Liebevolle Konsequenzen?? Oder welche Methoden habt Ihr???

Hallo Ihr Lieben,

wie alle Kinder hat auch mein Kind bestimmte Phasen.
Hauen, schreien, Spucken bei uns gibt es die ganze bunte Messlatte.

Ich habe sie nie gehauen, und das werde ich auch nicht. Allerdings werde ich dann laut, und das richtig. Aber das will ich auch nicht! Aber wi kann ich verdeutlichen das es ab hier genug ist??

Wie handhabt ihr Situationen in denen ein NEIN auf Taube kleine Ohren trifft?? Oder in denen eine Bitte einfach ignoriert wird? Oder wenn ihr angeschrien werdet. oder... oder ... oder

ich bin über jede Antwort Dankbar die zum Thema ist ;-)

Lg Cosi

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Hey Cosi!!

Oh weia diese Situationen kenn ich nur zu gut!

Ich handhabe es immer so, dass ich die Kinder 2 mal ermahne und dann konsequent Grenzen setze. Ich arbeite mit "Wenn du jetzt nicht... DANN"

und dann haben die Kinder die Wahl...entweder ich mache es oder ich muss auf irendwas verzichten....aber diese strafe muss Zeitnah sein, damit sie für die Kinder begreifbar ist....

Beispielsweise verbietest du die Liebingssendung oder zuBett gehen ist eine Stunde früher!

Irgendwas was deinen Kindern sehr wichtig ist.

Und wenn du das konsequent durchziehst ohne schwach zu werden ist dir wirklich geholfen..

Klar ist man dann die Böse Mama!
Aber das macht nichts, das legt sich wieder :D

Auch wenn es echt hart ist!

Dabei muss man aber sagen, dass dein Mann/ Oma und Opa es dann auch mit durchziehen müssen!

Nicht dass die kids euch gegeneinander ausspielen von wegen:
Wenn Mama und Papa nein sagen frag ich Oma und Opa ;)

Liebe Grüße

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ich denke nicht, das man eine böse mama ist, wenn man konsequent ist, es muss nur die richtige Konsequenz sein. Nicht aus der Luft gegriffene Strafen.

Wenn du frech bist, dann habe ich keine Lust mit dir zu spielen.
Wenn du nicht pünktlich am Tisch sitzt, dann ist dein Essen eben kalt.
Wenn du jetzt nicht kommst, dann kannst du leider nicht mitfahren.
usw.

Kinder brauchen eine geordnete Erziehung und Eltern, die ein Kind einschätzen kann, machen es richtig, Kinder brauchen Grenzen, damit sie sich normal entwickeln können.

2

Hallo,

am besten Du nimmst sie aus der Situation raus, indem Du ihr etwas anderes anbietest oder mit einfachen Worten kurz erklärst, wieso sie etwas jetzt nicht tun kann ( zu gefährlich, zu spät etc.) .

Unsere Tochter läßt sich gut auf Kompromisse ein, es sei denn sie ist zu müde oder ich habe sie missverstanden.

LG

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Da Luisa noch sehr jung ist, würde ich noch nicht mit Konsequenzen drohen, die weiter als ein paar Minuten in der Zukunft liegen.

Man darf Kindern ruhig zeigen, daß man genervt ist und ggf. auch mal wütend wird. Das schadet ihnen überhaupt nicht, im Gegenteil: Sie brauchen die Rückmeldung so authentisch wie möglich, um daraus zu lernen. Ein ständiges lächelndes Nein hilft ihnen nicht viel weiter.
Natürlich darf man nicht so weit gehen, dann aus Leibeskräften zu brüllen, zu schlagen oder sonstige No-Gos zu begehen.

Wenn meine Tochter mal nicht auf mich hört (mit mir hat sie das eigentlich durch, momentan ist Papa dran), dann wiederhole ich mich 2- oder 3mal, dann kriege ich schon einen genervten Tonfall und sage ihr auch, daß es mich nervt. Wenn sie dann z.B. trotzdem noch stänkert, ja dann nehme ich sie eben und trage sie in ihr Zimmer und sage ihr, daß ich sauer bin.
Normalerweise findet sie das schon so furchtbar, daß sie innerhalb von zwei Minuten wieder ankommt und sich vertragen will.

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Also wenn ich laut werde, ist meine tochter sofort still. Ich werde aber auch nur dann laut, wenn das Maximum erreicht ist. Dann weiß sie, jetzt lieber weg.

Es kommt immer darauf an, was meine Tochter anstellt. Ich bin generell gegen das Schlagen von Kindern. Allerdings ein Klapps auf den Hintern (wohlgemerkt mit pampers) hat noch niemandem Geschadet, aber auch nicht in jeder Situation. wenn meine Tochter etwas wirklich gefährliches macht, was in die Steckdose steckt, aufs Fensterbrett klettert, sich losreißt und auf die Straße läuft o. ä., finde ich, reicht ein einfaches NEIN nicht aus. Und lange Reden von wegen es ist gefährlich, versteht eine 2 Jährige nicht so, das sie es nicht mehr macht.

Ich muss aber sagen, dass es bisher auch nur einmal vorgekommen ist, dass ich ihr einen klapps gegeben habe und das war nötig.

