-Krippe- mein Kind - schlechtes Gewissen - und Co

Hallo

ich bin heute echt sch.. drauf!! und hab sooo das schlechte GEwissen, das ich meinen Kleinen in die Krippe bringen will..ALSO:

Heute war der 5.Tag der Eingewöhnungszeit und es war wieder sch...! die ersten zwei, drei Tage waren ganz ok und ich konnt auch schon am dritten Tag für 20min "raus" gehen..er hat immer mal wieder alleine mit den anderen Kindern gespielt kam aber auch immer wieder zu mir an und gestern und heute war er NUR bei mir und immer wieder MAMA MAMA MAMA ... er hat nun sicher Angst weil ich neulich schon draussen war, oder?? Ich weiß ich darf nicht so viel erwarten, das mach ich eigentlich auch nicht, und Finn kennt das auch nicht so mit anderen da unsere family leider weit weg wohnt ist Finn viel bzw den ganzen Tag mit mir alleine, ab und zu kommen mal Freunde mit ihren Kindern aber das war es dann auch schon, von daher erwarte ich ja auch nicht das mein Kind schon alleine am 5.Tag in die Krippe geht. Aber ich hab nun soooo das schlechte Gewissen das ich schon überlege ihn doch wieder abzumelden, aber da ich auch gerne wieder std.weise arbeiten gehen möchte weil ich auch unzufrieden bin dachten wir wir versuichen das mit der Einrichtung. Mein Kleiner ist fast 21 Monate...udn nun weiß ich nicht wie ich das weitermachen soll und wie ich ihn avtl besser dran gewöhnen soll

Ging es wem ähnlich??? Und was habt ihr gemacht, wie habt Ihr Euch verhalten??

Ich danke Euch für den Rat#blume
*SORRY FÜR TIPPFEHLER* ;-)

VLG Ivi

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Hannah ist mit gerade 2 Jahren in die Krippe gegangen. Ich war auch fast am verzweifeln. Da die Kita neu eröffnet war, waren alle Kinder in der Eingewöhnung. Bei allen ging es recht schnell; nur bei uns wollte es nicht so richtig.
Wir haben 3,5 Wochen gebraucht, bis sie ganztags blieb. Die erste Woche durfte ich gar nicht weg. Dann konnte ich schon mal einkaufen gehen. Ein paar Tage später blieb sie bis mittags, dann wieder etwas später habe ich sie gegen 13 Uhr abgehlot. Dann wurde sie leider für drei tage krank. Danach haben wir gesagt: jetzt wird Mittagsschlaf gemacht.
Ab da ging es gut.
Morgens beim Abschied gab/gibt es noch öfter Stress (nach einem Jahr), aber das legt sich, sobald ich außer Sicht bin.
Du musst einfach Geduld haben.
Die brauche ich nun beim Abholen, denn da hat sie meist keine Zeit für mich.

lg Ivonne

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Hi,

ich bin mir sicher, dass dein Kleiner merkt, was für ein schlechtes Gewissen du hast!

Überleg dir mal in Ruhe, wie es dir dabei geht. Bist du mit der Einrichtung zufrieden, magst und vertraust du den Betreuern.... Und wenn du dir ganz sicher bist, dass es für dich passt, dann klappt es auch!

Es gibt Kinder, die einfach länger brauchen, sich einzugewöhnen. Ich bin auch kein Freund vom "dort bleiben". Irgendwie hab ich das nie gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dann wird es noch schlimmer und ich muss immer bleiben. Das ging aber nicht, weil ich arbeiten gegangen bin.

Noch hab ich leicht reden, bei uns beginnt die Kinderbetreuung am 1.9. und unser Junior (21 Mon.) wird sicher auch ein Drama machen - es ist nicht leicht los zu lassen #schwitz

alles liebe
sabsy

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Hallo Ivi!
Kopf hoch!
Mir ging es ähnlich und ich fand die zeit der eingewöhnung total schlimm...
Kaspar geht seit Mai in die Kita war damals 19 Mon. und musste weil ich meine Diplomarbeit schreibe....
Ich hatte das Gefühl das es für ihn leichter wurde wenn ich einen schnellen kurzen Abschied mit ihm hatte ohne erst vorher noch im Raum zu warten...
Solange du den Erziehrinnen oder Erziehern vertraust und dich dort selbst wohlfühlst und das Gefühl hast dein kleiner Mann ist dort gut aufgehoben dann gibt ihm das sicherheit! Wenn du zögerst und unsicher bist wird er es auch!
Es ist doch toll für ihn mit anderen Kindern er wird eine Menge lernen da kann man nur staunen und fü dich ist es schön wenn du wieder arbeiten kannst weil du nicht nur Mutter bist! Ihr habt beide was davon und könnt dann die Zeit nach dem Abholen wieder gemeinsam genießen!

