sehr weit entwickeltes Kind

Guten Abend ihr Lieben,

ich vermeide hier extra den Begriff der ´Hochbegabung´, da mein Kind zum Einen noch sehr klein ist (17 Monate) und es zum Zweiten hier wohl nur zu irrwitzigen Diskussionen/Streitereien führen würde.

Ich würde gern mal um eure persönlichen Erfahrunge, wenn denn vorhanden fragen.

Mein Sohn hat morgen einen Termin im Institut für hochbegabte Kinder hier an der Uni.

Er hat bereits mit knapp 9 Monaten angefangen zu sprechen (und ich meine wirklich sprechen), spricht mittlerweile in 4 Wort-Sätzen, zählt bis 10, kennt die Farben (und zwar auch rosa, lila etc.), singt so ziemlich alle Kinderlieder aus der Krabbelgruppe und mittlerweile leider aufgrund meines Musikgeschmacks auch Lieder von Elaine Page :-)
Im Moment lernt er aufgrund der WM die Flaggen der einzelnen Länder und weil er ja als Junge auf Auto´s steht nun auch die Automarken;
ich könnt noch seitenweise aufzählen; das sollte aber zur Verdeutlichung reichen.

Da er sich mit keinem Kind unter dem Kiga-Alter ´abgibt` und daher jetzt schon zum Einsiedler wird, der wirklich lieber stundenlang allein Wissen in sich reinsaugt, ist mir vom Kinderarzt und Psychologen ein Besuch in diesem Institut angeraten worden.

Es läuft morgen als ´Beratungsgespräch´, wobei wohl schon eine Vorab-Testung, aufgrund der extrem weiten Entwicklung meines Sohnes erfolgen soll um zu sehen, wie man ihn jetzt schon am besten fördert.

Ja ich bin aufgeregt, hab aber auch Angst, vor dem was da auf mich zukommt ggfls (auch wenn natürlich ein IQ Test erst im Vorschulalter durchgeführt wird); bin aber froh, dass man jetzt schon ein ´Auge drauf hat´, denn er ist wahnsinnig sensibel und geht mir jetzt schon unter aufgrund dieses immensen Wissenshungers; manchmal ist er mir ehrlicherweise auch peinlich, weil er wirklich auf der Straße jeden ´vollquatscht´, alles diskutiert, jeden fremden Einkaufswagen kommentiert und und und.

Ich denke also, dass es für uns beide wichtig ist, dass ich nicht noch in gravierende Umgangsprobleme mit ihm gerate.

Kennt einer so etwas? Kann mir einer berichten, ob sich tatsächlich irgendwann ein schwindelerregender IQ herausgestellt hat, oder ob sich das im Sande verlaufen hat?
Persönliche Erfahrungen, Berichte, Tips nehme ich gern an und darum geht es mir hier.

Im Übrigen war mein Sohn ein Frühchen, mit Intensiv und Magensonde und all dem Drama und das glaubt mir heute kein Mensch mehr :-p

LG

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Warte doch erstmal den Termin morgen ab.

Ich glaube kaum das dir hier jemand groß Tipps geben kann.
Die wenigstens Kinder sind hochbegabt und wenn dann wird es sicher erst viel später bemerkt als bei deinem Sohn.

LG Ina

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Sicher warte ich ab; hat ja auch mit dem Termin nichts zu tun.

Ich frage nach Menschen, die (hoch)begabte Kinder haben, oder Kinder, die eben so wahnsinnig flott sind, wie meiner, aber wo sich das vielleicht wieder verlaufen hat!

Ja ich bin dem Grunde nach froh, dass er so ´auffällig´ ist, denn schlimmer wäre es, wenn er in sich einfach verkümmern würde, bis sich vielleicht mal in 10 Jahren einer nen Kopf um seine Intelligenz machen würde.

Aber danke für die pauschale Antwort, dass mir niemand im Forum was dazu berichten kann #kratz

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Stimmt, ich habe die Antworten von den Übermüttern vergessen. #cool

Vielleicht gibts an der Uni so eine Art "Selbsthilfegruppe" für Kinder mit Hochbegabung. Mach dich da mal schlau.

LG Ina

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Ja, ich stimme der Vorrednerin zu. Du wirst den Termin abwarten müssen.

