Liebt Ihr Euer Kind mehr als Euren Mann?

    • (1) 21.01.11 - 20:51

      Hallo,

      ich hab da mal eine etwas provokante Frage - siehe Betreff...
      (Die Frage könnte sicherlich auch ins Partnerschafts- oder Familienforum, aber hier sind wohl die meisten Mütter unterwegs...)
      Wir sind da heute irgendwie im Freundinnenkreis drauf gekommen und recht einhellig herrschte die Meinung, dass man als Mutter sein Kind mehr liebt als den Mann. Natürlich kann man da anführen, dass man ein Kind anders liebt etc. etc., aber dennoch kann man diese Frage sicherlich beantworten.

      Wie sieht das bei Euch aus?

      Gespannte Grüße,
      Dani

      Bei mir gibts kein mehr oder weniger. Aber anders.
      Mein Kind muss und will ich beschützen, emin Partner steht mir zur Seite. das sind einfach zwei ganz verschiedene Arten zu lieben. So wie ich meine Eltern unterschiedlich aber nicht den einen mehr oder weniger liebe, liebe ich meine Kinder auf eine andere Art als meinen Mann.
      Franziska

      Klare Antwort : JA !!!!

      • Dem kann ich mich nur anschließen (was natürlich nicht bedeutet, dass ich meinen Mann wenig liebe, aber mein Kind ist mein Fleisch und Blut)

        Ich behaupte sogar, dass es den Männern genauso geht, aber das ist einfach nur vollkommen normal :-)

    Hallo

    schwierige Frage ....

    ich kann sie dir nicht beantworten.

    Was ich Dir aber sagen kann, daß ich definitiv nicht die Kinder eindeutig mehr Liebe als meinen Mann.

    Die meisten Frauen die ich kenne lieben ihre Kinder weit mehr als ihren Mann.

    Wir sind ein sehr starkes Paar und das schon seit 16 Jahren - wir lieben uns immer noch sehr, keine Krisen, keinerlei größere Konflikte ....
    Wir sind immer noch Wir
    die Menschen die sich lieben
    und unsere Kinder sind das wunderbare Ergebnis unserer Liebe


    Grüße Silly

    Hallo Dani,

    ich bin Alleinerziehend, jetzt schon das zweite Mal in meinem Leben.
    Von daher fällt mir die Antwort sehr leicht;

    Ja, ja und immer wieder ja!!!!:-D

    LG von Doris

    können manche vllt nicht nachempfinden, aber JA! muss sagen, wir haben auch oft kriesen und zoffen viel. heißt aber nicht, dass ich ihn nicht liebe! aber für mein kind würd ich alles tun!

    Ich liebe beide eigentlich gleich viel , aber es ist eine andere liebe!

    Schwer zu beschreiben finde ich.

    Aloha Dani,

    wie ist es denn bei Dir? ;-)

    Vom Vater meines Kindes bin ich seit bald zwei Jahren getrennt, aber ich habe seit acht Monaten einen Freund, in den ich sehr verliebt bin.. den ich ernsthaft zu lieben beginne.

    Der Unterschied ist zum einen - die Liebe zum Kind ist sofort und bedingungslos da. Und es gibt nichts, was sie zerstören kann, nicht von mir, nicht vom Kind, nicht von anderen.

    Bei einem Mann (so ist es bei mir) entwickelt sie sich.. sie entsteht nach einer Zeit, sie wächst.. für mich bedeutet das, sie kann auch vergehen (ich wünsche es mir nicht.. ich glaube es nicht.. aber ich kann es nicht 100% wissen - und das wird auch von seinem Verhalten beeinflusst). Dazu ist sie auch anders - sie enthält zB einen körperlichen, erotischen Aspekt, den die Liebe zum Kind nicht hat, der für mich aber auch unverzichtbar ist im Leben.

    Fakt ist für mich - mein Kind liebe ich für immer. Meinen Freund liebe ich, solang ich will&kann, hoffentlich auch für immer. Jemanden mehr lieben.. ah, das weiß ich nicht. Mein Herz ist nicht so klein, daß es nur für einen reicht. Doch ich denke, die Liebe zum Kind wird für mich immer die.. monumentale bleiben, die unbedingte, unabänderliche.

    Liebe Grüße!

    Ae

    • Hallo Ae,

      das hast du wunderbar ausgedrückt und sagt genau das was ich auch denke und fühle!

      Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
      sunshine

      Hallo,
      das hast du sehr schön zusammengefasst.

      Wen ich mehr liebe? Wenn man "lieben" damit gleichsetzt, für wenn ich mich entscheiden müsste, wenn man solch eine Entscheidung von mir erzwingen würde (z.B. wenn ich mit nur einer der beiden Personen weiterleben "dürfte") - dann mein Kind.

      Das ist ja auch alles sehr fiktiv und wie gesagt, es trifft hoffentlich nie ein sich entscheiden zu müssen.

      Und was sicherlich auch ein Aspekt ist, dass sich bestimmt auch die Liebe zu einem Kind in der Qualität ändert. Nämlich dann, wenn es eben auch erwachsen wird, aus dem Haus geht und sein eigenes Leben führt, ohne das hilfsbedürftige, bedingungslos liebende Wesen zu sein, das es jetzt ist.
      Dann bekommt die Liebe zum Partner sicherlich auch nochmal ein anderes Gewicht.

      Aber wenn man mich jetzt festnageln wollte, dann liebe ich wohl mein Kind mehr...

      Liebe Grüße,
      Dani

      wunderbar geschrieben!

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