Kaspar rennt heute weg wenn ich ihn abholen will und freut sich über die anderen Kinder und die Erzieherin wenn wir ihn hinbringen.
Alles gute für euch beide und du schaffst das! Flori mit Kaspar

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Hallo Ivi,

meine Freundin ist auch gerade bei der Eingewöhnung jetzt genau nac 4 Wochen ist es ok für ihn.

Die ersten zwei Wcohen war die hÖlle und sie total am verzweifeln.
Dann fing sie an "unauffällig" den Raum zu verlassen und kam dann nach ca 2 Stunden wieder.

Gestern hat sie sich das erste Mal nach 4 Wochen von ihm verabschiedet und nachdem er erst ganz doll geweint hat, hat er sich lt Erzieherin nach 2 Min beruhigen lassen und war bis nach dem Mittagessen da. Ab da war er wohl super drauf und gestern Abend bei uns endlich wieder der "Alte"

Meine Freundin meint das es klick gemacht hat und er jetzt genau weiß das sie geht aber auch wiederkommt.

Er war morgens auch total anhänglich, eben weil er wohl wußte das Mama irgendwan weg ist. Bis kurzem weinen und Abschied ist es wohl besser. Heute hat es auch geklappt.

Bei uns in der Gruppe ist auch ein Kind bei dem es jetzt nach 4 Wochen einfach abgeben wird und Tschüß gesagt. Der ist nach 2 Min super glücklich und viel besser drauf.

Gib Euch Zeit, es wird schon und 5 Tage sind echt nicht lange.

lg Maren udn Hannah die Ihre Krippe abgöttisch liebt

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die tagesmutter meiner tochter hat auch immer gesagt...
die kinder merken dass, wie es den eltern geht, wenn sie sie bringen... wenn du schon unruhe und "unwohlsein" ausstrahlst, dann wird es deinem kind nicht anders gehen. gerade,wenn ihr so eng beieinander seid und er es nicht kennt mal woanders zu sein, achtet er doch rauf, was "sagt" mama... bist ja nunmal seine bezugsperson...


hab geduld und überlege dir,was du wirklich willst.

gruss,claudi

6

Hallo,

also es ist ja immer leichter gesagt als getan, aber ich glaube das Dein Kind Deine Unsicherheit merkt.

Und deshalb hat mein Mann vor 3 Wochen meinen Sohn (22 Monate) das erste Mal in die Kita gebracht, er hatte sich extra Urlaub genommen.

Nun haben wir Hannes schon ca. 3-4 Tage vorher immer mal wieder erzählt, daß Mama arbeiten geht, Papa arbeiten geht und Hannes geht in den kindergarten.

So am 1. Tag geht mein Mann mit ihm dorthin und Hannes sagt ganz trocken: mama arbeiten, papa arbeiten und hannes "Nindergarten" und meinte dann noch Tschüß Papa. So haben die Erzieherinnen gesagt, er soll mal raus gehen und kurz einen Moment warten. Aber Hannes hat noch nicht mal nachgefragt. Und das war unsere Eingewöhnung. Ich glaube aber, daß der Mann sich nicht so viele Gedanken macht wie die Mama.

Ich war auch unruhiger. Aber da die 3 Wochen super laufen, freue ich mich, mag die Erzieherinnen total gerne. Sind super lieb zu den Kindern und ich bin jetzt auch entspannt auf der Arbeit.

Naja, weiß auch nicht, ob ich Dir damit jetzt helfen konnte :-)

Lg Steffi mit Hannes 22m

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Hallo,

also wenn Du vielleicht lockerer an die Sache ran gehst, wird sich das auch bei Deinem Sohn legen. Der bekommt doch die Anspannung mit. Man sollte kein schlechtes Gewissen deswegen haben, es kommt den Kinder doch auch zu Gute. Krippe ist doch nix Schlimmes, im Gegenteil.

Lg