Hochbegabung ist immer eine schwierige Sache, weil bei all der Förderung gerne die Sozialkompetenzen auf der Strecke bleiben, gerade weil die Kinder den Gleichaltrigen voraus sind und ihre Gesellschaft nicht suchen.

Das wäre das Einzige, was mir in so einer Situation Sorge bereiten würde.

Wenn Du Deinem Kind in Sachen Sozialkompetenzen und Empathie etwas helfen möchtest. Es gibt da ein sehr nettes Buch, das heißt 'Der Seelenvogel' von Michal Snunit. Damit kann Dein Sohn auch seine Emotionen besser verstehen lernen.

Wünsche euch viel Glück, dass alles gut wird.

Gruß
marjatta

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´Ja, ich stimme der Vorrednerin zu. Du wirst den Termin abwarten müssen.´

Ich frage doch nach PERSÖNLICHEN ERFAHRUNGEN; es geht doch hier gar nicht um den Termin

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Mann Oh Mann, Dein Sohn kann aber schon ne ganze Menge für sein Alter. Meine Tochter ist auch 17 Monate alt und fängt jetzt an mehr oder weniger nachzusprechen (und das nicht wirklich verständlich). Aber sie probiert es. Aber was Dein Sohn kann ist ja schon außerhalb der Norm. Viele denken immer, dass ein hochbegabtes Kind ein Segen ist, aber dessen ist nicht so. Das Kind von einer Bekannten von mir ist auch hochbegabt und es ist sehr schwierig für meine Bekannte damit klar zu kommen, da er von den Kindern seines Alters ausgeschlossen wird (er hat aber auch kein Interesse an den "normalen" Kindern). Außerdem ist er vom Wesen her (gegeben durch seine Hochbegabung) auch sehr schwer zu handhaben. Ich hoffe für Dich, dass es nicht so ist aber wenns so sein sollte heißt es stark sein für Dich. Lass uns morgen Abend doch mal wissen was bei Deinem Gespräch/Test rausgekommen ist.
LG Sancha :-D

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Hallo,


mein großer Sohn ist Hochbegabt, für uns ist es ein Fluch, aber das kann bei jedem anders sein. Wenn Du magst und fragen hast, kannst Du mich gerne per VK anschreiben....

LG

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Ja mich würde zum Beispiel interessieren, ob er sehr jung ´auffällig´ geworden ist? Wie seit ihr drauf gestoßen?

Wie gesagt, SOLLTE meiner es sein, dann bin ich wenigstens ab dem kleinstmöglichen Alter schon unter der nötigen fachlichen Beobachtung, was dann vielleicht auch nicht das Verkehrteste ist.

Oh Gott ich weiß es nicht.

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Er ist sehr früh gelaufen, mit 8 Monaten zb., geredet hat er sehr spät, lag aber daran, dass der KiA zu spät festgestellt hat, dass er eine Kaugummizähe Masse im Ohr hatte, sodass er erst sehr spät richtig hören konnte....

Er war immer unterfordert und wurde dadurch auffällig, aber niemand kam darauf, dass er HB ist. Es hieß "junge Mama, überfordert, deswegen ist das Kind so"

In der Grundschule war es genauso, auffällig, jede Woche gabs ein Gespräch in der Schule, er sollte auf eine Sonderschule für Lernbehinderte, davor wird in unserem Bundesland ein IQ-Test gemacht, so kam es erst raus.... Komischerweise behauptete die Lehrerin immer, dass er dumm sei und nicht mitarbeiten würde, als er auf eine spezielle Schule für HB´s gewechselt hat und ich seine ganzen Sachen abgeholt hat, habe ich in einem Schulbuch, dass ihm gehörte einen Vermekr der Lehrerin gefunden "Du sollst nicht einfach vorarbeiten" Das halbe Buch war schon ausgefüllt, konnte das vorher nicht sehen, weil dieses Buch in der Schule bleiben musste...
Es hat mich total geärgert, weil die Lehrerin genau wusste, dass er nicht so dumm sein kann...

