Arbeitslosengeld nach Elternzeit

Hallo meine Lieben.
Ich habe eine Frage.
Und zwar ist es so, dass ich seit Mai 2016 in Elternzeit bin.
Zwischendurch war die Elternzeit, für den Mutterschutz der Schwangerschaft mit meiner zweiten Tochter, unterbrochen. Danach habe ich wieder drei Jahre Elternzeit genommen. Diese endet jetzt Ende Mai 2021.
Jetzt ist es so, dass ich durch die Blume schon erfahren habe, dass meine alte Stelle in der Firma so wahrscheinlich nicht mehr zu besetzen ist. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass mich mein Arbeitgeber nach der Elternzeit kündigen wird.
Jetzt zu meiner Frage.
Steht mir nach dieser Zeit Arbeitslosengeld zu, falls ich bis dahin keinen neuen Job gefunden habe? Wenn ja, wie wird das dann berechnet?
Hatte schonmal jemand diesen Fall, dass er nach so langer Elternzeit Arbeitslosengeld bezogen hat?

Ich freue mich auf eure Antworten.
Viele Grüße Hilke

1

Hallo 🤗
Ich wurde nach der EZ arbeitslos. War zwar nur 3 Monate aber schon ärgerlich. Bei mir wurde die Zeit vor der EZ berechnet, also mein Lohn vor der Elternzeit.

Vg

2

Arbeitslosengeld bekommst du nur, wenn du auf jedenfall eine Betreuung der Kinder nachweisen kannst, wenn du das kannst, steht dir auch Alg 1 zu.

3

Hallo Hilke,
was ähnliches steht mir jetzt nach 2 Jahren Elternzeit bevor, weswegen und mich da auch kundig gemacht habe: Wenn man 2 Jahre oder länger in Elternzeit war, wird das
Arbeitslosengeldd nicht nach dem letzten Gehalt berechnet, sondern bekommt eine Pauschale. Die Höhe hängt von der Qualifikation ab (also Hochschulabschluss, Ausbildung oder ohne Ausbildung, etc.).

4

Dein ALG wird fiktiv berechnet, da du innerhalb der letzten 15 Monate nicht gearbeitet hast.

6

Sie ist aber auch noch ungekündigt und eine Kündigung von Arbeitgeberseite beinhaltet immer eine Kündigungsfrist. Sie KANN also durchaus in den letzten 15 Monaten vor Arbeitslosigkeit die geforderten Monate mit Einkommen erreichen.

7

Stimmt, da hast du Recht! Die Kündigungsfrist habe ich nicht bedacht.

5

Natürlich steht dir ALG1 zu. Du hast doch einen ungekündigten Arbeitsvertrag. Dein Fall ist nicht zu vergleichen mit den Frauen, die von der Arbeitslosigkeit in den Mutterschutz/Kindererziehungszeit gegangen sind.
Und nun wäre die heikle Frage, ob deine normale Kündigungsfrist (in der du selbstverständlich arbeiten würdest) lang genug ist, damit das Arbeitsamt daraus dein individuelles ALG1 berechnen nach deinem Einkommen. Denn ansonsten wird das fiktiv berechnet und damit macht man eigentlich immer Verlust.
Die Antwort findest du in deinem Vertrag.