Ansonsten gehe ich z. B. einfach weiter, wenn sie sich auf den Boden schmeißt, egal, wer mich ansieht oder mir böse blicke zu wirft. ich lasse mich auf keine Diskussion ein. Wir haben neben der Toiletten Tür einen "Schäm dich" Hocker. Wenn sie richtig frech ist, dann muss sie für ein paar Minuten da drauf. Dann sage ich ihr immer direkt, was sie falsch gemacht hat und danach muss sie noch kurz alleine da sitzen bleiben. Anfangs mit geknatsche, mittlerweile sind manche Diskussionen gar kein Thema mehr. So umgehe ich, dass ich wütend werde und ständig rumbrülle, dass möchte ich ja auch nicht. Und ich sage ihr jeden Tag, dass ich sie lieb habe und abends erzählen wir nochmal und sie sagt dann immer:" Kathi Böse. Tul (Stuhl). mama mieb (lieb)." Daraufhin sage ich ihr immer, ja, du warst heute böse, aber ich habe dich immer lieb. und dann umarmen wir uns.

Generell ist meine Tochter sehr lieb, bis auf die typischen Ausbrüche.


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Du denkst ernsthaft, ein "Klaps auf den Hintern" wäre eine geeignet Maßnahme, wenn Dein Kind auf die Straße rennt???

DU bist dafür verantwortlich, daß die Steckdosen gesichert sind, daß es im Straßenverkehr sicher ist (bis mindestens 6 Jahre!), daß sie nicht aus dem Fenster fällt usw. Da brauchst Du auch nicht lange reden, das ist Dein Job als Mutter nicht die Verantwortung Deines Kindes!

NÖTIG sind Schläge mit Sicherheit nicht. Zum Glück inzwischen sogar gesetzlich verboten.

Ich hoffe doch sehr, daß es auch einen Schäm-Dich-Hocker für DICH zu Hause gibt! Das tut schon vom Lesen weh - Kathi böse, Mama lieb! Sehe ich anders...

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Das waren lediglich beispiele. Meine Steckdosen sind gesichert und auch ich habe sie immer an der Hand, wenn wir über die Straße gehen bzw. im Buggy, ich kenne diese beispiele eben von bekannten, die meiner meinung nach falsch gehandelt haben. und ich SCHLAGE nicht mein Kind, sie hat lediglich einmal einen KLAPPS auf den Hintern und das wegen einer ganz anderen Sache, bekommen und zwar mit Pampers und auch nicht feste.

bisher habe ich immer mit verschiedenen Eltern bzw. Erziehern darüber gesprochen und die Idee, mit dem hocker finden die Meisten gut. Alle Eltern erziehen anders, manche Kinder müssen in die Ecke, ins Zimmer oder sonst wohin, wir haben eben den hocker, damit ich sie noch im Auge habe, ich sehe da ncihts schlimmes dran. Und wenn wir abends nochmal durchgehen, was sie falsch gemacht hat, und sie daraufhin sagt, dass sie böse war und das sie mich lieb hat, dann finde ich das doch toll. ich habe sie auch lieb und das sage ich ihr jeden Tag. sie ist zwei Jahre alt und spricht noch keine vollen Sätze.

Ich finde es echt immer ätzend, hier wird gefragt, welche Methoden wer hat und dann wirds kritisiert. Also bisher habe ich keine schwierigkeiten mit meiner Tochter. Sie ist freundlich, grüßt, sagt bitte und danke, tschüss und gibt die Hand. Sie schmeißt nichts kaputt und zickt auch nur noch selbten rum. Seitdem brauchen wir den Hocker nicht mehr. bei uns hat er viel gebracht, ich finde, Kritik kann man dann üben, wenn seine eigene Erziehungsmethode eindeutig Früchte getragen hat, sonst nicht.

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Hallo!
Ich kenne das auch.
Mein KLeiner ist ein echter Wirbelwind und er findet in alles Ecken etwas, was er anstellen kann.
Schränke ausräumen, Fotoalben "ansehen" aber im moment ist auf Stühle klettern total angesagt.
Ich nehme in dann runter oder sag ihm er soll sich hinsetzten und erkläre natürlich warum und weshalb. Aber auf eine Stundenlange Diskussion und eine zehnte Erklärung der gleichen Sache lass ich mich net ein. Nach dem dritten mal ist Schluss.
Zu anfang hat er eins auf die Finger bekommen, natürlich Situationsabhängig. Habe dann aber schnell gemerkt, dass das der Falsche weg ist. Nun nehm ich ihn und setz ihn in sein Zimmer, sein Bett o.ä. Und das klappt auch ziemlich gut.
Ich bin jedoch der Meinung, dass Kinder lernen müssen, dass es einfach Dinge gibt, an denen sie nichts verloren haben, wie der HErd zum Beispiel.
Mein Sohn hat letzte Woche die Herdplatte angemacht obwohl mein Mann und ich auf der Couch saßen. (offenes Wohn-Esszimmer.Küche)
Keiner hats gemerkt bis das Brett was drauflag angefanken hat zu qualmen.
Nunbekommt er einen kleine Klapps auf die Finder, wobei man eher sagen kann, etwas "fester" über die Hand gestreichelt.
:-)
Keine Grndsatzdiskussionen übers schlagen bitte.
Meine Entscheidung der ERziehung.
Ich muss sagen, dass ich einen Hocker oder eine "auszeitbank" bei welcher die Kinder von den Eltern beobachtet werden sehr erniederigend halte.
Sie werden in ihrer "Schmach" beobachtet und müssen sich vor der ganzen Familie "zur Schau" stellen lassen.
Aber wie jemand sein Kind erzieht bleibt jedem selbst überlassen.
Würden wir es alle nach dem gleichen Ratgeber tun, gäbe es keine Individualität, deshalb meine Meinung: Lass diese Lektüren weg und folge deinem Instikt.
Du machst das schon richtig un dein Kind kann doch ruhig merken, wenn du mal böse, traurig, genervt bist!

Sorry fürs lange blabla....

GLG
sunshine.ng und Ben, der wirklich ein sehr liebes Kind ist!!