Naja, alles ne lange Geschichte- es gab viele Tränen :(

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hallo,

schau mal, was morgen bei rauskommt.

mein sohn konnte auch mit 18 monaten ALLE Farben. Er konnte sogar in dem Alter das ABC aufsagen. Er hat mit zwei Jahren so gut, wie ein drei- vierjähriges Kind gesprochen. Jetzt ist er seit April drei und quatscht wie ein erwachsener, was nicht üblich ist. er spielt auch lieber mit älteren kindern, weil er mit den jüngern einfach nichts anfangen kann.
jetzt ist er drei und liest schon zahlen ab. hat er sich selber beigebracht ???

allerdings würde ich NIEMALS auf die idee kommen, ihn in so ein institut zu schleppen. sei mir nicht böse, aber: was willste denn damit bezwecken.

klar, es is gar nich so einfach, so n kleveres kerlchen zu haben. man macht sich sorgen. meiner is auch viel lieber teilweise alleine, als dass er mit anderen spielt. aber ich akzeptiere das. er ist nunmal so. seitdem ich ihn so lasse, wie er eben ist, klappt alles viel besser. wenn er was lernen will, helf ich ihm. ich unterstütze ihn. er fragt sehr viel, er is sehr wissbegierig. (sind ja alle kinder). er will alles genau wissen. und was für zeugs! ich erkläre. ich unterstütze das, was er machen möchte. ich selber fördere nicht mehr, als das, was er fordert. das klappt ganz gut so. mehr könnte man ja sowieso nicht machen.

was denkst du, wenn rauskommt, dass dein kind hochbegabt wäre? was wäre dann? genau! nix! ;-) oder möchtest du ihn dann vor einen chemiekasaten setzen mit 1,5 jahren und erhoffst dir, dass es ein kleiner einstein wird ;-)

im übrigen: es gibt viele kinder, die anderen einen schritt voraus sind. auch einen großen. aber es kann gut möglich sein, dass dann diese kinder im alter von 4, 5 oder 6 jahren auch mal mti dem wissen stehen bleiben und die anderen aufholen und alle wieder einen stand haben.

klar, dein kind is zweifelsohne nicht auf den kopf gefallen. versuch es zu genießen. es is doch schon witzig zu sehen, dass so ein kleiner zwerg kinderlieder singt, oder? ich hätt mich bei meinem damals total wegwerfen können vor lachen.. unterstütz ihn... wirst du ja eh machen ;-)

aber ob der gang in dieses institut wirklich nötig ist? ob das deinem kind gefallen wird? vor allem: ich hab mal gehört, dass man in dem alter sowieso nix darüber sagen kann, ob ein kind hochbegabt ist. ich an deiner stelle würde ihm diese prozedur ersparen. entwickelt er sich natürlich weiter so toll und ist anderen auch noch mit 6 jahren total weit voraus, dann würde ich solch sachen in erwägung ziehen, damit die schulischen leistungen nicht leiden. aber in dem alter kann man sein kind ja noch gut allein fördern usw..

:-)

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Hat doch mit Schleppen nix zu tun, die unterhalten sich nur mit ihm, was GENAU sein Steckenpferd ist und ihm nen Riesenfun bringt.

Kann ich dir sagen was das soll: Mein Sohn MUSS ´vollgequatscht´ werden und zwar soviel, dass wir schon Probleme mit der Tagesmutter haben, denn NIEMAND in seinem/unserem Umfeld kann leisten was er verlangt.

Daher fangen hier meines Erachtens nach schon Probleme bei uns an; er ´droht´ mir zum Beispiel mit Selbstverletzung und tut dies dann auch; dies steigert sich auch sichtbar.

Wenn ich irgendwo die Möglichkeit habe, dass ihn jemand eine Stunde die Woche zu 10000 % auslasten kann, dann mach ich das, wenns hilft.

Und es ist mir egal, wenn er Chemiebaukästen bauen will, dann soll er es machen, genauso wie er jetzt die Flaggen und Automarken lernen ´darf´.

Weißt du ER gibt vor was er lernen möchte!

Ich kann ihn nur nicht mehr genug fordern/fördern und niemand kann das hier.

