Arbeitsunfall

Hallo,

ich hoffe,daß evtl. jemand von Euch darüber Bescheid weiß.
Vor ca. 5 Wochen hat mein Mann sich bei der Arbeit seinen Kopf gestoßen.Da er nur eine Beule hatte u. keine weiteren Beschwerden,sah er keinen Grund einen Arzt aufzusuchen.
Nun machten sich etwa 2 Wochen später,weder er noch ich dachten noch an den Stoß, Sehprobleme auf dem rechten Auge bemerkbar.Wir schoben es auf eine normale Sehverschlechterung bei Kurzsichtigkeit(er trägt eine Brille).Also ging er zum Augenarzt u. sie diagnostizierte zuerst einmal eine Prellung der Netzhaut u.fragte ob er in letzter Zeit gestürzt wäre oder sich gestoßen hatte u.da fiel ihm natürlich sein Unfall bei der Arbeit ein. Jetzt nach weitren Untersuchungen stellte sich heraus,daß er dort eine Thrombose hat u. eine Behandlung sehr kostspielig ist u.vor allem aus der eigenen Tasche bezahlt werden muß,was wir natürlich auch tun werden. Aber nun zu meiner Frage bzw. dem Problem: Eigentlich ist das ja eine Folge eines Arbeitsunfalles,doch er hat ja nun keine durgangsärztliche Untersuchung,die notwendig ist um einen Arbeitsunfall bei der Berufsgenossenschaft zu melden. Er hat zwar Zeugen für den Unfall,aber haben wir überhaupt noch eine Chance diesen Vorfall als Arbeitsunfall zu melden,um evtl. Entschädigungen zu bekommen?

LG Manuela

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Ruf die Berufsgenosenschaft an und frag nach.

Gruß

Manavgat

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Wieso muss eine ärztlich notwendige Thrombosebehandlung aus eigener Tasche bezahlt werden?

Zahlt die Krankenkasse nun gar nichts mehr?