Kind (18 Monate) hört schlecht

Hallo,

ich brauch mal eure Hilfe. Mein Sohn, 18 Monate, hatte seit dem Kitastart immer wieder mit Mittelohrentzündungen zu tun. Seither wurden die Ohren immer wieder „beobachtet“ und man stellte fest, dass sich im Ohr Flüssigkeit angesammelt hat, die einfach nicht verschwinden wollte. Seine Ärztin entschied, dass man ihm Paukenröhrchen einsetzen soll (weil er auch schlecht hörte; erst ab 35 Dezibel). Bekamen eine Einweisung ins Krankenhaus, am 7. Mai wurde er operiert. Allerdings entschied man im OP-Verlauf, dass ein Schnitt im Trommelfell ausreichen würde, damit die Flüssigkeit ablaufen kann. Nun sind einige Woche vergangen, heute bei der Untersuchung stellte die Ärztin fest, dass wieder Flüssigkeit in den Ohren ist. Und der Hörtest zeigt, dass er ganz tiefe und ganz hohen Töne nicht bzw. schlecht hört. Man will das nun weiter beobachten (6 Monate lang) und dann entscheiden, wie man weiter

vorgeht.

Gibt es hier vllt. Mütter/Väter, die ähnliches „erlebt“ haben. Hat sich das bei euren Mäusen gegeben, wurde es besser oder schlimmer? Weiss im Moment gar nicht, wie ich mich verhalten soll …

Grüße,
blue1979

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Nabend
Bei meinem Sohn wurde mit 2 Jahren die polypen entfernt und ein schnitt und ein röhrchen gemacht. Er hatte auch Flüssigkeit hinterm trommelfel und hörte schlecht. Wurden bei Euch auch die polypen entfernt?

Mehr kann ich leider dazu nicht sagen.

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Ja, die Rachenmandeln wurden in diesem Zusammenhang entfernt ...

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Hallo blue!

Meine Tochter (24 Monate) hatte über ein halbes Jahr hinweg ständig Mittelohrentzündungen mit Paukenergüssen und immer wieder Antibiotika bekommen.

Habe dann einen HNO aufgesucht und der meinte, er würde gerne mit homöopathischen Mitteln therapieren. Da ich dem ganzen sowieso sehr aufgeschlossen bin, war ich einverstanden - natürlich immer unter der Voraussetzung, dass meine Tochter schmerzfrei bleibt.

Er verschieb uns insgesamt 3 verschiedene Mittel und wir sahen uns in regelmäßig-kurzen Abständen wieder zur Kontrolle. Einfach um auch aktiv (sprich OP) zu werden bei verschlechterung.

Innerhalb von 3 Monaten war der Paukenerguß weg.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass es (vorallem im Winter) wieder kommen kann, doch vorerst sind wir sehr gut damit gefahren. Er hat uns auch gebeten nicht gleich (wie unsere Kinderärztin vorordnet hatte) Antibiotika zu geben, sondern zuerst ihn aufzusuchen. Habe mittlerweile auch im Interet gelesen, dass es meist unnötig ist.

Ob das nun für euch eine Alternative ist weiß ich nicht, aber für uns war es einen Versuch wert, der sich gelohnt hat.

Ich wünsche Euch gute Besserung!

LG, Dani

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Welche Mittelchen habt ihr denn verschrieben bekommen? Koennte ja mal die Aerztin fragen, was sie dazu meint. Also bitte mal die Namen verraten :-).

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Auch wenn die Ärztin gegenüber homöopathischen Mitteln negativ eingestellt sein sollte, hindert dich nichts daran, Alternativen auszuprobieren.

Vielleicht habt ihr in der Umgebung einen guten Heilpraktiker der klassischen Homöopathie, das ist immer besser, als selbst rumzuprobieren, obwohl das auch klappen kann. Als wir das Problem hatten, waren mir die Kosten von 150-200 Euro für eine Erstanamnese zu hoch. Ich habe mich dann zu diesem Krankheitsbild belesen und danach ein Mittel ausgewählt. Bei uns hat es geklappt.