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huch, da hat wohl jemand was in den falschen hals bekommen ;-) ich hab das alles doch nicht böse gemeint.

du hast gefragt, ich hab meine meinung gesagt. ;-)

gaaaaanz ruhig ;-)

was verlangt denn ein 1,5 jähriger, was eine mutter oder tagesmutter nicht leisten kann? das versteh ich jetzt echt nicht!

klar, er gibt vor, was er lernen möchte. das dachte ich mir. aber das kann man doch noch seinem kind geben. ein kind mit 1,5 jahren - auch wenn es hochbegabt wäre - kann doch noch gut gefördert werden.

sei mir nicht böse. aber ein wenig übertreibst du doch grad sicher, oder?

was mich noch interessiert. inwiefern droht er dir mit selbstverletzung???

und das mit chemiebaukasten war nicht so gemeint, wie du es aufgefasst hast! komm mal wieder runter ;-)

du schreibst im ausgangsthread, dass du nicht von hochbegabung reden möchtest und gehst hier auf meine antwort tierisch ab. ich wollte dir nur meine meinung sagen, weil MEIN kind das (bis auf die flaggen - dafür hat meiner das abc unbedingt lernen wollen) genauso alles konnte.

is mir unklar, wie man in dem alter nicht mehr fordern/fördern kann. es gibt doch sooo viel sachen, die er noch nicht kann. versuchs doch mal auch in eine andere richtung zu lenken. und wenn er flaggen und automarken lernen will, lernst du sie mit ihm. wirste ja machen. und so förderst du ihn doch. dann versuch mit malen oder basteln ihn weiter zu fordern und fördern. es gibt sicher sachen, die er nicht kann! er is ja grad mal 1,5 ;-)

und bekomm nich wieder gleich alles in den falschen hals

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Hallo,

mein Grosser konnte damals mit 9 monaten laufen, mit 10 Monaten sehr gut Sätze sprechen, er konnte sehr gewählt sprechen, er konnte zählen, alle Lieder die er einmal hörte nachsingen.
Da er mein erstes Kind war, dachte ich dies sei normal.

Nun mein Sohn ist hochbegabt, es ist teilweise sehr anstrengend.

Was dir ein test in diesem Alter bringen soll, erschliesst sich mir nicht, ich wprde ihn nicht machen.
Das dein Kind besonders ist, merkst du doch selber.

Gruss

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Es geht doch hier nicht um einen Test, es geht darum, dass ich dringend ne Möglichkeit suche, wie ich ihn auslasten kann, weil er mit 17 Monaten schon ein wahnsinnig unglückliches Kind sein kann, wenn ich mal für eine Minute nicht mit ihm spreche; es ist genauso heftig, wie ich das schreibe.

Ich bin jetzt schon an nem Punkt, dass ich ihn nicht mehr auslasten kann; das wir mit der Tagesmutter Probleme haben, weil er da natürlich ein wahnsinnig anstrengendes und forderndes Kind ist.

Wir stecken also schon mitten in Problemen, die ihr vielleicht gar nicht oder später erst gehabt habt, aber ab da hast du doch ein Augenmerk drauf gelegt...ich stecke jetzt schon drin!

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Natürlich hatten wir frühzeitig Probleme, dennoch bringt dir in dem Moment kein Test der Welt etwas.
Wie du dein Kind auslasten kannst, weisst sowieso nur du.
Du bekommst Tips und Anregungen, dennoch musst du diese vollziehen.

Mein Grosser war und ist noch immer ein anstrengendes Kind, aber man lernt damit umzugehen, auch schon frühzeitig.
Auch damals konnte mit 10 MOnate kein anderes Kind so gut reden wie er.

Er kennt mit seinen 7 jahren so ziemlich jedes Museum in Berlin und Umgebung auswendig, er hat viele Interessen, die man fördern Muss, ob man will oder manchmal auch nicht.

Das deine Tagesmutter damit ein Problem hat, kann ich verstehen, wir haben unseren Sohn in eine Privatkita gesteckt, die damit schon Erfahrungen hat und das war gut so.

Unser Grosser redet auch heute noch wie ein Wasserfall und brauch ständig anregungen, er schläft mit seinen 7 Jahren noch immer nicht durch, sein Kopf arbeitet ständig.

Sag mir bitte also nicht, das wir keine Probleme haben. ICh denke jede Familie mit einem hochbegabten Kind hat Probleme und wenn auch kleine.

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Hallo,

ja mein Neffe war so mit 1 1/2 Jahren. Später stellte sich ein IQ von 128?! raus. Er ist "nur" auf der Realschule und hat viele Probleme mit Gleichaltrigen.

