Beschäftigungsverbot Zeitarbeit

Huhu, habe jetzt ewig gegoogelt und auch hier gesucht. Ist oder war jemand im beschäftigungsverbot wärend er unbefristet als zeitarbeitnehmer angestellt war?
Ich kenn die normale regelung mit 3 Monaten bzw 13 Wochen durchschnitts Gehalt.
Nun ist es bei mir so das ich von der Stelle in der ich eingesetzt war abgemeldet wurde und nur noch meinen Grundlohn bekomme. Das sind 700€ brutto weniger! Das die mich ja da net angemeldet lassen wenn ich nicht arbeiten darf is ja wohl klar, aber ich hab enorme einbusen und mein Elterngeld leidet da nun auch drunter! Vor 6 Jahren in der alten Firma hatte ich trotzdem meinen durchschnittlichen Lohn bekommen. Hat jemand Erfahrung?

Danke euch

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Theoretisch bekommst du die letzten 13 Wochen vor Eintreten der SS.
Warst du da noch im anderen Job gemeldet?Dann solltest du den Durchschnitt von dem Gehalt bekommen

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Mein BV geht am 27.01. los und mein Einsatz wurde zum 31.01 beendet.

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Und zu welchem Datum hat deine Gyn deine SS „terminiert „ Also wann war der letzte Tag deiner Periode. Von dem rechnest du 13 Wochen zurück und daraus der Durchschnitt sollte dein Gehalt im BV sein

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Also ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber bei uns, ich war zw bin Personaldisponentin in ner Leasingfirma für gesundheitsberufe.... Und wenn wir ne schwangere Mitarbeiterin hatten, wurde diese sofort ins BV gesetzt und bekam meiner Meinung nach stets so n Durchschnittsgehalt, wie es die letzten 3 Monate war.

Also so bin ich mir ziemlich sicher. Unabhängig davon ob die jenige n festeinsatz hatte oder jeden tag woanders eingesetzt war.

VG

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So kannte ich das auch von vor 6 Jahren. Und die Krankenkasse meinte das ja auch so!

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Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann hast du ein BV erhalten und auf Grund dessen wurde deine Stelle verändert und du erhälst weniger Geld? Das ist nicht erlaubt. Dein Arbeitgeber muss dir das Einkommen der letzten 3 Monate vor dem BV bezahlen. Dir darf allein durch die Schwangerschaft kein Nachteil entstehen.

Etwas anderes wäre, wenn die Stelle zeitlich befristet wäre und diese zeitliche Befristung abgelaufen ist, dann darf dein Gehalt im Normalfall gekürzt werden. Ob es da für Zeitarbeitsfirmen andere Regelungen gibt, weiß ich nicht.

Also wenn schon vor Eintritt der Schwangerschaft klar war, dass du nur bis Tag X dort bleiben sollst, darf dir ab da das Gehalt gekürzt werden. Wenn Tag X nach Bekanntwerden der Schwangerschaft festgelegt wurde dann nicht.

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Drei Monate oder 13 Wochen vor BEGINN der Schwangerschaft, also sogar noch besser für die TE

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Die Stelle ging bis 31.01. wurde aber eigentlich schon verlängert.

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Hallo!

Ja ich vor etwas mehr als 5 Jahren. Ich wurde angestellt und bin 3 oder 4 Wochen später ins BV. Ich hatte einen hohen Grundlohn ausgehandelt und hatte diesen auch komplett im BV bekommen. Grundsätzlich darfst du nicht schlechter gestellt werden - die Firma bekommt das Geld ohnehin zu 100% aus der Umlage von der Krankenkasse zurück.

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Eben darum, hab es nun beim Anwalt eingereicht.

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Du darfst nicht schlechter gestellt werden, nur weil du schwanger bist. Du bekommst normalerweise einen Durchschnittslohn der letzten 3 Monate vor der Schwangerschaft

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Hey,

ich arbeite beim PDL und kann dir folgendes sagen:

Für den Mutterschutz spielt es keine Rolle, in welcher Form du unter Vertrag stehst. Ein PDL hat gegenüber seinen Angestellten die gleichen Pflichten wie jeder andere Arbeitgeber auch. So steht in den Tarifverträgen des BAP, dass sich Zeitarbeitsfirmen an „das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) in seiner jeweils gültigen Fassung“ halten müssen solange deine Zeitarbeitsfirma dem BAP anhängig ist.

Dementsprechend erhalten schwangere Mitarbeiterinnen während des Beschäftigungsverbots ihr reguläres Gehalt.

In Zeiten ohne Einsatz ist der PDL aber rechtlich verpflichtet dein Gehalt zu zahlen - § 615 BGB eine andere Regelung im Arbeitsvertrag kann es nicht geben, da dies unzulässig wäre nach § 11 Abs.4 Satz 2 AÜG

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

LG

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Ohne Einsatz dann den Grundlohn? Oder das was ich bis zum BV hatte? Krankenkasse meinte bekommen ja alles wieder. Und mein Einsatz könnte jederzeit abgemeldet werden wenn er länger als 31.01. ging.

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Naja das du abgemeldet wurdest bei Eintreten der Schwangerschaft war absehbar. Es bringt dir ja nix und dem Entleiher und Verleiher ja auch nichts.

Normalerweise der Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate ist die Grundlage.

LG

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Danke euch, mein Vorgesetzter hat das dann in die Hand genommen und die Niederlassungsleitung um Hilfe gebeten, konnte dann mit der Lohnabrechnung geklärt werden.