Fragen zum Mutterschaftsgeld und Bemessungszeitraum beim Elterngeld

Hallo Zusammen,

normalerweise habe ich einen 25-Stunden-Arbeitsvertrag und arbeite auch in Teilzeit 25 Stunden.

Aufgrund enormer Mehrarbeit wurde mein Vertrag befristet vom 01.01.20 bis 31.05.20 auf 32 Stunden erhöht.

Ab 01.06. würde quasi wieder mein 25-Stunden-Vertrag gelten.

Nun werde ich ab genau 01.06. in Mutterschutz sein.

Wonach wird das Mutterschaftsgeld berechnet?
Nach den letzten 3 Monaten? Dann wäre das das höhere Entgelt auf Basis von 32 Stunden. Würde man das zum Ansatz bringen, auch wenn dieser Vertrag befristet war?

Würde ich dann quasi für die gesamte Mutterschutz-Zeit noch das Geld auf Basis von 32 Stunden erhalten?


Und noch eine Frage:

Der Bemessungszeitraum fürs Elterngeld für Angestellte fängt ja im Monat vor dem Mutterschutz an, stimmts? Also wenn ich ab 01.06. im Mutterschutz bin (ET ist der 13.07.) dann zählen die Monate 06/2019 bis 05/2020. Stimmt doch so, oder?

Gibt es eine Möglichkeit, lieber den Mutterschutz in den Bemessungszeitraum aufzunehmen, also dass dann die Monate 07/2019 bis 06/2020 zählen?

z. B. dann, wenn man ab 01.07.2019 eine (nicht unerhebliche) Gehaltserhöhung bekommen hat und es sich für mich mehr lohnen würde, wenn diese Monate dann zum Ansatz gebracht werden können? Gibt es da irgendwelche Regelungen/Ausnahmen?

Vielen lieben Dank für Eure Antowortn!!

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Die Frage zum Mutterschaftsgeld kann ich dir leider so nicht beantworten. Ich weiß nur, dass bspw bei einem Beschäftigungsverbot vertragliche Änderungen auch berücksichtigt werden und du in dem Falle wieder das ursprüngliche erhalten würdest. Ich vermute, dass es hier ähnlich ist, aber wie gesagt, wissen tue ich es nicht.

Zum Bemessungszeitraum: ja, der ist von 6/19 - 5/20. Du kannst den Bemessungszeitraum verschieben indem du freiwillig auf den Mutterschutz vor der Geburt verzichtest. Das ist natürlich möglich, ob du das möchtest ist die andere Frage. Du könntest z.b. für die Zeit Urlaub nehmen.

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Dauerhafte Änderungen des Arbeitsentgeltes werden berücksichtigt, daher wirst du nur Mutterschutzgeld für die 25 Stunden bekommen. Paragraph 21 MuSchG.

Viele Grüße