Ich denke, wenn man ihn richtig fördern würde, dann könnte man viel mehr aus ihm raus holen. Aber, dafür muß er erst noch reifen;-).

Dein kind hört sich schon nach hochbegabt an, aber da würde ich dann auch wirklich auf die Profis hören was in den nächsten Jahren am besten ist.

Berichte dann mal:-)

Alles Gute
Nana

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Ganz lieben Dank für die Antwort; das ist erst die Zweite, die nicht wieder in die Richtung geht ´manche meinen sie hätten die besseren Kinder´, oder ´Mütter, die ihren Kindern nen hohen IQ anerziehen wollen´.

Ich mach genau das was eine Mutter tun soll, sich um ihr Kind kümmern und genau DAS tu ich.

Oh wow mit dem IQ sind die Eltern aber mit Sicherheit schwer beschäftigt; das is ja schon krass.

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wirklich hochbegabt ist ein Kind ab einem IQ von 130, ab 115 hat ein Kind einen überdurchschnittlichen IQ. Viele Schulen und Fördervereine für HB Kinder nehmen Kinder ab einem IQ von 125 auf.

Der IQ von meinem Sohn ist weitaus höher, aber soll ich Dir mal was sagen, ich wünschte mir, dass er einen IQ um die 100 hätte, aber ich kann es mir leider nicht aussuchen ;( Er wäre viel glücklicher :-(

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Hallo,

Ich kann Dich zu gut verstehen, mein Sohn ist heute 6 Jahre alt. Er fing mit nur 7 mon. an zu sprechen, konnte um den Ersten Geburtstag komplette 5 Wort Sätze. Das wurde dann immer umfassender, er benutzte Fremdworte und drückt sich noch heute sehr gewählt aus.
Bei ihm ist es so das er hyperaktiv wird, wenn man ihn nicht genügend fordert. Er langweilt sich dann so sehr, das er entweder Nägel knibbelt oder mittlerweile gefallen daran findet andere ständig zu verbessern.
Er ist weiter im Sozialen Bereich, aber manchmal ist es anstrengend mit ihm weil er unheimlich diskutieren kann ( auf Erwachsener Ebene). Er hat mir schon mit Zwei Jahren Dinge erzählt, die sehr untypisch sind.
Testen lass ich ihn aber erst jetzt zum Schulbeginn, so früh hatte ich das noch nicht in betracht gezogen.

Schauh einfach was dabei raus kommt, ich weiß das mein Sohn anders ist als andere Kinder, das bekomme ich auch immer wieder gesagt. Der Diskussionsdrang deines Kindes sollte dir aber nicht Peinlich sein, versuche hinter ihm zu stehen.

Ich habe mich daran gewöhnt das mein Sohn auch oft sich selber zu sehr unter Druck setzt ( das ist das Problem bei HB), obwohl es ihm niemand abverlangt ist es ihm noch nicht gut genug.

Versuche ihn zu unterstützen, lass ihn ruhig diskutieren, alles andere untergräbt sonst den Sozialen Bereich. Ich habe Jeremias immer walten lassen, er hatte auch jedes Spiel gewonnen ( Memory, Gespenstertreppe und all diese Spiele), ich hätte ihn absichtlich verlieren lassen müßen, um zu verhindern das er gewinnt. Leider spielt er zu wenig mit Gleichaltrigen diese Sachen, weil er da als Streber rausziehen würde, also hat er die Rollenspiele für sich entdeckt.

Mein Sohn ist hochsensibel, das ist der Nachteil daran, stehen Termine an oder Ereignisse wird nichtmal etwas gegessen, weil er nicht kann.

Wie war denn das Schlafverhalten?

LG, Julia

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Ganz lieben Dank auch für die Antwort, die mir auch endlich weiter hilft #winke
Oh wow, ja könnte meiner sein ;-)

Ja er ist auch wahnsinnig sensibel; selbst weinende Kinder auf der Straße bringen ihn an den Rand der Verzweiflung; er nimmt so unglaublich viel auf, dass es mir als Mutter manchmal weh tut, wenn er in solchen Sitautionen Schmerz spürt, den er in dem Alter noch gar nicht spüren sollte :-(

Er schläft von kleinst auf von 19 Uhr bis 6.30 Uhr durch und Mittags ne Stunde; daran hat sich auch nie irgendwie was verändert :-p

Ja ich weiß, dass ich die Probleme habe, weil er mir echt peinlich ist manchmal, auch wenn das falsch ist; im Moment ist das ein furchtbarer Rattenschwanz, aus dem ich versuche rauszukommen.

