Bei dieser Situation bin ich mit meinem Latein am Ende!!Hilfe

    • (1) 23.02.11 - 17:36

      Hallo zusammen,

      mein Sohn Liam (3) ist eigentlich ein total pflegeleichtes Kind und schwierige Trotzphasen haben wir selten und wenn, dann komm ich ganz gut damit klar, aber eine Sache muss ich Euch schildern, denn da bin ich mit meinem Latein am Ende....hab das Gefühl, da gibt es keine gute Lösung, außer Geschrei und Geweine seitens meines Sohnes..ich muss auch dazu sagen, dass wir sonst sehr konsequent sind und immer gut damit gefahren sind..

      Aber hier die Problematik anhand einer Situation (diese Unschlüssigkeit gibt es bei anderen Situationen auch)..

      Mein Mann will die Wäsche machen (nein, dass ist nicht die Problematik) und er fragt unseren Sohn ob er mit in die Waschküche kommen will....Liam sagt, nein, was völlig okay ist, weil er gerade spielt, aber sobald mein Mann aus der Tür raus ist, rennt Liam zu Tür, fängt schon an zu weinen : Will doch mit.......Mein Mann hört das auf dem Flur, kommt zurück, macht die Tür auf und sagt: Na, dann komm mit...Aber schon da, will Liam nicht mehr und weint und sagt: Nein, nicht mitgehen...Okay mein Mann geht wieder raus und das gleiche beginnt von vorne...Liam will wieder mit usw....Wir machen das Spiel zwei mal mit, dann sag ich meistens: "So jetzt reicht es aber, Papa geht alleine und Du bleibst da" Dann ist natürlich Geschrei und es dauert ewig bis er sich da beruhigt hat....ich bleib meistens bei ihm, versuche ihn zu trösten und sag ihm: "Aber Du wolltest nicht mit usw..

      Was macht man in dieser Situation..Liam ist dann immer total aufgelöst und weint echt schlimm......

      Wir reagiert ihr bei sowas...habt ihr einen Idee????

      Liebe Grüße,
      Maylu

      • (2) 23.02.11 - 17:44

        Vielleicht will einfach den Papa davon abhalten in den schrecklichen Keller zu gehen? ;-) Mein Sohn hatte panische Angst vor dem Keller/ der Waschküche.

        Grüße
        Luka

        • Nein, ähnliche Situationen gibt es auch über andere Sachen....Spielzeugauto mitnehmen oder nicht....Hose anziehen oder nicht...usw.....

          Es liegt also leider nicht am Keller....

          LG Maylu

      Hi,

      wenn Papa weg ist und er fängt zu weinen an und Papa kommt zurück würde ich ihn entweder ohne zu fragen mitnehmen - auch wenn er schreit oder aber gar nicht wieder umdrehen um zu fragen ob er jetzt doch mit gehen möchte. Eben dieses Spiel spielen, was er möchte.

      Geschrei wird es denke ich - so oder so geben.

      Im Übrigen würde ich mich jetzt auch nicht unbedingt neben ihn setzen bis er sich wieder beruhigt hat. Dann muss er halt mal seine Wut rauslassen mit Schreien, Weinen und Toben.

      Bei uns ist es jedenfalls so, je weniger ich das Getrotze beachte, desto schneller geht die kleine, große Katastrophe auch vorbei.

      LG
      Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 21 Monate

      • Hallo Caro,

        ja, ich glaube, wir gehen echt zu viel auf ihn ein....wahrscheinlich gibt es keinen Weg ohne Geschrei, da hast Du recht. Ich frag mich einfach was das soll...er scheint selber so unschlüssig zu sein....weiss, nicht was er selber will....
        Ich bleibt halt in der Nähe........beachte ihn aber häufig auch nicht....

        Danke für Deine Antwort..

        Lg Maylu

    Huhu!

    Ich denke NiCHT, dass ihr zu viel auf ihn eingeht!

    Ich finde es toll, dass der Papa natürlich zurück kommt, wenn euer Sohn ihn bittet.
    Und wenn er dann nicht mehr will, würde ich es vielleicht so angehen, dass ich ihn frage, ob er vielleicht doch mitgehen könnte.
    Ich würde seine Hilf dringend benötigen, weil es so viel Arbeit ist und ob er vielleicht so wie beim letzten Mal die Socken wieder zusammensortieren kann? Das war so eine Riesen Hilfe, da ging alles viel schneller.

    Kleine Kinder stehen doch auf schwierige Aufgaben und sind stolz, wenn die Eltern sie darum bitten.

    und wenn er dann eben wirklich nicht will, würde ich ihn auch nicht im Regen stehen lassen, sondern ihm in Aussicht stellen, dass ich jetzt schnell in den Waschkeller husche und dann gleich wieder da bin um mit ihm dies und das zu tun.

    LG
    Jumarie

    • Hallo Jumarie,

      leider kommt man in dieser Situation überhaupt nicht mehr an ihn ran....da geht es dann ständig: Nein, ich will mit, dann gleich wieder Nein, ich will nicht mit...er weint dann schon...und mit solchen Sachen kann man da nicht mehr kommen...Sonst wirkt das natürlich Wunder, damit arbeiten wir schon auch, aber hier wirkt noch nicht mal mehr ablenken....
      Häufig muss ich ihn wirklich aus der Situation rausnehmen und warten bis er sich beruhigt hat...wobei ich ihn ungerne alleine lasse sondern in der Nähe bleibt....

