20 monate: Schläft sehr schlecht ein

    • (1) 31.01.11 - 15:10

      Hallo allerseits,

      ich habe ein Einschlafproblem mit meinem Sohn. (20 Monate)
      Also alleine eingeschlafen ist er noch nie, ich halte auch nix von schreien lassen oder so.
      Wir hatten es mittags immer so gemacht, dass er in unserem Bett schläft, ich mich daneben lege und wenn er eingeschlafen ist gehe ich raus. Abends machen wir das auch so. Nur dass ich ihn dann in sein Bett lege.

      Seit ca. 3 Wochen will er mittags gar nicht mehr einschlafen. Springt nur auf dem Bett rum, ist aber hundemüde. Er schläft dann irgendwann ein, aber mit viel Geschrei.
      Abends geht es etwas besser, es dauert aber auch seit kurzem manchmal 2 Stunden, bis er endlich schläft.

      Seit gut einer Woche wird er nicht mehr gestillt. Abends und morgens hatten wir noch gestillt. Abends hat er sich nun selbst abgestillt. Und seit 3 Tagen stillen wir morgens auch nicht mehr.
      Kann die Veränderung damit zu tun haben?

      Ich versteh mein Kind nicht mehr!

      • Au weia, dir hat ja noch gar keiner geantwortet...

        Meine Tochter ist auch 20 Monate alt und auch wir hatten lange und extreme Probleme mit dem Schlafen. Als sie noch ein Säugling war, habe ich natürlich noch gestillt, aber lange Zeit nicht verstanden, dass sie weint, weil sie nicht satt geworden ist. Dadurch verband sie dann Schlafen irgendwann mit Hunger und wollte bzw. konnte nicht ein- und durchschlafen. Später war sie monatelang krank und wir ließen sie in unserem Bett schlafen. Dadurch wollte sie nicht mehr allein schlafen. Stundenlang saß ich an ihrem Bett und habe ihre Hand gestreichelt. Es war schrecklich belastend.#schmoll Wir alle drei litten unter dieser Situation. Ich habe mich abends gar nicht ins Bett getraut, weil ich befürchtete, dass ich sowieso gleich wieder aufstehen muss.

        Und als Lotte ein Jahr alt wurde und ich wieder arbeiten musste, beschlossen wir, dass das Problem endgültig gelöst werden muss. Also informierte ich mich online bei der Charité: http://www.charite.de/dgsm/rat/kind.html
        Die Erklärungen und Tipps der Charité waren Gold wert! Sie haben uns unheimlich beruhigt und uns Kraft gegeben durchzuhalten. Zusätzlich kaufte ich mir auch das Buch "Schlafen lernen" (GU-Ratgeber).

        Es war anfangs sehr hart, konsequent zu bleiben, aber es hat geholfen! Und schon nach kurzer Zeit hat Lottchen durchgeschlafen. #cool

        Ich bin jeden Tag dankbar, dass wir diese schreckliche Zeit hinter uns haben und nachts alle entspannt schlafen können. Und ich bin überzeugt, das hat nichts mit "Schreienlassen" zu tun. Dein Kind protestiert, weil eine Änderung eintritt. Aber nur durch diese Veränderung kann es Schlafen LERNEN.

        Ich hoffe sehr, dass ich dir helfen konnte. Bitte, bitte lies dir den Link durch! Und du wirst dein Kind verstehen!

        LG,
        Knuddelkuh #blume

        Hallo,
        es kann verschiedene Ursachen für dieser Verhalten geben. Meine Tochter hat von einigen Wochen genau das gleiche durchgemacht. Sie wollte mittags nicht schlafen obwohl sie sehr müde war und abens war das Geschreie groß. Es war einfach mal wieder eine schwere Phase. Nach knapp 2 Wochen war alles wieder beim alten.
        Ich tippe auf Zahnen und natürlich den Entzug der Brust. Mir wurde mal gesagt, dass es für ein kind wie für Erwachsene Drogenentzug ist. Dies gilt auch für Schnuller wegnehmen.

        Mach dir keine Sorgen in ein Paar tagen ist alles wieder gut.

        LG

        • Also er schläft schon oft durch, da haben wir keine Probleme. Nur das Einschlafen ist eben echt anstrengend. Er fässt sich auch momentan häufig an seine Wangen. Es kann also das Zahnen sein.

          Na ich werd mal abwarten. Ich denke auch, dass sich das irgendwie wieder gibt.

          Danke für alle Antworten!#danke

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