Ja er fängt an Zahlen zu malen und flippt richtig gehend aus, wenn das nicht so läuft, wie er sich das grad vorstellt; er ist sich selbst gegenüber auch wahnsinnig streng.
Im Gegenzug vergesse ich und auch alle anderen, wie ´klein´ er eigentlich noch ist.
Er geht zu Hause und bei anderen Leuten schon seit 3 Wochen zuverlässig auf die Toilette, sowohl Groß, wie auch klein (und das OHNE Zwang etc.) und man nimmt das alles als selbstverständlich, aber er ist trotzdem erst 17 Monate; es is wirklich krass mit ihm :-(

Darf ich fragen, wie sich das schulisch bei deinem Kind heit darstellt??

LG

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Ha ha und du bist auch noch aus Bochum #winke

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Ich weiss gar nicht, warum bei diesem Thema immer gezickt werden muss!

SEIT FROH, WENN EURE KINDER GESUND UND GLÜCKLICH SIND, EGAL OB einen niedrigen, normalen, überdurchschnittlichen oder hohen IQ! Es ist nur ein beschissener WERT, er sagt NICHTS, rein gar nichts! aus- ich kann nur den Kopf schütteln!!!!!!!!!!!!!

Mich macht dieses Thema eh immer sehr wütend, wenn ich gewisse Äußerungen lese! (Hier war es ja noch nicht so extrem)

ABER, ich sage es nochmal:

MEIN SOHN IST VERDAMMT UNGLÜCKLICH! Er leidet, er fühlt sich unverstanden, traurig, er fühlt sich dumm! ER will "normal" sein, aber er ist anders, damit kann er nicht umgehen! Er stand mit 9 Jahren in der Schule und wollte eine kleine Brücke runterspringen, so verzweifelt ist er gewesen! Sein IQ liegt im 140 er Bereich, es nutzt im nichts! Und er ist nicht der einzige HB, dem es so schlecht damit geht, aber leider wird viel zu wenig darüber berichtet!!!!!!!!!!!!!!!!!

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ja, da hast du recht.. das is nicht schön, was deinem kind widerfahren ist. das tut mir sehr leid. ich hoff, ihr habt die situation insoweit kitten können, dass das leben für ihn wieder fröhlicher ist. #liebdrueck

zum gezicke: wer hier zickt ist eindeutig die TE. sie hat hier bisweilen nur nette antworten bekommen. zwar mit versch. meinungen, jedoch allesamt niveauvoll und verständnisvoll. andere meinungen wird es immer geben. dass jeder tests usw. unterstützt und toll findet in dem bereich, wirds nie geben :-)

ich bin auch der meinung, dass ab einem gewissen alter schon festgestellt werden MUSS, ob ein kind HB ist oder nicht. allein um es besser zu verstehen. aber sorry, mit 1,5 jahren?! das geht mE zu weit!

alles gute für euch und euren zwerg. ich hoffe, er wird trotz alle dem seinen weg meistern. mit höhen und tiefen, wie es jedes normale leben hat. und hoffentlich kann er mit tiefen dann auch gut umgehen ;-) aber ihr seid da für ihn und das weiß er und das ist das wichtigste ;-) #liebdrueck

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Ich habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber ich kann Dir nur Recht geben.

Ich bin unglaublich froh und dankbar, ein völlig durchschnittliches, gesundes Kind zu haben!
Da ich Erzieherin bin, habe ich immer mal wieder mit allgemein oder auf ein Gebiet begrenzt hochbegabten Kindern/Jugendlichen zu tun und kann bestätigen, daß das kein Zuckerschlecken ist. Ehrlich, ich würde mir selbst so ein Kind genauso wenig zutrauen wie ein stark behindertes Kind. Natürlich wächst man da rein (was hat man schon für eine Wahl), wenn man muß, aber Danke, Danke, Danke, daß ich mich entspannt zurücklehnen und die Kindheit meiner Kleinen genießen kann!

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