MMR-Impfung bei Hünner-Eiweiß-Allergie und Unterschied zwischen zwei Eier...

    • (1) 08.03.06 - 17:04

      Hallo Ihr Mamis,

      die Geschichte hört sich ziemlich kompliziert an, aber vielleicht weiß jemand von Euch trotzdem Bescheid... Bitte auf die Rechtschreibung achten.

      Also:

      Mein Neffe (15 Monate) hat schwere Neurodermitis. Vor kürzem wurde bei ihm große Allergietest ausgeführt. In Testergebnis steht: "Hünner-Eiweiß (Eiklar) Unverträglichkeit".

      Da schon die erste Masern-Mumps-Röteln-Impfung gemacht werden muss, hat meine Schwester gegoogelt und herausgefunden, dass der Impfstoff auf (Zitat) "HünnerEI-Eiweiß"-Basis#kratz zubereitet ist.

      Es gibt auch Hünner-Eiweiß-freien Impfstoff in der Schweiz, kann per Internet bestellt werden, ist aber in Deutschland nicht zugelassen und keiner trägt die Verantwortlichkeit, wenn etwas passiert.

      Der KiA sagt, dass Hünner-Eiweiß-Allergie und HünnerEI-Eiweiß-Allergie sind zwei verschiedene Sachen#kratz#kratz#kratz.

      Um zu wissen, ob der Kleine diesen schweizen Impfstoff verträgt, muss noch einen separaten Allergietest gemacht werden.

      Wir verstehen also gar nix.

      Die Frage: gibt es hier ein Kind mit ganz normaler Hünner-Eiweiß-Allergie und wie war es mit MMR-Impfung? Normaler Impfstoff oder was anderes? Reaktion auf Impfung? Und gibt es tatsächlich Unterschied zwischen sozusagen zwei Eier?

      #danke für jede Antwort

      gruß schmide

      • (2) 08.03.06 - 17:21

        Halli Hallo.....

        Schau mal hier nach:

        http://www.impfkritik.de/fachinfo/Priorix-Glaxo.pdf

        Das ist der Beipackzettel von der MMR Impfung. Der Impfstoff heißt "Priorix".....

        Weiß nicht ob dir das groß weiterhilft #gruebel

        Lieben Gruß,
        Christina

        (3) 09.03.06 - 09:42

        Hallo Schmide,

        ich würde Dir empfehlen die Impfung nicht zu machen! Oder warte wenigstens, bis der Kleine 3 Jahre alt ist, wenn Du unbedingt impfen möchtest.

        Zum Thema Hühnereiallergie kann ich nur soviel sagen:

        Ich habe eine Hühnereiallergie und wurde von meinem Ex-Hausarzt auf seine Empfehlung Grippe-geimpft (ist ja sooooo wichtig #augen ) Einen Beipackzettel sah ich nie und zu dieser Zeit machte ich mir auch noch nicht so viel Gedanken darüber. Tja, ich wunderte mich nur, warum meine Allergie viel schlimmer wurde und meine Haut quasi explodierte obwohl ich mit dem Essen aufpasste ohne Ende.

        Tja, inzwischen weiss ich warum, habe auch im I-Net den Beipackzettel gefunden und gelesen, dass bei Hühnerei-Allergie von der Impfung abgeraten wird. Als ich meinen Arzt darauf angesprochen habe meinte er nur man müsse "Nutzen und Risiko" abwägen und er hätte sich bei mir für´s geringere Risiko entschieden. Wie bitte!!!! Wenn hier jemand über meine Gesundheit und Nutzen und Risiken entscheidet, dann will das bitte ich selbst sein!! Die Impfung war Ende 2001 gewesen und die erhöhte Empfindlichkeit ist geblieben.

        Ich hatte davor noch nie ne Grippeimpfung gehabt obwohl ich beruflich immer mit vielen Leuten zusammengekommen bin. In dem Jahr der Impfung war ich auch nicht gesünder. Ich hab mich seither nie mehr Grippeimpfen lassen und steh inzwischen auch anderen Impfungen kritisch gegenüber.

        Hühner-Eiweiß-Allergie bezieht sich auf alles Eiweiß vom Huhn - auch das im Fleisch erhaltene - somit darf man weder Ei noch Hähnchen essen.

        Hühnerei- Eiweiß-Allergie (die hab ich) bezieht sich nur auf das Eiweiß im Ei - wobei es da verschiedene Formen gibt - manche sind nur auf das Eiklar (also Eiweiß umgangssprachlich) allergisch manche nur auf das Eigelb - ich bin auf beides allergisch. Manche sind so empfindlich, dass sie auch kein Hühnerfleisch essen sollten, da dies auch ähnliche Eiweisse beinhaltet wie das Ei, was ja auch logisch ist. So schlimm ist es zum Glück bei mir nicht.

        ABER: ich konnte früher schon mal einen Kuchen essen in dem ein Ei war. Hab dann Schnupfen bekommen und nur wenn ich 2-3 Tage hintereinander Ei abbekommen habe ging es auf die Haut. Inzwischen ist es so schlimm, dass nur Spuren reichen. Beispiel: manche Rotweine werden mit Ei geklärt - sprich im Produktionsprozess wird Eiweiß dazugegeben, welches beim Ausflocken (durch die Säure) Schwebstoffe bindet - dann wird das Eiweiß wieder abgeschöpft (klar, will man ja nicht im Glas haben #;-) ) - aber es bleiben winzige Spuren davon im Wein. Leider ist das nicht deklarationspflichtig - aber ich kann Dir hinterher am nächsten Tag genau sagen, ob was drin war oder nicht, weil ich dann nämlich beim Aufwachen nicht aus den Augen gucken kann!

        So, das ist jetzt ein richtiger Roman geworden. Mach Dir ein paar Gedanken darüber - entscheiden musst Du für Dich ganz alleine.

        LG
        Claudia + Lukas *17.08.2003

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