Ich würde mir einen termin beim FA machen die testen deinen immunschutz ja direkt, und würde bis dahin erstmal normal arbeiten. Die wahrscheinlichkeit das jemand Röteln hat ist ja sehr gering. Würde erstmal abwarten was der arzt sagt. Bis man wirklich eine intakte SS sieht.
        Alles gute 🍀

        • (3) 03.11.19 - 13:46

          Naja so gering ist das nun gerade an der GS nicht und da man eben vor allem ansteckend ist, bevor man Symptome hat, ist das nicht so toll.

          • (4) 03.11.19 - 16:55

            Das ist eine Tröpfchen Übertragung, wenn man etqas abstand hält und solange hädesdesinfektionsmittel benutzt ist die wahrscheinlichkeit gleich 0.man kann sich ja anpassen 😏ich habe bis zur 9. Woche als krankenschwester gearbeitet und meine patienten haben viel schlimmeres, ich habe mein eigenes verhalten einfach angepasst. Also nicht direkt panik verbreiten 😉😊

            • (5) 03.11.19 - 19:16

              Also kenn ich an meine1. Klässler denke ist da nicht so einfach mit Abstand halten. Risiko gleich 0 stimmt eben nicht und die kleinen husten und niesen einen auch mal an. Da hat man mit eigenen Verhalten nicht so den Einfluss. Das soll keine panik verbreiten ist nur meine Erfahrung.

      Ich hab's direkt am Tag nach dem Test gesagt, eben auch wegen Immunität. Wurde dann ins BV geschickt, bis der Amtsarzt die Immunität bestätigt hat. Brauchte da nix von FA. War mir zu riskant da zu warten.
      Hätte aber auch direkt nem Tag später beim FA nen Termin haben können, wenn ich was für den AG gebraucht hätte.

    • (7) 03.11.19 - 15:27

      Also wenn du geimpft wurdest, ist das Risiko relativ gering bzw. nicht vorhanden, das hier zwei Impfungen nicht anschlagen, kann ich mir nicht vorstellen.

      Ich würde normal arbeiten gehen und noch etwas warten.

      Ansonsten gibt es bei fehlender Immunität bei Röteln ein Beschäftigungsverbot bei Kindern unter 10 Jahren BIS ZUR 20. SSW.

      (11) 04.11.19 - 14:20

      Das stimmt so leider nicht. Ich bin ganz normal geimpft, habe direkt als bekannt war, dass ich schwanger bin an der Schule Bescheid gesagt und innerhalb 1 Woche einen Termin beim BAD vereinbart. Die sagten mir es würde bei mir kein Blut abgenommen werden, ich hätte einen Schutz, da ich ja geimpft bin. Zum Glück hatte mein FA nochmal unabhängig getestet und festgestellt, dass ich nicht immun bin. Habe dann ein BV vom FA bekommen.

      Im Endeffekt muss man selber entscheiden wann man wem Bescheid gibt, aber ich würde es sofort nach dem Termin beim FA machen:)
      LG

(12) 03.11.19 - 22:10

Da in die meisten Kinder in der Grundschule gegen Röteln geimpft sind und du ebenfalls, würde ich jetzt nicht in Panik verfallen und noch abwarten. 4+0 ist ja wirklich noch sehr früh.

(13) 04.11.19 - 06:09

Bist Du verbeamtet? Dann brauchst Du Dir zumindest schon mal keine Sorgen zu machen, dass Dein AG Dich nach einer möglichen Fehlgeburt entlässt, weil er keine erneute Schwangerschaft mittragen will.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man vorher nicht abschätzen kann, wie man auf eine Fehlgeburt reagiert. Ich hatte es aufgrund meiner Arbeit bereits in der 5.SSW meinem Chef und meinen Kollegen gesagt. Als ich dann nach der 12.SSW erfahren habe, dass ich einen missed abort hatte, war ich froh, dass ich meinen Kollegen nicht erklären musste, warum ich völlig neben der Spur bin. Und die haben mit mir getrauert, wie sie sich mit mir gefreut haben, als ich noch schwanger war.

Freundinnen von mir hätten genau das unerträglich gefunden und es lieber mit sich selbst ausgemacht.

Schwangere genießen in Deutschland einen hervorragenden Schutz, und ich finde es furchtbar, wenn sie von anderen Frauen suggeriert bekommen, sie würden sich anstellen, wenn sie diesen Schutz in Anspruch nehmen wollen. Der richtige Weg ist, seinen AG/Dienstherrn möglichst schnell in Kenntnis zu setzen und dann so lange den Schutz in Anspruch zu nehmen, wie man ihn benötigt. Für die Bekanntgabe der Schwangerschaft braucht frau keine Bestätigung vom Arzt. Mein Chef wusste es an 4+1, als mich meine Ärztin an 4+5 wegen meines Berufes ins Beschäftigungsverbot schicken wollte, war ich längst auf einem mutterschutzgerechten Ersatzarbeitsplatz.

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