      Es wär ja schön, wenn er nicht will, aber das ständig "ich will/ich will nicht" ist schwierig..

      LG Maylu

Hallo!

Vielleicht hört sich das jetzt herzlos an, aber ich würde ihn halt einmal entscheiden lassen und dann ist es entschieden. Sprich wenn er entscheidet, dass er nicht mit möchte, dann würde ich auch nicht zurück kommen und mich wieder von ihm "verarschen" lassen. Wenn Emily sich morgens für Wurst auf ihrem Brot entscheidet, dann muss sie die auch essen und kann nicht doch lieber den Käse haben. Ich denke mit drei können Kinder auch verstehen, dass getroffene Entscheidungen so getroffen sind und dann auch eingehalten werden müssen. Gibt dann zwar auch Geschrei, aber ich denke nach ein paar Malen wirds besser, weil er sich dann gleich überlegen wird wie er sich entscheidet.
Ansonsten würde ich ihn einfach gar nicht fragen wenn er sowieso am spielen ist.

Lieben Gruß
Katrin mit Emily *20.03.2008

  • (10) 23.02.11 - 18:50

    Hallo,

    das passiert auch wenn er nicht spielt..Er geht gerne mit meinem Mann in den Keller und es gibt nicht immer so Theater, aber eben manchmal..auch in anderen Situationen...ich hab einfach noch nicht rausgefunden, wann das passiert, vielleicht wenn er müde ist...ich weiss nicht...

    Generell gehen wir schon auch auf Entscheidungsänderungen ein....einmal....wir selber sind ja auch so...wir wollen erst ein Wurstbrot, dann sehen wir ein Käsebrot und denke uns : Mhmm das wär jetzt auch lecker und entscheiden uns um...das Recht lasse ich meinem Kind schon, aber wie gesagt, einen einmalige Entscheidungsänderung..für mich ist das okay....
    Schlimm ist eigentlich, dass er glaube ich, selber nicht weiss was er will...

    LG Maylu

HAllo,

wir hatten mit Elias vor einem Jahr ca. genau das gleiche Problem. Ich war teilweise auch am Verzweifeln.

Er konnte sich einfach nicht entscheiden ......

Nun gut, wir haben versucht ihn eine Zeit lang vor gar keine Entscheidungen zu stellen, sondern einfach vieles vorzugeben. Z.B. standen keine zwei Marmeladen am Tisch sondern nur eine, erd durfte nich wählen, ob wir nun auf den Spielplatz gehen oder zu Hause bleiben, sondern ich habe entschieden, wir gehen jetzt, etc.

Irgendwann war der Spuck vorbei, aber jetzt kommt Benjamin so langsam in diese Phase #schwitz.

Ich wünsch Euch viel Durchhaltevermögen.
Ansonsten finde ich, macht Ihr es gut, dass Ihr ihm noch einmal die Wahl anbietet, dann aber konsequent seid.

lg#blume
doris

  • Hallo Doris,

    ich hab jetzt durch die vielen Antworten auch etwas nachgedacht und bin auch zu dem Entschluß gekommen, dass es vielleicht besser ist ihn mit manchen Entscheidungen nicht zu übefordern.....sondern eher klar sagen, was gemacht wird...

    Wie gesagt, meistens geht er gerne mit meinem Mann in den Waschkeller oder manchmal ist der Wurm drin....

    Danke für Deine liebe Antwort.....

    Liebe Güße,
    Maylu

    • ha, wenn das so einfach wäre ;-) wir sind momentan in der situation in der ALLES falsch ist, und das seit tagen. egal wie ich es drehe oder wende es gibt geschrei. ob ich frage oder selber entscheide, es spielt keine rolle und ich werd noch ganz gaga....

      vielleicht habt ihr mehr erfolg.

      alles gute

Normal.

Er hat mit 'Nein' entschieden, dass er nicht mitkommt.
Dann entscheidet er sich um usw.

Rigeros sein 'Nein' akzeptieren und ihn daran erinnern, dass ein 'Nein' ein 'Nein' ist.

Gezeter ist normal, er wird sich aber ruckizucki ohne sofortiges Zurückkommen vom Papa beruhigen.
Wenn nicht: Dann ist das ein-, zweimal. Er wird sich dran gewöhnen.
Wenn der Papa das IMMER macht, wird er sich nie entscheiden können, weil er ja dann wieder die Wahl hat.

Dein Kind muß lernen, gesagtes auch umzusetzen. Das ist wichtig, vor allen in Bezug der Ernstnahme seiner Person.

Sprache und Handeln müssen einen Bezug bekommen, den Dein Kind noch nicht hat.

Meine Tochter (bald 2,5) hat das auch oft. Will nicht mehr Laufrad fahren. Ich trage es, dann brüllt sie: Ich will fahren! #kratz

Lg
SE

(15) 23.02.11 - 21:30

ich denke er will nicht dass der papa geht. wenn es allerdings nur ist wenn der papa wäsche machen geht und sonst alles andere alleine mache darf, hat es sicher mit dem Keller zu tun. dass er mit will aber sich nicht traut. Geh du doch einfach mal mit und schau ob er euch beide dabei haben will oder bei dir auf dem arm bleiben will.

denke mit 3 sind die auch noch zu jung um immer kosequent zu erwarten dass sie sich entscheiden können und danach zur ihrer Entscheidung stehen. lass doch mal die Türe auf und steh neben ihn was macht er dann?

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