ALG I nach Elternzeit

    • (1) 27.02.11 - 14:56

      Ihr Lieben,

      ich habe mal eine andere Frage heute. Ich hoffe, ich lieg hier im Kleinkindforum im "Einzugsbereich" betroffener.

      Ich muss mich nun nach meiner Elternzeit wieder arbeitslos melden. Natürlich hoffe ich, bald eine Stelle zu finden, aber bis jetzt hats noch nicht geklappt.

      Nun höre ich total verschiedene Angaben bzgl. der Bewilligung von ALG I nach Elternzeit. Die einen bekommen wieder volle 12 Monate bewilligt, weil die Elternzeit als erziehungspflichtige Zeit anerkannt wird (sofern nahtlos vor dem Mutterschutz schon ALG I bezogen wurde). Bei anderen wieder wurde nur der Restanspruch von vor der Elternzeit bewilligt.
      Wie denn nun? Wie war es bei euch? Hat jemand einen Tipp, wie ich argumentieren soll bei der Arbeitsagentur?

      Danke euch vielmals und einen schönen Sonntag noch!

      LG,
      babylona

      Hallo

      Ich hoffe du hast dich schon vor der Elternzeit wieder Arbeitssuchen gemeldet ( ist was anderes als Arbeitslos ) . Sonst kann es sein des du erstmal gesperrt bist ( war bei mir so , troz des ich vorher angerufen hab , aber dann sind wir in der Elternzeit umgezogen und die dort hatten wieder andere "Regeln" )

      Es kommt drauf an wie lange zu vor der Elternzeit gearbeitet hast. ich hab ein volles Jahr bekommen , du musst halt allerding Vermittelbar sein , sprich du musst einen Betreungplatz für dein Kind haben .

      Lg Martina

      • Hi,
        danke für deine Antwort. Ich war schon arbeitssuchend, als ich in Mutterschutz ging. Bei meiner Rückmeldung jetzt wurde mir gesagt, dass ich in dem Fall nicht mal die 3 Monate einhalten muss. War also "zu früh" da.

        Tja, nach geteilten Meinungen kommt es eben gerade nicht darauf an, wie lange man vor der Elternzeit gearbeitet hat, sondern der Anspruch entstünde demnach durch die Elternzeit selbst (demnach ist die Elternzeit = versicherungspflichtige Zeit).
        Auf genau die Frage kommt es mir an.

        Vermittelbar ist klar, Betreuungsplatz ist vorhanden. Daran scheitert es nicht. #schwitz

        LG
        babylona

    Wenn du während der Schwangerschaft ALGI bekommen hattest, dann hast du Anspruch auf volle 12 Monate ALGI wenn du dich bis zum 24.Monat arbeitslos meldest :-)!

    Da gibts keinen Ermessensspielraum.

    VG Nana

    • Hey du,
      danke für deine Antwort. Eben das hatte ich z.T. auch gehört. Bei meiner Arbeitssuchendmeldung wurde ich auf meine diesbezügliche Nachfrage angeguckt wie eine Außerirdische #schein. Inzwischen bin ich total verunsichert, weil ich nicht weiß, was mich erwartet.

      Ja, ich habe während der Schwangerschaft ALG I bezogen bis zum Schluss, bin dann nahtlos in Mutterschutz und Elternzeit und melde mich jetzt nahtlos aus der Elternzeit wieder zurück.

      Du klingst sehr sicher in deiner Aussage - kannst du mir einen Tipp geben, wo und wie ich "handfestes Material" dazu finde, was ich im Zweifel auch für einen Widerspruch verwenden könnte?
      Welcher ist der 24. Monat? Ab Mutterschutz? Oder ab Geburt des Kindes? Mutterschutz war ab Anfang März, Geburt des Kindes Mitte April 2009. Ab wann müsste ich demnach spätestens arbeitslos gemeldet sein?
      Und wird das ALG dann geschätzt oder wie ist das?

      Und zur Sicherheit nochmal: Wie gesagt, ich möchte mich nicht auf ALG ausruhen, hätte aber sonst nur noch 1 Monat Restanspruch und wenig Aussicht, in der Zeit etwas zu finden. Mache mir totale Sorgen darum.

      Tausend Dank! #blume
      LG
      babylona

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