Dein Eingangstext macht auf mich den Eindruck, als wärest du ein bisschen unkritisch bzw. passiv gegenüber eurer Ärztin. Ich finde, man muss schon hinterfragen, was die so manchmal veranstalten und sich auch andere Meinungen einholen.

LG
Rufinchen

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Guten Morgen,

unser Sohn hatte einen chronischen Paukenerguss und hat auf einem Ohr nicht gut gehört.
Wir haben es mit Apis mellifica in den Griff bekommen. Der Paukenerguss ist verschwunden. Das war das richtige Mittel für unseren Sohn. Es gibt noch andere homöopathische Mittel, welche helfen können, je nach Wesen und Konstitution des Kindes.

Ich habe auch schon davon gehört, dass bei manchen auch die Otovowen Tropfen geholfen haben. Bei uns haben die gar nichts genutzt.

Wir hatten auch den Otovent Ballon, aber unser Sohn hat nicht richtig mitgemacht und deswegen hat dieser auch nichts gebracht.

Wieso hat die Ärztin entschieden, dass Paukenröhrchen eingesetzt werden sollen. Die Entscheidung obliegt den Eltern!

War er nach der OP erkältet und hatte Schnupfen? Wenn dein Sohn dazu neigt, ist Nasenspray bei Schnupfen sehr wichtig.

Das Abwarten und Beobachten dient dazu, zu entscheiden ob es sich um einen chronischen Paukenerguss handelt oder ob die Flüssigkeit von selbst abläuft. Ich würde es mit den oben genannten milden Alternativen probieren. Eine erneute OP sollte das letzte Mittel sein.

LG
Rufinchen

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Otovowen Tropfen haben wir auch schon ausprobiert. Brachte gar nichts.

Wir haben GEMEINSAM mit der Ärztin entschieden, dass Röhrchen eingesetzt werden. Bin net passiv, ganz im Gegenteil. Mein Sohn hat seit November 11 extrem mit den Ohren zu tun. Die ersten 2 Male sind wir nur zur Kinderärztin, die immer Antibiotika verschrieb. Dann schickte sie uns lieber zum Spezialisten. Habe aber die Erfahrung machen müssen, dass es net leicht ist, ´nen guten Spezi zu finden … .

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Hallo,
wir hatten (haben) ein ähnliches Problem. Bei uns hat Otimed geholfen. Danach waren die Paukenergüsse erstmal verschwunden. Ich hoffe das es auch so bleibt.
LG Ronja

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Eine unserer Töchter hatte früher auch massive Probleme durch Ergüsse (Schwerhörigkeit...). Trommelfellschnitte und Polypenentfernung wurden bei ihr auch gemacht. Letztlich brachte eine osteopathische Behandlung bei ihr den Durchbruch und die Paukenröhrchen konnten ihr damit erspart bleiben.

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Hi,

Marissa bekam mit 16 Monaten beidseitig paukenröhrchen und Polypen raus. Bei ihr war es allerdings so zäh, dass sie schon Probleme hatten es abzusaugen. Alleine ein Schnitt hätte nicht gereicht. Marissa hörte allerdings auch erst bei teilweise 60-70 Dezibel. Der hörtest nach der op war deutlich besser, aber zunächst hatte sie bestimmte Keime im Ohr die auf die üblichen ab nicht anschlugen. Erst ein abstrich half gezielt diese zu bekämpfen. Dann waren kurzzeitig beide Ohren trocken, jetzt läuft das eine schon wieder. Immer gelblich.....:-( mal sehen wie es weiter geht, aber sie hört besser und fängt an zu sprechen. Dn Rest schaffen wir auch noch.

Lg

Jacqueline mit den 3 Zicken :-p